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Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes. 1867. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes. 1867. (1)

Monograph

Persistent identifier:
kirchenheim_lehrbuch_staatsrecht_1887
Title:
Lehrbuch des Deutschen Staatsrechts.
Author:
Kirchenheim, Arthur
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Ferdinand Enke
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Zweites Buch. Die Organisation des Staates.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
2. Abschnitt. Die Organisation des Deutschen Reiches.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erstes Kapitel. Das Wesen des neuen Reiches.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 62. Das Reich und die Einzelstaaten.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Die Rechte der Einzelstaaten (Note über den Hamburger Zollanschluß S. 283).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes.
  • Bundes-Gesetzblatt des Norddeutschen Bundes. 1867. (1)
  • Title page
  • Chronologische Übersicht
  • Stück No 1. (1)
  • Stück No 2. (2)
  • Stück No 3. (3)
  • Stück No 4. (4)
  • Stück No 5. (5)
  • Stück No 6. (6)
  • Stück No 7. (7)
  • Stück No 8. (8)
  • Stück No 9. (9)
  • Stück No 10. (10)
  • Stück No 11. (11)
  • Stück No 12. (12)
  • Stück No 13. (13)
  • (Nr. 28.) Verordnung, die Einführung des Preußischen Militair-Strafrechts im ganzen Bundesgebiete betreffend. (28)
  • Zusammenstellung des in Preußen geltenden Militair-Strafrechts.
  • Stück No 14. (14)
  • Sachregister

Full text

VI. Körper- 
liche Züchti- 
gung. 
— 194 — 
Selbst in diesen Fällen darf jedoch die Arreststrafe den Zeitraum von 
zwölf Wochen nicht übersteigen (§. 77.). 
§. 28. 
Bei Arreststrafen von längerer als sechswöchentlicher Dauer ist von dieser 
Zeit ab dem Arrestaten an jedem zweiten Tage unter sicherer Aufsicht die Bewe- 
gung in freier Luft auf einige Stunden zu gestatten und, wenn die Arreststrafe 
in mittlerem Arrest besteht, nach Ablauf der sechsten Woche der Strafzzeit an 
jedem zweiten Tage ihm warme Kost zu verabreichen (§. 18.). 
§. 29. 
Die Verlängerung des Stubenarrestes und des strengen Arrestes über die 
Dauer von sechs Wochen ist in keinem Fall zulässig. 
§. 30. 
Quartier- und Kasernenarrest darf gegen Unteroffiziere und Gemeine nur 
wegen Disziplinarvergehen, nicht aber wegen gerichtlich zu bestrafender Verbrechen 
verhängt werden. 
§. 31. 
Mit körperlicher Züchtigung darf kein Soldat, außer bei gleichzeitig ein- 
tretender oder nach bereits erfolgter Versetzung in die zweite Klasse des Soldaten- 
standes belegt, und selbst dann darauf nur wegen solcher Verbrechen erkannt 
werden, welche mit körperlicher Züchtigung im Gesetz ausdrücklich bedroht sind. 
Die geringste Zahl der Stockschläge ist zehn, und die höchste vierzig, welche 
in keinem Fall überschritten werden darf. 
Die Vertheilung der Stockschläge auf mehrere Tage ist unzulässig. 
§. 32. 
Ist in den Fällen, wo die Ausstoßung aus dem Soldatenstande oder die 
Entlassung aus dem Militairverhältniß eintritt, zugleich körperliche Züchtigung 
zu verhängen, so muß auf die in den allgemeinen Landesgesetzen vorgeschriebene 
Art der körperlichen Züchtigung erkannt und die Vollziehung der Behörde über- 
lassen werden, welche die außerdem erkannte Freiheitsstrafe zu vollstrecken hat. 
§. 33. 
Gestattet der Gesundheitszustand des zu Bestrafenden keine Züchtigung, so 
tritt statt derselben verhältnißmäßige Freiheitsstrafe ein (§. 64.). 
Anmerkung: Die §§. 31. bis 33. sind aufgehoben. 
Vergl. den Allerhöchsten Erlaß, betreffend die Abschaffung der Strafe der körperlichen 
Züchtigung, vom 6. Mai 1848. (Gesetz-Samml. für die Königlich Preußischen 
Staaten für 1848. S. 123.); Beilage Littr. D. 
§. 34.
	        

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