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Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.

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Bibliographic data

fullscreen: Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.

Monograph

Persistent identifier:
lehrbuch_deutsche_staatskunde
Title:
Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
2023
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsches Staatsrecht.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
8. Die Geschichte der Verfassungen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Anmerkung des Herausgebers.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsches Staatsrecht.
  • 1. Selbsterhaltung, Staat und Souverän.
  • 2. Unsere Volkstugenden.
  • 3. Vaterlandsliebe.
  • 4. Geschichte. Wie entstand das Deutsche Reich.
  • 5. Die Gründung des Deutschen Reichs.
  • 6. Aktueller Status des Deutschen Reichs.
  • 7. Was ist eine Verfassung?
  • 8. Die Geschichte der Verfassungen.
  • 9. Überblick über die Staatsformen.
  • 10. Aufbau des Staates.
  • 11. Grundzüge der Deutschen Reichsverfassung von 1871.
  • 12. Staatsgebiet.
  • 13. Staatsangehörigkeit.
  • 14. Erwerb einer Deutschen Staatsangehörigkeit.
  • 15. Verlust der Staatsangehörigkeit.
  • 16. Die öffentlichen ,,Rechte der Staatsbürger".
  • 17. Staatsbürgerliche, politische Rechte.
  • 18. Bürgerliche Rechte.
  • 19. Die Pflichten der Reichsangehörigen.
  • 20. Pflichten auf Grundlage der Rechtskreise Reich und Land.
  • 21. Staatsorgane.
  • 22. Die Rechte und Pflichten der Staatsorgane.
  • 23. Der Reichskanzler.
  • 24. Wahlrecht.
  • 25. Wahlverfahren.
  • 26. Geschäftsordnung im Reichstag.
  • 27. Die Reichsfinanzen.
  • B. Innere Verwaltung. Deutsches Verwaltungsrecht.
  • 28. Die Gemeinde. Gemeindewesen.
  • 29. Kirche und Schule.
  • 30. Die mittleren Verwaltungsbezirke.
  • 31. Die Bundesstaaten.
  • 32. Das Verhältnis des Reichs zu den Einzelstaaten.
  • 33. Sonderrechte der einzelnen Bundesstaaten.
  • 34. Die Reichsbehörden.
  • 35. Die Ordnung des Rechtswesens.
  • 36. Deutschland als Wirtschaftseinheit.
  • 37. Das Reichsheerwesen.
  • Literatur.
  • D. Aufgabensatz.
  • Gesetz, betreffend die Verfassung des Deutschen Reichs. Vom 16. April 1871.
  • Verfassung des Deutschen Reichs. Vom 16. April 1871.
  • Schlußwort.
  • Verweis auf die online-Ausgabe.

Full text

A. Deutsches Staatsrecht. 
2 
  
Wann wurden die 
ausgewählt wichtigen 
Bündnisse nach 
Zusammenbruch des 
Deutschen Reichs 1806 
bis zur Reichsgründung 
1871 geschlossen? 
Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das mit 
der Niederlegung der Kaiserwürde durch Kaiser Franz II. 
im Jahr 1806 endigte. In diesem Jahr wurde auch Preußen 
von Napoleon militärisch niedergerungen und besetzt. 
Durch die Auflösung des Reichs und den Beitritt zum 
Rheinbund trat Bayern — seit dem Preßburger Frieden 
vom 26. Dezember 1805 als Königreich anerkannt — in 
die Reihe der „souveränen“ Vasallen-Staaten ein. Um 
dem neugebildeten Königreiche eine staatliche Einheit zu 
geben, beseitigte Maximilian Joseph die alten landständi- 
schen Institutionen und proklamierte die Verfassung vom 
18. Mai 1808. Das Königreich Bayern ist damit der älteste 
deutsche Verfassungsstaat im modernen Sinn. 
Die napoleonische Zwingherrschaft in Europa endigte 
1815 durch die Befreiungskriege der Koalition aus Preußen, 
Rußland und Österreich. Das zerrüttete Staatengefüge 
Europas wurde im Friedensschluss auf dem Wiener 
Kongress neu geordnet. Ein Teil der Kongressakte war 
die Deutsche Bundesakte, ein völkerrechtlicher Vertrag 
über die Gründung eines Staatenbundes, des Deutschen 
Bundes. Die Bundesakte wurde am 10. Juni ı815 von 39 
Staaten unterzeichnet. 
Artikel XIII der Bundesakte bestimmte „In allen Bundes- 
staaten wird eine landständische Verfassung stattfinden.“ 
und war damit maßgeblich für den deutschen Frühkonsti- 
tutionalismus, insbesondere in den süddeutschen Staaten. 
Schon 1816 verabschiedeten das Fürstentum Schaumburg- 
Lippe und das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach 
landständische Verfassungen, das Großherzogtum Baden 
folgte 1818 und das Königreich Württemberg 1819. 
In Preußen dauerte diese Entwicklung länger, denn die 
1815 vom Preußischen König Friedrich Wilhelm III. nach 
dem Befreiungskriege versprochene Verfassung wurde erst 
infolge der Reaktion nach der Revolution von 1848 von 
Friedrich Wilhelm IV. dem Volk aus eigener Kraft gegeben; 
diese „oktroyierte“, d. h. ohne formelle Mitwirkung des 
Seite 24 | Die Geschichte der Verfassungen.
	        

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