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Der Mündliche Vortrag. Erster Teil. Die reine und deutliche Aussprache des Hochdeutschen. (1)

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Bibliografische Daten

thumbs: Der Mündliche Vortrag. Erster Teil. Die reine und deutliche Aussprache des Hochdeutschen. (1)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
benedix_muendlicher_vortrag_1893
Titel:
Der Mündliche Vortrag.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
deutschesreich
DDC-Sachgruppe:
Sprache
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
benedix_muendlicher_vortrag_1_aussprache_1893
Titel:
Der Mündliche Vortrag. Erster Teil. Die reine und deutliche Aussprache des Hochdeutschen.
Autor:
Benedix, Roderich
Bandzählung:
1
Erscheinungsort:
Leiptig
Herausgeber:
Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1893
DDC-Sachgruppe:
Sprache
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Mündliche Vortrag.
  • Der Mündliche Vortrag. Erster Teil. Die reine und deutliche Aussprache des Hochdeutschen. (1)

Volltext

Die Zungenbuchstaben. 35 
vorher (Ei-sen), so daß das s die folgende Silbe anlautend 
auch leicht zu seiner Geltung kommt. Vor ss wird in der Regel 
ein geschärfter Vokal vorhergehen. Wie jeder Doppelkonsonant 
wird dann das ss an-- und auslauten, und so leic zu seiner 
Schärfe kommen. Allein auch nach einem gedehnten Vokale kann 
— in diesem Falle ß geschrieben — sehr scharf ausgesprochen 
werden, da seine Schärfe in einem stärkern Zischen besteht. Z. B. 
aßen. Ebenso läßt sich ß auch im Auslaut durch sein stärkeres 
Zischen sehr leicht von s unterscheiden, z. B. aß, Aas. Die 
anderen Doppelkonsonanten haben diesen Vorteil nicht, man kann 
sie auslautend nicht vom einfachen unterscheiden. Das t in hat 
ist von dem tt in statt nicht zu unterscheiden. Nur daß der 
Vokal hier immer geschärft ist giebt unserm Ohr die Unter- 
scheidung, die aber hier mehr in der Schärfung des Vokals als 
im Laute des Konsonanten liegt. — Das s verbindet sich leicht 
mit anderen Konsonanten. Es klingt dann leicht zu scharf; das 
muß vermieden werden. Die Umgangssprache pflegt das 
wenig von ß und ss zu unterscheiden. Man achte deshalb desto 
mehr darauf. 
Ubung. — Aas, aß Krebse, Schöpse Besen, büßen, Bässen 
Riesen, gießen, Rissen hänseln, Trense Rosen, großen, Rossen] Muse, 
Muße Maus, Strauß reisen, reißen aasen, aßen ] Hänse, Sense! 
frischen, Friesen, fressen diesen, befließen, beflissen los, Floß, floß sau- 
fen, außen beißen, leisen Fenster, Gespenster ]Osen, Essen Flößen, 
fließen, Vließen, Flüssen, Fliesen schoß, Stoß, Schoß brausen, draußen 
herbsten, gerbst Kreisen, gleißen blasen, blassen, bloßen lösest, 
flößest hissen, hießen, Hosen weisen, weißen Häschen, Fäßchen Hälsen, 
Hülse erkiesen, grüßen, Kissen] Schloßen, schlossen, schließen reisen, 
reißen bloßen, Possen, Posen Gleisen, gleißen genesen, genießen, 
Genüssenverglasen, vergaßen ] Reis, Reiß Insel, Pinsel| Weisen, 
weissen, sprießen Mais, weist] Hasen, hassen Wesen, wessengießen, 
Güssen] Eis, heiß Nasen, nassen niesen, Nüssen Kuß, Fuß Greis, 
Fleiß blasen, blassen säßen, gesessen Zinsen, priesen schießen, 
Schüssen] Gruß, Kuß äsen, äßen, essen Gras, graß] Schösen. 
schössen) Nuß, Ruß säuseln, meißeln flößen, flössen] Gasen, 
Gassen] Geisel, Geißel] gefräßig, gehässig s Linsen, Binsen Häusern, 
äußern Basen, passen reisest, reißest lasen, lassen ] Leser, Messer 
eisig, fleißig einsam, gemeinsam Rasen, rasseln vergäßen, ver- 
gessen] Zeisig, dreißig faseln, fassen ] Reißigen, Fleißigen bis, Biß. 
8 60. Wenn vor p odert# steht, hat es eine verschiedene 
Aussprache, jenachdem es anlautet oder auslautet. Lautet st 
8.
	        

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