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preußisches Staatsrecht. Zweiter Teil (2)

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Bibliographic data

fullscreen: preußisches Staatsrecht. Zweiter Teil (2)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 4.
Volume count:
4
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Kamerun.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Preußisches Staatsrecht.
  • preußisches Staatsrecht. Zweiter Teil (2)
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Buch. Die Gegenstände der staatlichen Herrschaft.
  • Erstes Hauptstück. Die individuellen Bestandteile der Staatskörperschaft. (Die Staatsangehörigen.)
  • Zweites Hauptstück. § 7. Die bevorrechtigten Klassen.
  • Drittes Hauptstück. Die den Staatsverband eingegliederten Körperschaften. (Kommunalrecht.)
  • II. Buch. Die Subjekte der staatlichen Herrschaft.
  • Anhang.
  • Werbung über Schriften des Verlags G.J. Göschen'sche Verlagsbuchhandlung in Leipzig.

Full text

Die bevorrechtigten Klassen. 41 
teils aus unfreien Ministerialen. Zu ihnen gehörte auch die 
Reichsritterschaft. 3. Der Bürgerstand in den Städten, für 
den der Satz galt: „Stadtluft macht frei.“ 4. Der Bauernstand, 
meist durch Abhängigkeit von den ländlichen Gutsbesitzern, 
durch die Verpflichtung zu Dienstbarkeiten, zu Robot und 
Kontributionen beschwert. Von diesen vier Ständen sind die 
letztgenannten drei in dem absoluten Staat des 18. Jahrhunderts 
noch einmal scharf in ihrer ständischen Gliederung hervor— 
getreten, um dann seit der Französischen Revolution zu einem 
gleichberechtigten Bürgertum zu verschmelzen. Im Laufe des 
19. Jahrhunderts sind alle besonderen Rechte, die dem niederen 
Adel zustanden, wie eigene Polizei, Gerichtsbarkeit, Befreiung 
von Steuern, ausschließliches Recht zur Bekleidung von Offi- 
ziersstellen und Staatsämtern, verloren gegangen, aber auch 
andererseits schon im 18. Jahrhundert zugunsten des absoluten 
Fürstentums die aus dem Heeres-, Hof= und Gerichtsdienst 
herrührenden. Die Grundrechte der deutschen National- 
versammlung erklären im Jahre 1848, daß vor den Gesetzen 
keine Unterschiede der Stände gegeben seien. In Preußen 
gilt seit der Verf.-Urk. Art. 4 der Satz: Alle Preußen sind 
vor dem Gesetze gleich, Standesvorrechte finden nicht statt. 
Dies bedeutet aber nicht, daß auf alle Staatsangehörigen 
dieselben Gesetze Anwendung finden, da für Beamte, Geist- 
liche, Gewerbetreibende, Kaufleute, Fabrikarbeiter, Hand- 
werker Spezialbestimmungen getroffen sind. Die grundsätz- 
liche Gleichheit vor dem Gesetze bedeutet nur, daß dieses 
gleichmäßig auf alle anzuwenden ist. Der weitere Inhalt 
des Art. 4, die öffentlichen Amter seien unter Einhaltung der 
gesetzlich festgestellten Bedingungen für alle dazu Befähigten 
gleich zugänglich, ist nicht so zu verstehen, als habe jemand ein 
Recht auf Ernennung. Keineswegs wird dadurch die Freiheit 
der Verwaltung ausgeschlossen, innerhalb der Gleichberech- 
tigten diejenigen für die öffentlichen Amter zu bestellen,
	        

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