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Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Erster Jahrgang. 1885. (26)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Erster Jahrgang. 1885. (26)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1917
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXVIII. Jahrgang, 1917.
Volume count:
28
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 10/11.
Volume count:
10/11
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Personalien.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Europäischer Geschichtskalender.
  • Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Erster Jahrgang. 1885. (26)
  • Title page
  • Vorbemerkung.
  • Chronik der wichtigsten Ereignisse des Jahres 1886.
  • I. Das deutsche Reich und seine einzelnen Glieder.
  • II. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie.
  • III. Portugal.
  • IV. Spanien.
  • V. Großbrittannien.
  • VI. Frankreich.
  • VII. Italien.
  • VIII. Schweiz.
  • IX. Belgien.
  • X. Niederlande.
  • XI. Dänemark.
  • XII. Schweden und Norwegen.
  • XIII. Rußland.
  • XIV. Die Türkei und ihre Vasallenstaaten.
  • XV. Rumänien.
  • XVI. Serbien.
  • XVII. Griechenland.
  • XVIII. Vereinigte Staaten von Amerika.
  • XIX. Mittel- und Süd-Amerika.
  • Uebersicht der politischen Entwickelung des Jahres 1885.
  • Alphabetisches Register zu Abschnitt II.
  • Inhalts-Verzeichnis.

Full text

30 Das deutsche Reich und seine einzelnen Glieder. (Febr. 7.) 
Rupsch, durch dessen Geständnis das Attentat zur Kenntnis der Be- 
hörde gekommen ist, wird zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. 
(vgl. 15. Dezember 1884.) 
7. Februar. (Verhältnis zu England.) Lord Granville 
beantwortet in einer Depesche an den englischen Botschafter in Berlin 
die Beschwerden des Reichskanzlers über die Entfremdung zwischen 
den beiden Staaten (vergl. 24. Januar). Granville schreibt, die 
englische Regierung würde es tief bedauern, wenn Fürst Bis- 
marck glauben sollte, daß zwischen den beiden Ländern irgend etwas 
bestehe, was einer politischen Entfremdung ähnlich sei; daß aber 
nach ihrer Meinung die von Fürst Bismarck ausgedrückten Ansichten 
über die Politik und Handlungsweise der Regierung, sowie über die 
gegenwärtige Lage, durch die wirklichen Thatsachen nicht begründet 
würden. Lord Granville fügt hinzu: 
„Erstens darf ich ohne Zögern behaupten, daß, welches Gefühl der 
Entfremdung gegen England auch in Deutschland existieren und was immer 
die Ursache davon sein mag, dieses Gefühl in diesem Lande keinen Wiederhall 
gefunden hat. Die Gesinnungen hierselbst verbleiben, wie sie es stets waren, 
die dem deutschen Reiche freundlichsten, und sind weit entfernt von irgend 
einem Wunsche der britischen Regierung, in irgend einer Weise der Aus- 
dehnung der Kolonialpolitik Deutschlands Hindernisse zu bereiten, da sie mit 
großer Befriedigung die Aufschließung neuer Länder und die Entwicklung 
des Handels von einem Volke wahrnimmt, das so lange durch eine Gemein- 
schaft der Gefühle und Interessen, und durch alle Bande, die zwei Nationen 
verbinden können, mit den Engländern verbunden ist. Die Mißverständnisse, 
auf welche Fürst Bismarck in seiner Unterhaltung mit Ew. Excellenz an- 
spielte, sind der Plötzlichkeit zuzuschreiben, mit der Ihrer Majestät Regierung 
von dem Abweichen Deutschlands von seiner traditionellen Politik bezüglich 
Kolonisierungen Kenntnis erhielt, und die irrigen Meinungen, welche einen 
Wechsel in der Haltung des Fürsten Bismarck gegenüber diesem Lande 
zuwege gebracht haben, können nur Ursachen zugeschrieben werden, für die, 
wie ich sogleich beweisen werde, Ihrer Majestät Regierung nicht verant- 
wortlich ist. Daß Deutschland in nähere Beziehungen zu Frankreich getreten 
ist, kann diesem Lande kein Gegenstand des Bedauerns sein, aber Ihrer 
Majestät Regierung würde in hohem Grade irgend eine Verminderung der 
Freundschaft Deutschlands gegenüber England beklagen, insbesondere wenn 
sie durch einen irrtümlichen Eindruck von den Ansichten und Zwecken Ihrer 
Majestät Regierung und von den Gefühlen des britischen Volkes veranlaßt 
wäre. Die Meinung des Fürsten Bismarck, daß die Politik Ihrer Majestät 
Regierung der deutschen Kolonisierung absichtlich feindselig gewesen ist, ent- 
behrt so sehr jeder reellen Begründung, daß ich es für wünschenswert erachte, 
in die Geschichte des Falles vom britischen Gesichtspunkte aus ausführlicher 
einzugehen.“ Lord Granville sagt alsdann, daß die Depesche des Fürsten 
Bismarck an den Grafen Münster vom 5. Mai ihm niemals mitgeteilt 
worden, und daß erst durch die Meldung von dem Aufhissen der deutschen 
Flagge in Angra Pequena Ihrer Majestät Regierung mit Gewißheit gewahr 
wurde, daß die Absicht der deutschen Regierung die Gründung eines terri- 
torialen Protektorates sei. (St A. 45, 8501.)
	        

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