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Die Verfassungsurkunde für das Königreich Württemberg.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Verfassungsurkunde für das Königreich Württemberg.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 9
Volume count:
9
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 5662) Bekanntmachung über die Vornahme einer Erhebung der Vorräte an Brotgetreide und Mehl, Gerste, Hafer sowie Hülsenfrüchten am 15. Februar 1917.
Volume count:
5662
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Verfassungsurkunde für das Königreich Württemberg.
  • Title page
  • Anmerkung.
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • I. Einleitung.
  • II. Die Verfassungs-Urkunde für das Königreich Württemberg vom 25. September 1819. Verkündigungsmanifest
  • I. Kapitel. Von dem Königreiche. §§ 1-3
  • II. Kapitel. Von dem König, der Thronfolge und der Reichsverwesung. §§ 4-18
  • III. Kapitel. Von den allgemeinen Rechtsverhältnissen der Staatsbürger. §§ 19-42
  • IV. Kapitel. Von den Staatsbehörden. §§ 43-61
  • V. Kapitel. Von den Gemeinden und Amtskörperschaften. §§ 62-69
  • VI. Kapitel. Von dem Verhältnisse der Kirche zum Staate. §§ 70-84
  • VII. Kapitel. Von Ausübung der Staatsgewalt. §§ 85-101
  • VIII. Kapitel. Von dem Finanzwesen. §§ 102- 123
  • IX. Kapitel. Von den Landständen. §§ 124-194
  • X. Kapitel. Von dem Staatsgerichtshofe. §§ 195-205
  • III. Anhang: Beilagen.
    III. Anhang: Beilagen.
  • 1. Krondotationsedikt vom 20. Januar 1819
  • 2. Königliches Hausgesetz vom 8. Juni 1828
  • 3. Revidiertes Staatsschuldenstatut vom 22. Februar 1837 nach seiner jetzigen Geltung
  • 4. Verfassungsgesetz vom 1. Juli 1876, betreffend die Bildung eines Staatsministeriums.
  • 5. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern, betreffend den Text des Landtagswahlgesetzes vom 16. Juli 1906.
  • 6. Geschäftsordnung der Ersten Kammer. (der Standesherren)
  • 7. Geschäftsordnung der zweien Kammer.
  • 8a. Reichsverfassung, betreffend die Verfassung des deutschen Reichs vom 16. April 1871
  • 8b. Verfassung des Deutschen Reichs.
  • 8c. Militärkonvention zwischen dem Norddeutschen Bunde und Württemberg vom 21./25. November 1870.
  • IV. Alphabetisches Sachregister.

Full text

356 Verfassungsurkunde. § 184—185. 
der zuständigen Behörde mitgeteilt wird. Die Unterbrechung einer 
Strafhaft kann nicht verlangt werden. Eine mit den Vorschriften 
des § 184 im Widerspruch stehende Verhaftung oder Festhaltung 
eines Abgeordneten würde unter den Tatbestand einer widerrecht- 
lichen Gefangenhaltung (St G. § 341) fallen. 
7. Die Ausdehnung der Immunität auf die während der Ver- 
tagung der Ständeversammlung etwa zusammentretenden ständi- 
schen Kommissionen (neue Fassung Abs. 3) kommt einem Wunsche 
der Ständeversammlung entgegen. 
§ 188,. Verantwortlichkeit der ständemitgliecder. 
Niemand kann wegen seiner, in der Ständeversammlung 
gchaltenen Vorträge und gegebenen Abstimmungen zur Ver- 
antwortung gezogen werden. Jsedoch sind Beleidigungen oder 
Verleumdungen der Regierung, der Ständeversammlung oier 
einzelner Personen der Bestrafung nach den bestehenden 
Gesetzen in dem ordentlichen Wege des Rechts unterworlen. 
Verfehlungen gegen die Gesetze des Anstandes oder der 
innern Polizei oder gegen die Geschäftsvorschriften hat der 
Präsident zu bemerken und, wenn sie bedeutend sind, solche 
zur Kenntnis der Kammer zu bringen, welche nach Be- 
schaffenheit der Umstände ihre Missbilligung aus drücken, Ver- 
weis erteilen, oder auch Widerruf verlangen kann. 
1. Abs. 2 ist aufgehoben durch Art. 10 des Verfassungsgesetzes 
vom 23. Juni 1874; an Stelle des Abs. 1 ist nach Art. 9 dieses 
Gesetzes folgende Bestimmung getreten: 
Kein Ständemitglied darf zu irgend einer Zeit wegen seiner 
Abstimmung oder wegen der in Ausübung seines Berufs getanen 
Aeußerungen gerichtlich oder disziplinarisch verfolgt oder sonst 
außerhalb der Ständeversammlung zur Verantwortung gezogen 
werden. 
Dagegen hat, wenn ein Ständemitglied seine Stellung in der 
Kammer zu einer Beleidigung oder Verleumdung der Regierung, 
der Stände oder einzelner Personen mißbraucht, die betreffende 
Kammer dies zu rügen.
	        

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