Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sächsische Volkskunde.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Sächsische Volkskunde.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 13.
Volume count:
13
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sächsische Volkskunde.
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Imprint
  • Preface
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Die Grundlagen des Volkslebens.
  • 1. Das sächsische Land.
  • 2. Sachsens Vorgeschichtliche Zeit.
  • 3. Die germanischen Bewohner Sachsens vor der Slawenzeit.
  • 4. Verlauf und Formen der Besiedelung des Landes.
  • 5. Die Anfänge des sächsischen Städtewesens.
  • II. Die Bevölkerung.
  • 6. Stand und Wachstum.
  • 7. Die Bevölkerungsgliederung.
  • 8. Verbrechen und Selbstmord.
  • Aus dem geistigen Leben des Volkes.
  • 9. Volksdichtung in Sachsen.
  • 10. Die obersächsische Hauptmundart.
  • 11. Sitten und Gebräuche im Kreislauf des Jahres.
  • 12. Aberglaube und Volksmythen.
  • 13. Sprache und Volksdichtung der Wenden.
  • 14. Volkssitte, Brauch und Aberglaube bei den Wenden.
  • IV. Das künstlerische Wollen des Volkes.
  • 15. Die Dorfkirche.
  • 16. Haus und Hof.
  • 17. Die bäuerliche Wohnung.
  • 18. Die bäuerliche Kleinkunst.
  • 19. Die wendische, vogtländische und altenburgische Volkstracht im 18. und 19. Jahrhundert.
  • 20. Die Zukunft der Volkstrachten.
  • Sachregister.
  • Advertising
  • Karte - Das Königreich Sachsen.

Full text

J. V. Deichmüller: Sachsens vorgeschichtliche Zeit. 27 
als die ältere Steinzeit, die paläolithische Zeit bezeichnet wird, noch 
unbewohnbar. Erst als infolge des Klimawechsels die Gletschermassen ab- 
schmolzen und sich nach Norden zurückzogen, wurden größere Landflächen 
eisfrei, die sich allmählich mit einer Pflanzendecke überzogen. Nun waren 
auch die Vorbedingungen für die Existenz einer höheren Tierwelt geschaffen, 
mit ihr zog der Mensch in unsere Gegend ein. Er benutzte auf seiner 
Wanderung die Wege, welche ihm die Natur als die geeignetsten vorzeichnete, 
die Flußthäler, längs deren er ohne große Schwierigkeiten in die ihm noch 
unbekannten Landstriche eindringen konnte. So führen in Sachsen seine 
Spuren den Elbstrom hinab bis Riesa, nach dem Nordwesten des Landes 
wanderte er von Süddeutschland her durch Thüringen längs der Saale und 
Elster ein, auch in der Lausitz begegnet man vereinzelten Steinzeitfunden. 
Seit dem ersten Auftreten des Menschen in Süddeutschland bis zu seiner 
Einwanderung in unsere Gegend muß ein langer Zeitraum verflossen sein. 
Große Veränderungen sind inzwischen in der Tierwelt vor sich gegangen: die 
großen Dickhäuter und Höhlenraubtiere der Diluvialzeit sind verschwunden, 
an ihre Stelle ist die Fauna getreten, welche noch heute Europa bewohnt. 
Auch der Mensch hat sich verändert; seine Hinterlassenschaft, welche in den 
ältesten Wohnstätten unseres Landes erhalten geblieben ist, verrät eine fort- 
geschrittene Entwickelung. In unsere Heimat ist der Mensch erst in der 
jetzigen geologischen Periode, dem Alluvium, eingezogen, seiner Kulturstufe nach 
gehörte er bereits der jüngeren Steinzeit, der neolithischen Zeit an. 
Die entwickeltere Kultur des Menschen zeigt sich zunächst an den von 
ihm benutzten Gerätschaften, welche im wesentlichen zwar immer noch aus 
Stein hergestellt sind, in dessen Bearbeitung aber ein hoher Grad der Voll- 
kommenheit erreicht worden ist. Während der diluviale Mensch seine Geräte 
lediglich durch rohes Behauen des Steins formte, hat der neolithische Mensch 
gelernt, seinen Werkzeugen durch Schleifen und Polieren wirksamere, zum 
Teil kunstvolle Formen zu geben und sie zum Zwecke der besseren Befestigung 
zu durchbohren. 
Die Formen der Steingeräte sind ziemlich mannigfaltige. Als die 
einfachsten, noch an die der älteren Steinzeit erinnernden sind Flachbeile zu 
bezeichnen, welche aus zugeschliffenen zungenförmigen Geschieben hergestellt 
sind und in einem gespaltenen Holzstiele durch Umschnüren mit Sehnen oder 
Fellstreifen befestigt wurden (Fig. 1). Derartige, oft nur wenige Centimeter 
große Flachbeilchen findet man häufig in den Wohnstätten der neolithischen 
Zeit. Seltener sind längere und schmälere meiselartige Instrumente mit 
rundem Querschnitt (Fig. 2). Ein größerer Formenreichtum herrscht unter 
den durchbohrten Steingeräten. Am häufigsten sind hammerartige Axte 
(Fig. 3), welche oft durch Anschleifen von Längsfacetten geschmackvoll ver- 
ziert sind (Fig. 4), ferner plumpe, dicke Beile von dreieckiger Gestalt (Fig. 5),
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.