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Zentralblatt für das Deutsche Reich. Zweiundvierzigster Jahrgang. 1914. (42)

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Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt für das Deutsche Reich. Zweiundvierzigster Jahrgang. 1914. (42)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1917
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXVIII. Jahrgang, 1917.
Volume count:
28
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 8/9.
Volume count:
8/9
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Personalien.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • Die Deutsche Burschenschaft.
  • Die Juden in der deutschen Einheitsbewegung.
  • Die beiden Friedrich Wilhelm.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Full text

Diesen Beschluß der Nationalversammlung kann man ohne Übertreibung 
als eine weltgeschichtliche Entscheidung bezeichnen, denn ihre Folgen und 
Wirkungen sind ungeheure gewesen und geworden — bis zum heutigen Tage 
und in eine noch nicht absehbare Zukunft hinein. Ihre Wirkung auf die Ent- 
wicklung der deutschen Verhältnisse im neunzehnten Jahrhundert ist so 
groß gewesen, daß wir nicht an ihr vorübergehen können und sie eingehender 
behandelt werden muß. 
Friedrich Wilhelm II. von Preußen, dem in seiner Schwäche alles darauf 
ankam, als der ‚Gute‘ im Gegensatz zu dem harten Druck seines großen 
Onkels seinen Untertanen zu erscheinen, ließ schon sehr bald nach seiner 
Thronbesteigung, also vor der Französischen Revolution, einen Erlaß er- 
scheinen: es sei sein Wille, ‚daß die Lage dieser verfolgten Nation (der 
Juden) nach Möglichkeit erleichtert werde‘. Er dürfte schon als Prinz von 
den Juden bearbeitet, vielleicht auch — da er viel Geld brauchte — von 
ihnen finanziell unterstützt worden sein. Von außen gesehen, setzte der 
König also selbst die Judenfrage in Bewegung. 
Eine Kommission wurde eingesetzt, ein nachher viel umstrittener Bericht 
herausgegeben. Diese kam zum folgenden Ergebnis: 
„Übrigens ist es uns höchst wahrscheinlich, daß in der dritten Generation, 
etwa nach sechzig bis siebzig Jahren, die Juden in allem — bis auf wenige, 
dem Staat ganz unschädliche und gleichgültige, Religionsdifferenzen — den 
Christen durchaus gleich sein werden ; und alsdann werden auch die bis dahin 
noch nötigen Einschränkungen gänzlich aufgehoben werden können.‘ 
Diese Auffassung ist durch beinahe das ganze neunzehnte Jahrhundert 
hindurchgegangen: als Nation würden die Juden verschwinden und, in Be- 
ziehung auf den Staat, nach einigen Generationen den Christen gleich sein. — 
Zur Staatsauffassung wurde die verhängnisvolle Gegenüberstellung: 
Christen — Juden; nicht, wie heute, im Nationalsozialismus: Deutsche 
— Juden. Es begann die jüdische, mit allen Mitteln arbeitende Propaganda. 
Die Juden sahen: die Frage war geöffnet worden. Jetzt mußte auf jede 
Weise volle staatsbürgerliche Gleichberechtigung erreicht werden. 
Die Emanzipation der Juden in Frankreich gab einen enormen Antrieb 
und Auftrieb für die jüdischen Bestrebungen in allen europäischen Ländern. 
Friedrich Wilhelm wurde auf diese von seinen jüdischen und judenfreund- 
lichen Beratern hingewiesen : weitere Zugeständnisse seien notwendig, weil 
die französischen Revolutionsarmeen in die Rheinlande eingebrochen waren 
und die dortigen Juden eranzipiert hatten. Trotz gegenseitiger Warnungen 
der jüdisch ausgewucherten Bevölkerung befahl der König weitere Förderung 
des Reformplanes, um ‚endlich eine Sache zustande zu bringen, die in an- 
deren Ländern längst zustande gebracht worden ist‘““. — Diese Rücksicht- 
62
	        

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