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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1913
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Bandzählung:
24
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1913
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nummer 21.
Bandzählung:
21
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Nichtamtlicher Teil.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Volltext

1195 
März 
1. April 
2. Aug. 
554 Fünftes Buch. IV: Heinrichs des Löwen letzte Tage. 
Seuche aus, so daß wenigstens die Hauptkirche von dem Interdikte ausge- 
nommen werden mußte. Dann trotzten wieder viele Geistliche dem, wie sie 
behaupteten, ungerechten Spruche des Exzbischofs, erteilten dem Grafen das 
Abendmahl und hielten unter offenem Himmel Gottesdienst für das gesamte 
Volk ab. Die Domherrn wurden von der erbitterten Menge aus ihren Woh- 
nungen vertrieben. UÜbrigens trat Papst Klemens gänzlich auf Seite des Erz- 
bischofs und drohte dem Holsteiner, wenn er nicht der Bremer Kirche alle 
Genugtuung gebe, mit der päpstlichen Exkommunikations). Nicht eher wur- 
den diese Umtriebe und Streitigkeiten beendigt, als bis der Kaiser aus Apulien 
zurückkehrte, der die Sache dahin ausglich, daß der Erzbischof für die Ent- 
richtung von 600 Mark wieder in seine Rechte einträte, Adolf III. aber die 
Grasschaft Stade und den dritten Teil der erzbischöflichen Einkünfte zu Lehen 
erhielte""). 
Wie gesagt, Heinrich der Löwe hat sich an diesen Verwicklungen nicht mehr 
beteiligt, denn schon stand er am Vorabend seines Todes. Erhatte den ganzen 
Winter mit Almosenspenden und anderen frommen Werken verbracht, und 
besonders die Fastenzeit hatte er auf das strengste innegehalten. Während 
überhaupt sein Zustand ein schwacher und kränkelnder war, ergriff ihn plötz- 
lich in der Mitternacht vor Ostern ein heftiges Unwohlsein, das ihn nicht mehr 
verließ. Der alte Herzog fühlte sogleich, daß diese Krankheit der letzte Bote sei, 
den ihm der Tod vor seiner eigenen Ankunft sende, und war um so mehr be- 
dacht, sein Seelenheil durch gute Werke zu sichern. Mit dem Eintritt der 
heißen Jahreszeit verschlimmerte sich sein ÜUbel, das einen ruhrartigen Cha- 
rakter annahm. Je gewisser Heinrich von der Annäherung des Todes über- 
zeugt war, desto weniger wollte er sich die letzten Tage durch das Einnehmen 
unnützer und übler Arzneien stören, desto mehr wuchs überhaupt seine Ge- 
mütsfreude und sein fester Mut. Dieses zeigte sich, als bei einem furchtbaren 
Gewitter, das sich über Braunschweig entlud, ein Blitz in den Blasiusdom, der 
ja dicht bei der Burg stand, schlug und das Dachgerüst in Brand steckte. Wäh- 
rend alles in der Umgebung des Herzogs zagte und ängstlich nach Hilfe und 
Rettung rief, blieb der todkranke Fürst allein ruhig und fest. In der Tat, ehe 
man noch den Kampf gegen das Feuer eröffnet hatte, wurde es durch einen 
heftigen Regen gänzlich gelöscht. 
Aber die Krankheit ward immer stärker, der alte Löwe selbst immer schwä- 
cher, und so sandte er an den Rhein nach seinem Sohne Heinrich, da er ihn 
noch einmal sehen und in seine Arme schließen wollte, und nach Bischof Fsfried 
von Ratzeburg, seinem Beichtvater, von dem er die Befreiung von seinen 
Sünden zu erlangen suchte. Beide kamen eiligst herbei; und so hatte der 
Herzog wenigstens noch vor dem Tode die Genugtuung, seinen ältesten Sohn 
in kräftiger Blüte, als einen mächtigen Fürsten zu sehen, und dann seine Seele 
  
») Päpstliches Breve vom 3. März 1195 bei Lappenberg, Hamb. Urkdb. I., Nr. 306, 
S. 268 f. 
½%% Arn. Lub. V. 22.
	        

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