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Preußisches Staatsrecht.

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Staatsrecht.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 21.
Volume count:
21
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Bekanntmachung des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika, betr. Schaffung eines Wildreservats im Bezirk Dodoma.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Preußisches Staatsrecht.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • § 1. Die Entstehung des hohenzollernschen Gesamtstaates.
  • § 2. Das Staatsrecht des Allgemeinen Landrechts.
  • § 3. Die Entstehung des preußischen Einheitsstaates.
  • § 4. Der preußische Einheitsstaat als konstitutionelle Monarchie.
  • § 5. Preußen als Gliedstaat des Deutschen Reiches.
  • § 6. Die drei Gewalten der preußischen Verfassung.
  • § 7. Das Staatsgebiet.
  • § 8. Die Rechte der Preußen.
  • § 9. Das konstitutionelle Königtum.
  • § 10. Die verantwortlichen Minister.
  • § 11. Die Volksvertretung.
  • § 12. Der Staatsdienst.
  • Alphabetisches Register.

Full text

$ 8. Die Rechte der Preußen. 175 
Kirchenpatronat „seinem Begriffe nach als der Autonomie 
der Religionsgesellschaften widersprechend‘“, doch ist das 
verheißene Gesetz noch nicht ergangen. b) Art. 19: „Die 
Einführung der Zivilehe erfolgt nach Maßgabe eines be- 
sonderen Gesetzes, was auch dıe Führung der Zivilstands- 
register regelt.“ Der Wortlaut dieses Artikels ließ der 
Gesetzgebung in betreff der Wahl zwischen obligatorischer 
oder fakultativer Zivilehe freie Hand; doch scheiterten 
1859—60 die Versuche einer Einführung der fakultativen 
Zivilehe am Widerstand des Herrenhauses. Erst das Ge- 
setz vom 5. März 1874 brachte die obligatorische Zivilehe 
für die Monarchie und das Reichspersonenstandsgesetz 
vom 6. Februar 1875 für das ganze Deutsche Reich. Jetzt 
gilt B.G.B. $ 1317. 
13. Anspruch auf „Unterrichtsfreiheit“* (V.K. d. 
N.V.). Gegenstand dieses Grundrechts sind eigent- 
lich nur Art. 20: „die Wissenschaft und ihre Lehre ist 
frei“ und Art. 22: „Unterricht zu erteilen und Unter- 
richtsanstalten zu gründen und zu leiten, steht jedem 
frei, wenn er seine sittliche, wissenschaftliche und 
technische Befähigung den betreffenden Staatsbehörden 
nachgewiesen hat.“ Die Wissenschaft kommt sowohl 
als forschende wie als lehrende, vorgetragene in Be- 
tracht. In ersterer Eigenschaft ist die Freiheit der 
„in konsequenter Untersuchung ihren eigenen Weg“ 
wandelnden Wissenschaft namentlich für einen Rechts- 
staat ein selbstverständliches Axiom, das „nicht weiter 
durch die Gesetzgebung garantiert werden kann“. 
Daher ruht das Schwergewicht des Art. 20 in der 
Garantierung der Freiheit der lehrenden Wissenschaft; 
sie soll „fernerhin keine anderen Schranken kennen 
als ihre eigene Wahrheit, und insofern sie dieselben 
verkannte und überschritte, die Heiligkeit des Straf- 
gesetzes“. Eine derartige Schrankensetzung vor- 
zunehmen, wurde eventuell als Aufgabe des allgemeinen 
Unterrichtsgesetzes (Art. 26) angesehen. So aufgefaßt, 
bezog man den Art. 20 schon in den Revisinnskammern 
wesentlich auf die Universitäten.
	        

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