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Staatslexikon. Fünfter Band: Staatsrat bis Zweikampf. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatslexikon. Fünfter Band: Staatsrat bis Zweikampf. (5)

law_collection

Persistent identifier:
kolonial_gesetz
Title:
Die deutsche Kolonial-Gesetzgebung.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
kolonial_gesetz_11_1907
Title:
Die deutsche Kolonial-Gesetzgebung. Elfter Band.
Volume count:
11
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
law_collection_volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Teil. Bestimmungen für die afrikanischen und die Südsee-Schutzgebiete.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

law

Title:
173. Bekanntmachung des Gouverneurs von Togo, betreffend Gütertarifklassifikation.
Volume count:
173
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Staatslexikon.
  • Staatslexikon. Fünfter Band: Staatsrat bis Zweikampf. (5)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Übersicht der Artikel des V. Bandes des Staatslexikons, 3. und. 4. Auflage.
  • Staatsrat - Syllabus
  • Tarifverträge - Türkei
  • Universitäten - Usurpation
  • Venezuela - Volkszählung
  • Waffenstillstand - Württemberg
  • Waffenstillstand
  • Wahlrecht
  • Währungsfrage u. Geldwesen
  • Waldeck
  • Wasserrecht
  • Wasserwirtschaft
  • Wechsel, Wechselrecht
  • Wertzuwachssteuer
  • Wettbewerb, unlauterer.
  • Windthorst
  • Wohlfahrtspflege
  • Wohnungsfrage
  • Wucher und Zins
  • Württemberg
  • Zehnt - Zweikampf
  • Nachträge. (Neu aufgenommene Artikel sind durch * kenntlich gemacht.)
  • Verzeichnis der Mitarbeiter.

Full text

1211 
Nach der Aufnahme von 1900 verteilt sich die 
gesamte Landesfläche von 1950 595 ha auf die 
Hauptkulturarten in folgender Weise: Acker= und 
Gartenländereien 875 620 ha (44,9% ), Wiesen 
293 650 (15.1), Weiden 53 981 (2,8), Wein- 
berge 21 600 (1,1), Waldungen 600 415 (30,8), 
Haus- und Hofräume 17 482 (0,9), Od= und 
Unland 30 263 (1,5), Wegeland 47 012 (2,4), 
Gewässer 10572 (0,5). Von der 1908 land- 
wirtschaftlich benutzten Fläche mit 1241 656 ha 
fallen auf: angebautes Ackerland 821 183 ha 
(66, 1%), Gartenland 18 386 (1,5), Ackerweide 
6466 (0,.5), Brache 20 075 (1.6). Wies2en 
302 604 (24.4), Weiden 52 251 (4.2), Wein- 
berge 20 691 (1,7). Gegenüber 1878 sind Acker- 
weide, Brache und Weiden bedeutend zurück- 
gegangen, die Intensität des landwirtschaftlichen 
Betriebs hat also zugenommen. Von der Acker- 
fläche waren bestellt mit Getreide und Hülsen- 
früchten 520.220 ha = 63,3 % , mit Hackfrüchten 
und Gemüse 149 879 ha = 18,3% , mit Han- 
delsgewächsen 10775 ha = 1.3 %, mit Futter- 
pflanzen 140 309 ha = 17,1%. An Wein 
wurden geerntet 1908: 244 326 hl; von 1 ha 
15,05 hl gegenüber einer durchschnittlichen Ernte 
von 20,99 hl. Es waren 1908 vorhanden: 
4862 123 Apfelbäume, 1947 840 Birnbäume, 
1 801 896 Pflaumen= und Zwetschgenbäume, 
375458 Kirschbäume mit einem Gesamtertrag 
von 14 Mill. M. Hopfen wurden gebaut auf 
4967 ha;z die Hopfenbaufläche hat sich seit 1878 
um 23% vermindert. Mit Tabak bepflanzt waren 
285 ha. Der Hagelschaden betrug 1 374980 N 
gegenüber einem fünfjährigen Durchschnitt von 
3986 557 M. An Weizen, Dinkel, Roggen, 
Gerste findet Mehreinfuhr, an Hafer, Kartoffeln, 
Hopfen Mehrausfuhr statt. Die Viehzählung 
vom 1. Dez. 1904 ergab: 115 124 Pferde, 
1 049 066 Stück Rindvieh, 549 744 Schweine, 
3132 253 Stück Geflügel. Nach der Betriebs- 
zählung von 1907 ergaben sich 314 829 land- 
wirtschaftliche Betriebe, und zwar 167 878 mit 
weniger als 2 ha Fläche, 83752 mit 2/5 ha, 
56372 mit 5/20 hba, 6710 mit 20/100 ha, 
117 mit 100 ha und darüber. Die kleineren Be- 
triebe sind vorherrschend. Der Bergwerksbetrieb 
ist unbedeutend und erstreckt sich auf die Ge- 
winnung von Salz in 3 Bergwerken und geringer 
Förderung von Eisenerzen. 
Die Waldfläche von 600 415 ha verteilte sich 
1900 auf folgende Besitzesarten: Kronforste 6482 
(1%), Staatsforste 187 451 (31 %), Gemeinde- 
forste 178195 (30%), Stiftungsforste 14 527 
(2% ), Genossenschaftsforste: a) von deutschrecht- 
lichen Genossenschaften 5801 (1%), b) von neue- 
ren Waldgenossenschaften 1554 (0,3 %%); Privat- 
sorste: a) fideikommissarische 79719 (13%), 
b) sonstige 126621 (21%). Zur Aufforstung 
geeignet waren 27 327 ha. Das Laubholz bedeckt 
l !- ha (38%%), das Nadelholz 369 325 ha 
2%). 
  
