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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1913
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Bandzählung:
24
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1913
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nummer 1.
Bandzählung:
1
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Nichtamtlicher Teil.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Volltext

74 Zweites Buch. I: Heinrichs Jugend. 
(Ca. 1130) bald genug: die Ranen drangen in die leere Altstadt ein und zerstörten sie. 
Dann griffen sie auch die Neustadt auf dem Berge an, eroberten und ver- 
wüsteten sie. Schon stürmten die Barbaren in die eine Kirchentür hinein, 
als die von Vizelin gesandten Priester, Ludolf und Volkward, noch eilig 
aus der anderen Tür in den nahen Wald entflohen"). Es war ein gefahr- 
voller Beruf, das Priestertum in Lübeck. Wie schon erzählt, unter dem Ein- 
flusse Lothars wieder hergestellt, schien Lübeck einer erfreulicheren Zukunft 
(1138) entgegenzugehen, als ein neuer Unfall die Stadt betraf. 
(Winter 
1138/39) 
Auch auf diese Gegenden dehnte nämlich — wie schon berührt — der 
schlimme Streit zwischen den Welfen und Staufern seine verderblichen Wir- 
kungen aus. Der Übermacht des kriegerischen Askaniers mußte der treu zu 
Hemrich dem Stolzen haltende Graf Adolf II. von Holstein weichen, fast seime 
ganze Grasschaft ging verloren; Heinrich von Badwide wurde mit ihr von 
Albrecht belehnt?“). Diese Kämpfe unter den Christen benutzten die Slawen 
mit Freuden, um das von Kaiser Lothar ihnen auferlegte Joch abzuschütteln. 
Vor allem sollte das verhaßte Sigeberg vernichtet werden. Pribislaw von 
Lübeck sammelte einen Haufen slawischer Abenteurer und verbrannte die 
Stadt, das Kloster und die Kirche, die am Fuße des Sigeberg entstanden 
waren. Die ganze Umgegend wurde mit Feuer und Schwert vernichtet. 
Der lübeckschen Kirche, die unter seinem Schutze stand, hatte Pribislaw bisher 
noch geschont, aber auch ihre Zeit kam jetzt. Pribislaw nämlich war der 
Enkel jeneschristenfreundlichen Fürsten Buthue, des Sohnes des nicht minder 
christenfreundlichen Gottschalk. Es ist schon erzählt, wie die nationale Partei 
nach der Ermordung Gottschalks den Ranenfürsten Kruko auf den Thron 
gebracht, dann Heinrich diesem wiederum Leben und Reich geraubt hatte. 
Ein Abkömmling Krukos nun, Raze mit Namen, wollte jetzt seines Ahnen 
Herrschaft wiedergewinnen und erschien plötzlich mit einer Flotte in der Trave- 
mündung. Nicht lange widerstand Lübeck, es ward erobert und abermals 
gänzlich zerstört. Mühsam retteten sich die christlichen Priester in die Schilf- 
waldungen des Traveufers und entkamen so unter großen Gefahren nach 
Neumünster. Aber mitten unter allem diesen Mißgeschick, unter allen diesen 
so schnell aufeinanderfolgenden Unfällen blieb Vizelin standhaft und suchte 
mit seinen treuen Gefährten Trost in Enthaltsamkeit und Wohltun'*). Ihr 
Mut und ihre Gottergebenheit wurden auf die stärkste Probe gestellt, als 
die Slawen auch Holstein selbst angriffen. Der Grenzgau von Faldera 
mußte ihre barbarische Grausamkeit am ersten empfinden. Häufige Einfälle 
der Wenden verwandelten die ganze umliegende Gegend in völlige Einöde. 
Aber die Priester Vizelins hielten standhaft aus. Bald sollte ihre Tugend 
belohnt werden. Heinrich von Badwide, der Grasschaftsverweser, ein un- 
ruhiger und kriegliebender Mann, fiel plötzlich in das Slawenland ein und 
%) Helm. I. 48. 
½%) Heim. I, 54. 
*##) Heim. I. 55. — Chr. Holsat., p. 25. 
 
	        

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