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Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1914
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914.
Volume count:
25
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 1.
Volume count:
1
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Staatsrecht.
  • Deutsches Staatsrecht. Erster Band: Die Grundlagen des deutschen Staates und die Reichsgewalt. (1)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Buch. Die Grundlagen des deutschen Staates.
  • § 1. Einleitung.
  • I. Abschnitt. Der Bestand der deutschen Verfassungen.
  • I. Kapitel. Die Reichsverfassung.
  • § 2. Das Augustbündnis.
  • § 3. Die Gründung des norddeutschen Bundes.
  • § 4. Die Verbindung des norddeutschen Bundes mit den süddeutschen Staaten.
  • § 5. Die deutschen Verfassungsverträge.
  • § 6. Das Verfassungsgesetz des deutschen Reiches.
  • II. Kapitel. Die Verfassungen der Einzelstaaten.
  • II. Abschnitt. Die staatsrechtlichen Grundverhältnisse.
  • II. Buch. Die Reichsgewalt.

Full text

82. Das Augustbündnis. 15 
Die Organisation des Bundes beruhte auf den beiden Haupt- 
organen: dem bisherigen Bundestage einerseits, freilich unter ein- 
schneidender Umwandlung seiner inneren Ordnung durch die erweiterte 
Herrschaft des Majoritätsprinzipes und unter Vorbehalt seiner weiteren 
Umgestaltung durch die definitive Verfassung, andererseits auf einer 
periodischen Nationalversammlung, hervorgehend aus direkten Wahlen 
nach dem von der deutschen Nationalversammlung beschlossenen 
Reichswahlgesetz vom 12. April 1849. 
Die Regierungsrechte des Bundes waren nur die der Gesetz- 
gebung und der Oberaufsicht. 
Die Gegenstände der Bundeskompetenz — abgesehen 
von den militärischen und völkerrechtlichen Befugnissen — beschränkten 
sich in der Hauptsache auf die volle Durchführung des Grundsatzes, 
dals die Bundesstaaten ein gemeinsames und einheitliches Zoll- und 
Handelsgebiet bilden und zwar dergestalt, dafs es zur Ausdehnung 
der Bundeskompetenz auf die speciell nicht bezeichneten Gebiete der 
Einstimmigkeit, d. h. des Vertrages der verbündeten Staaten, be- 
durfte®. Hiernach befalsten die Kompetenzen — in enger, wenn auch 
vielfach ergänzender Anlehnung an die Zollvereinsverträge — das 
Zoll- und Handelswesen und die unmittelbar damit im Zusammenhang 
stehenden Angelegenheiten des Mafs-, Münz-, Gewichts- und Bank- 
wesens, der Bewegung und Niederlassung der Bevölkerung, der Er- 
findungspatente, der Verkehrsmittel und Verkehrsanstalten. Darüber 
hinaus lag nur der Schutz des geistigen Eigentums, die gemeinsame 
Civilprozelsordnung und das gemeinsame Konkursrecht. 
Eine detailliertere Ausarbeitung hatten allein die Artikel über die 
Kriegsmacht des Bundes gefunden: die Kriegsflotte unter preulsi- 
schem Oberbefehl, aber mit Offizier- und Beamtenernennung der 
Küstenstaaten; die Landmacht, auf die Kontingentsverfassung auf- 
gebaut, unter doppeltem Oberbefehl, dem preulsischen für die Nord- 
armee, dem bayrischen für die Südarmee, und mit einem doppelten 
Militärbudget. — 
An den hierin entwickelten Grundzügen hielt Preulsen noch fest, 
als es bei Ausbruch des Krieges eine Sicherung nur noch in Bundes- 
verhältnissen zu den norddeutschen Staaten suchte. 
In den gleichlautenden Sommationen an Hannover, Kur- 
hessen und Sachsen“ vom 15. Juni 1866 forderte Preulsen Ab- 
38, Hänel, Studien I S. 163 Note 4. 
* Die geplante gleichlautende Sommation an Nassau wurde aufgeschoben 
und alsdann durch die kriegerischen Ereignisse überholt. v. Sybel, Begrün- 
dung IV 437f.
	        

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