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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1908
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XIX. Jahrgang, 1908.
Volume count:
19
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 14.
Volume count:
14
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Verfügung des Reichskanzlers wegen Änderung der Verfügung vom 25. Dezember 1900, betr. die Ausübung der Gerichtsbarkeit in den Schutzgebieten Afrikas und der Südsee.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

891 Feldaltar — Feldzug. 
des Buches; beim Kammmacher der obere massive Teil 
eines Kammes, unter welchem sich die eingeschnittenen 
Zähne befinden; beim Fernrohr der begrenzte Raum den 
man übersieht, gesichts-, schfeld, u. a. — Zusammen- 
fetzungen: Feldaltar, m. tragbarer Altar zum Gebrauche 
für das Kriegsheer. — Feldamcise, f. Ameise die im 
Felde lebt, im Gegensatze zur Waldameise. — Feld- 
apotheke, k. Apotheke zum Gebrauche in einem Feld *Ep7 
— Feldarbeit, f. Arbeit auf dem Ackerlande. — 9 d- 
arzt, m. Arzt für die Truppen im Felde. — Feldbäcker, m. 
Bäcker für die Truppen im Felde; dazu Feldbäckerei, (. 
— Feldbau, m. Ackerbau. — Feldbett, n. Bett wie es 
Osfiziere im Felde haben. — Feldbewohner, m. Be- 
wohner des Feldes, der Flur. — Feldbinde, k. Offizier- 
schärpe. — Feldblumc, k. Blume des Feldes, der Flur. — 
Feldbrücke, k. Brücke über einen Graben im Felde; 
rücke, für den Ubergang von Truppen geschlagen. — 
Felddieb, m. der Feldsrüchte stiehlt. — Felddienst, m.: 
er telddienst umfaszt die gesammte thätigkeit der 
truppen im kriege Felddienstordn. 14. — Feldflasche, 1. 
Flasche wie sie Soldaten im Felde mit sich führen. — 
Feldslucht, (. Desertion Sinyl. 1, ös. — Feldfrevel, m. 
mutwillige Beschädigung der Felder. — Feldfrucht, 1. 
Frucht die auf dem Felde wächst. — Feldgerät, v. Acker- 
gerät; Kriegsgerät. — Feldgeschrei, n. Erkennungsruf 
der Krieger im Felde: ein gros feldgeschrei machen 
Jes. 6, 5; Cenna wird frei! mit diesem feldgeschrei 
gegen die hölle Schiller Fiesko 4, 6. — Feldhaupt- 
mann, m. Besehlshaber im Kriege 1. Mos. 21, 22. — 
Feldherr, m. oberster Befehlshaber im Kriege. — Feld- 
huhn, n. Rebhuhn. — Feldhüter, m. Hüter des Acker- 
landes. — Feldhütte, I Hütte im freien Felde. — 
Feldjäger, m. zum Kriegsdienst herangezogener gelernter 
Jäger. In Preußen Kurier zwischen den einzelnen Heeres- 
abteilungen, auch Kurier im Frieden. — Feldkoch, m. 
Koch für die Soldaten im Felde. — Feldküche, t. Küche 
für die Soldaten im Felde. — Feldlager, n. Heeres- 
lager. — Feldlazareit, u. Lazarett in einem Feldzuge. — 
Feldmark, k. Grenze einer Flur. — Feldmarschall, m. 
Feldhauptmann; höchsie Würde im Heere. — Feldmaß, n. 
t’·. 
#— 
Acker= oder Flurmaß. — Feldmans, k. auf dem Felde 
lebende Maus (Gegensatz haus -, stadtmaus). — Feld- 
meister, m. Abdecker. — Feldmesfer, m. der Fluren aus- 
mißt: nach der feldmesserkunst Garg. 101. · 
musil,l"·MutkderKriegsheere.—Feldobft,n.wildeö 
Obst. — Feldpost, k. Post für die im Felde slehenden 
Truppen. — Feldprediger, m. Prediger für Truppenteile 
im Felde. — Feldruf, m. Feldgeschrei: ob dein eigner 
leldrut auch verklungen Geibel I, 96. — Feldscher, m. 
Chirurg für die Soldaten im Felde. — Feldschlacht, f. 
Schlacht im offenen Felde: schwoisz in der feldschlacht 
Schiller Räub. 1, 2. — Feldschlange, f. srüher Name 
eines großen Geschützes von bestimmter Länge des Rohres 
ganze, halbe, viertel feldschlange Böckler Kriegs- 
schule 110).— Fohchmiede, f. Schmiede für die Truppen 
im Felde. — Feldspat, m. eine Art Granit. — Feld- 
stuhl, m. zusammenlegbarer Stuhl, Verderbung von 
taltstuhl, mhd. valtstuol. — Feldtaube, I. Taube des 
freien Feldes (Gegensatz haustaube). — Feldteufel, m. 
böser Geist des Feldes 3. Mos. 17, 7. — Feldwache, f. 
Wache im Feldzuge: die sicherung wichtiger wege und 
pbunkte geschieht grundsützlich durch feldwachen Feld- 
dienstordn. 56. — Feldwebel, m. der erste Unteroffizier 
einer Kompanie, srüher felaweibel; scherzhaft, über- 
mäßiger Schaum ans einem Glase Bier. — Feldweg, m. 