Württemberg. 
  
1212 
Die Industrie ist im Zunehmen begriffen; be- 
sonders zu nennen sind: Maschinenwerkstätten, 
Gold= und Silberwarenfabriken, Feuerwehrgeräte- 
fabriken, Uhrenfabrikation, Textilindustrie, Papier- 
fabriken, Buchdruck, Möbeltischlerei. Ausfuhr- 
handel wird betrieben mit Vieh, Getreide, Holz, 
Zement und Industrieprodukten; eingeführt wer- 
den Steinkohlen, Baumwolle, Häute, Lohe, 
Düngemittel, Eisen, Obst, Kolonialwaren. Die 
Länge der Staatseisenbahnen betrug 1906: 
1862 km Vollspur= und 101 km Schmalspur- 
bahnen, die Länge der Privatbahnen 254 km. 
Die Zahl der Postanstalten betrug (1907) 1086, 
der Telegraphenanstalten 2008, der Fernsprech- 
siellen 27 959. 
Schiffahrtsverkehr findet statt auf dem Boden- 
see und dem Neckar. 
III. Perfassung. Die Verfassungsurkunde 
vom 25. Sept. 1819 hat in den Hauptpunkten 
heute noch Geltung, insofern durch die Gesetze 
vom 26. März 1868, 23. Juni 1874 und 
16. Juli 1906 nur die Abschnitte über die Land- 
stände Abänderung erfuhren. 
Württemberg ist eine konstitutionelle Monarchit. 
Das Recht der Thronfolge gebührt dem Mannes- 
stamm des königlichen Hauses (Linearerbfolge nach 
dem Erstgeburtsrecht); erlischt der Mannesstamm, 
so geht die Thronfolge auf die weibliche Linie, 
ohne Unterschied des Geschlechts, über. Die 
Landesfarben sind Schwarz-Rot. Das Wappen 
besteht aus einem Schild, dessen eine Hälfte drei 
liegende schwarze Hirschhörner in goldenem Feld, 
dessen andere drei Löwen trägt. Ein gekrönter 
schwarzer Löwe und ein goldener Hirsch sind 
Schildhalter. Auf einem Band steht der Wahl- 
spruch: Furchtlos und treu. Die königlichen 
Orden sind: der Orden der württembergischen 
Krone, der Militärverdienstorden, der Friedrichs- 
orden, der Olgaorden, die Adelsdekoration; für 
hervorragende Leistungen in Kunst und Wissen- 
schaft bestehen goldene Medaillen. « 
Für die Bedürfnisse des Königs wird eine in 
Geld und Naturalien bestehende Zivilliste ver- 
abschiedet; das Grundvermögen der Zibvilliste 
bildet die Krondotation (Grundstücke, Gebäude, 
Juwelen usw.). Das Hofdomänen-Kammergut ist 
Eigentum der königlichen Familie; dessen Ver- 
waltung und Benutzung steht dem König zu. Die 
Mitglieder des königlichen Hauses erhalten Apa- 
nagen, Sustentationsgelder, Milgaben und Wit- 
tume. Die staatsbürgerlichen Rechte sind in der 
Verfassungsurkunde festgesetzt, zum Teil durch die 
Gesetze von 1849 und die Reichsgesetze modifiziert. 
Die Rechte des Adels sind normiert im Adels- 
statut von 1817, das aber durch die neuere Gesetz- 
gebung mehrfach abgeändert wurde. Man unter- 
scheidet standesherrlichen und ritterschaftlichen Adel. 
Durch das Gesetz vom 13. Juni 1864 wurden die 
Juden denübrigen Staatsangehörigen gleichgestellt. 
Die Zusammensetzung der Ständeversammlung 
aus zwei Kammern, wie sie seit 1819 bestand, ist
	        

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