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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1914
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914.
Bandzählung:
25
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1914
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nummer 20.
Bandzählung:
20
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Amtlicher Teil.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Personalien.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Volltext

4. Dezember Dreizehntes Kapitel 471 
sehen mag, und so wird denn nun in Belgien fortgekämpft und 
fortgelogen. Notizen über dieses Lügenblatt wurden dem Moniteur 
und deutschen Blättern übersandt. 
Später machte ich einen Artikel über die Neutralität Luxem— 
burgs und die perfide Weise, in der man dort diesen Zustand be— 
nutzt, um die Franzosen in ihrem Kampfe gegen uns nach den 
verschiedensten Richtungen hin zu unterstützen. Der Gedankengang 
war dabei etwa folgender. Unsrerseits ist zu Anfang des Krieges 
erklärt worden, daß wir die Neutralität des Großherzogtums achten 
würden. Stillschweigend ist dabei neutrales Verhalten der Regierung 
und der Bevölkerung Luxemburgs vorausgesetzt worden. Diese Voraus- 
setzung hat sich aber nicht erfüllt. Während wir unser Versprechen, 
trotzdem daß es uns namentlich in betreff der Weiterbeförderung 
unfrer Verwundeten unbequem wurde, redlich gehalten haben, ist 
die Neutralität von seiten der Luxemburger mehrfach in flagranter 
Art verletzt worden. Schon früher haben wir uns zu beklagen ge- 
habt, daß mit Beihilfe der großherzoglichen Eisenbahnbeamten und 
Polizeibeamten die Festung Thionville durch nächtliche Zufuhren 
verproviantiert worden ist. Nach der Kapitulation von Metz sind 
zahlreiche französische Soldaten durch das Großherzogtum gegangen, 
um sich wieder nach Frankreich und zu der französischen Armee zu 
begeben, die im Norden gegen uns operierte. Auf dem Bahnhofe 
der Stadt Luxemburg hat der französische Vizekonsul ein förmliches 
Büreau eingerichtet, worin solche Soldaten mit Geld und Legitimation 
zu ihrer Reise versehen wurden. Die großherzogliche Regierung 
aber hat alles das geschehen lassen, ohne auch nur einen Versuch 
zur Verhinderung dieser Unterstützung der Gegner Deutschlands zu 
machen. Sie wird sich dadurch nicht beklagen dürfen, wenn wir in 
Zukunft bei militärischen Operationen auf ihre Neutralität nicht mehr 
Rücksicht nehmen sollten, und sie wird es nicht unbillig finden 
können, wenn wir Ersatz des Schadens verlangen, der uns durch 
Geschehenlassen von Verletzungen der Neutralität entstanden ist. 
Sonntag, den 4. Dezember. Schönes Wetter. Selten ein 
Schuß im Norden. Ich telegraphiere, daß die Franzosen gestern 
und heute keine Versuche zur Durchbrechung unfrer Linien mehr 
unternommen haben, und daß Prinz Friedrich Karl weiter vor- 
gedrungen ist und wieder mehrere Geschütze erbeutet hat.
	        

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