Weg über Ackerseld. Bei Luther Gen. feldwegs als 
Maß 1. Mos. 35, 16 u. ö. — Feldwirtschaft, k. Bewirt- 
schastung des Ackerlandes. — Feldzeichen, n. Zeichen 
woran sich Truppen im Felde als zusammengehörig er- 
kennen. — Feldzcugmeister, m. höchster Besehlshaber der 
Artillerie. — Feldzug, m. das Ziehen der Truppen ins 
Feld und das von ihnen Ausgeführte: einen feldzug 
d- 
Felge — Fels. 892 
fürnemmen, in einem feldzug sein Henisch; die troppen 
waren schon lange mit der bofnung eimes feldzugs unter- 
balten worden Schiller 4, 140; länder velche der 
Preis dieses feldangs waren 9, 229. 
Felge, f. 1) eines der krummen Holzstücke des Rad- 
kreises, ahd. felaga, felga, mhd. velge, altengl. felge: 
felgen desz rads, der bogen an einem rad Henisch; 
reder wie wagenreder, und jr achsen, naben, speichen 
und felgen war alles gegossen 1. Kön. 7, 33; die ehernen 
acht speichen, dic goldenen felgen Lessing Laok. 16. 
Bei den Fleischern hölzerner oder beinerner Ring zum 
Ausspannen des Darmes beim Wurststopsen; bei den 
Färbern hölzerner Ring um den Färbekessel. 2) anderes 
kelxe, ungewiß ob mit dem vorigen zusammenhängend, 
= zweites oder drittes Pflügen und so gepflügtes Brach- 
land; zurückgehend auf ahd. felga, altengl. fealh Egge. — 
selgen, 1) mit Felgen, Radbogen versehen: ein rad felgen 
Adelung. 2) den Acker brachen oder wenden, mhd. 
valgen, felgen. 
Fell, n. Haut des tierischen Körpers; gemeingerm. 
Wort, goth. üll, altnord. tiall, altengl. fell, ahd. fel, 
mhd. vet, urverwandt mit lat. pollis, griech, pélla Haut, 
Leder; in älterer Spr. auch von der Haut des Men- 
schen: was im (Johannes) tel fagar (schön) Heliand 200; 
was der roo . getwenget an ir lindeg vel troj. Krieg 
20213, was neuer nur statt hat in derber Rede: einem 
das fell stattlich zergerben Stieler; juckt dir das 
sell? Goethe Fanst I; wir werden ihm einen denk- 
zettel anfs fell schreiben Scheffel Elkeh. 349; dann 
mussen Sie, was man sagt, ein dickes fell baben 
Benedix Wespe 2, 5; einen beim fell kriegen: das fell 
üher die ohren zieben, betrügend, überteuernd; Schimpf- 
wort namentlich für ein altes Weib alles fell, für eine 
Dirne liederliches fell; oder kosend: das schlohweisze 
fellchen und die fammende mwähne (von einem rot- 
haarigen Mädchen mit weißer Haut) Heyse Par. 1, 9; 
endlich in der Redensart zwischen fell und fleisch (eitzt 
etwas, haben wir etwas, von nicht los zu werdendem); 
wir habens aus mutter leibe gebracht und ist uns durch 
lsell und fleisch . gezogen Luther Ausleg. der 10 Gebot 
1528; — sonst nur von der Haarhaut der Tiere: ein 
schatsenz ve! Megenberg 156; röcke von fellen 
1. Mos. 3, 21; die fell von den böcklin 27, 16; rauch 
wie ein fell 25, 25; beiszige hunde haben zerrissene 
felle Stieler; sich in fell kleiden, in fellen schlafen 
ebd.; dem goldnen felle (Vließe) Goethe Inhig. 5,6; 
wenn ich dem (Hunde) das tell streichle Heyse Par. 
, 11; vgl. bären-, hunde -, kalb-, katzen -, Iöwen-, 
mäuse-, vidderfel! u. a.; in der Gewerkspr.: insgemein 
sagt .. der gerber zu haarhäuten haut, zn wollhäuten 
aber fell, die letztern mögen bereits gegerbt sein oder 
nicht Jacobsson; — Haut im Innern eines Kör- 
pers, vgl. zwerohfell; feel der junkfrawschaft, #en 
Henisch; Krankheitsgebilde: der ein fell auf dem auge 
hat 3. Mos. 21, 20. — Felleisen, u. Reisesack, Ränzel, 
Umdeutung des gleichbedeutenden ital. valigia, franz. 
valise; die mittelalterlichen deutschen Formen sind velis, 
velisen, später felles, velles Henisch; hatte ein starkes 
felleisel bei sich Albertini Landstörzer 78; felles, 
felleis. felleisen Stieler. Zr 
Fels, Felsen, m. aufragende Steinmasse. Ahd. felis 
mit der schwachen Nebenform teliso, mhd. vels und velse, 
altsächs. felis; als verwandt wird altnord. Hall Berg 
angesehen, weitere Beziehungen sehlen. Die starke Form 
zeigt sich noch im nhd. kels, das neben felsen bis jetzt 
für den Nom. und Aec. des Singulars gilt, in älterer 
Spr. auch für den Dativ: stchen auf einem fels in 
Horeb 2. Mos. 17, 6; Gen. eines felses 2. Chron. 25,12; 
während fonst hier und im gesamten Plur. die schwache 
Form statt hat, die starke (an die felsc an fahren Stein- 
ach) ganz ungewöhnlich ist. Bed. im eigentl. Sinne: 
Detri, ritpes, sdu. rum, scohins felsz, tilsz, felse Dief.;
	        

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