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Preußische Geschichte. Erster Band. (1)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Preußische Geschichte. Erster Band. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 5.
Volume count:
5
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Personalien.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Preußische Geschichte.
  • Preußische Geschichte. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten.
  • Vorwort.
  • Inhalt des ersten Bandes.
  • Einleitung.
  • Erstes Buch. Die Elemente des preußischen Staates (bis 1598).
  • I. Der Staat des Deutschen Ordens in Preußen.
  • II. Die Mark Brandenburg.
  • III. Brandenburg im Uebergang zur neueren Zeit und die ersten märkischen Hohenzollern. 1486-1535.
  • IV. Reformation und ständisches Regiment. 1535-1598,
  • 1. Joachim II. 1535-1571.
  • 2. Johann Georg 1571-1598.
  • Zweites Buch. Die erste hohenzollernsche Staatsgründung und ihr Zerfall. 1598-1640.
  • Drittes Buch. Die Rettung der Zukunft. 1640-1655.
  • Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.
  • Blank page

Full text

IV. Reformation und ständisches Regiment. 2.0 
für fünfzehn und einen Hufenschoß für zehn Jahre bewilligen. 
Dafür durften die adligen Herren ihr Ackerland durch Einziehung 
dessen vergrößern, was von den biêöher durch die Bauern be- 
nutzten Weiden und Wäldern entbehrlich schien, und ihre 
Bauern in der Ernte und bei Bauten statt der sonst üblichen 
zwei Tage in der Woche nach Bedarf zu Spann= und Hand- 
diensten heranziehen. Wie sie das benutzten, lehren die ein- 
schränkenden Bestimmungen, durch die Johann Georg das 
angerichtete Unheil gut zu machen sich hinterher vergeblich 
bemühte. 
Und wie der Adel so die Ländereien, Mittel und Arbeits- 
kräfte seiner Bauern zu willkürlicher Ausbeutung überlassen 
erhielt, um schließlich Herr auch ihrer Leiber zu werden, wurde 
er vermöge seines Patronaterechtes eigentlich Herr ihrer Seelen: 
harte geistige Unfreiheit drohte die Reformation durch den 
Zwang engherzigen Buchstabenglaubens zu vernichten. Gegen- 
über den philippistischen Neigungen, die der Streit zwischen 
Musculus und Prätorius offenbart hatte, warf sich der Adel 
zum Hüter des reinen Glaubens auf. Der Landtag erwirkte 
vom Rurfürsten die Erklärung, es solle in seinem Lande aus- 
schließlich „die einfältige Lehre des göttlichen Wortes, wie sie 
in der Heiligen Schrift, in der wahren unveränderten Augs- 
burgischen Konfession samt der Apologie verfaßt und durch 
Dr. Martin Luther bei seinem Leben gelehrt und getrieben 
worden“, verkündet und keine Abweichung davon geduldet werden. 
Wie in Preußen gingen hier nun ständische Libertät und reines 
Luthertum zusammen: als Kirchenpatron ein eifernder Zions— 
wächter, war jeder Gutoherr dem Landesherrn gegenüber ein 
streitbarer Vorkämpfer der großen Privileggenossenschaft, die der 
Adel der Mark bildete, um seine bevorzugte Stellung nach oben 
wie nach unten zu verteidigen. Das war ein verhängnisvoller 
Rückschritt. Und dazu wurde die Krisio, der Brandenburg ent- 
gegenging, wesentlich kompliziert durch die Einwirkung der 
allgemeinen konfessionellen und politischen Gegensätze. 
Mährend die katholische Neaktion den Religionsfrieden 
durchlöcherte, um ihn bei erster Gelegenheit zu zerreißen, ebnete 
ihr Johann Georg noch den Weg, indem er als Vorkämpfer
	        

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