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Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.

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Bibliographic data

fullscreen: Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.

Monograph

Persistent identifier:
lehrbuch_deutsche_staatskunde
Title:
Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
2023
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsches Staatsrecht.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
22. Die Rechte und Pflichten der Staatsorgane.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
22.1. Gesetzgebende Gewalt. Legislative.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
22.1.1. Wie kommt ein Gesetz zustande?.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Modernes Lehrbuch für Deutsche Staatskunde.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Anmerkung des Herausgebers.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsches Staatsrecht.
  • 1. Selbsterhaltung, Staat und Souverän.
  • 2. Unsere Volkstugenden.
  • 3. Vaterlandsliebe.
  • 4. Geschichte. Wie entstand das Deutsche Reich.
  • 5. Die Gründung des Deutschen Reichs.
  • 6. Aktueller Status des Deutschen Reichs.
  • 7. Was ist eine Verfassung?
  • 8. Die Geschichte der Verfassungen.
  • 9. Überblick über die Staatsformen.
  • 10. Aufbau des Staates.
  • 11. Grundzüge der Deutschen Reichsverfassung von 1871.
  • 12. Staatsgebiet.
  • 13. Staatsangehörigkeit.
  • 14. Erwerb einer Deutschen Staatsangehörigkeit.
  • 15. Verlust der Staatsangehörigkeit.
  • 16. Die öffentlichen ,,Rechte der Staatsbürger".
  • 17. Staatsbürgerliche, politische Rechte.
  • 18. Bürgerliche Rechte.
  • 19. Die Pflichten der Reichsangehörigen.
  • 20. Pflichten auf Grundlage der Rechtskreise Reich und Land.
  • 21. Staatsorgane.
  • 22. Die Rechte und Pflichten der Staatsorgane.
  • 22.1. Gesetzgebende Gewalt. Legislative.
  • 22.1.1. Wie kommt ein Gesetz zustande?.
  • 22.1.2. Direkter Anteil.
  • 22.1.3. Indirekter Anteil.
  • 22.2. Vollziehende Gewalt. Exekutive.
  • 22.3 Ehrenrechte.
  • 22. 4. Richterliche Gewalt. Judikative.
  • 23. Der Reichskanzler.
  • 24. Wahlrecht.
  • 25. Wahlverfahren.
  • 26. Geschäftsordnung im Reichstag.
  • 27. Die Reichsfinanzen.
  • B. Innere Verwaltung. Deutsches Verwaltungsrecht.
  • 28. Die Gemeinde. Gemeindewesen.
  • 29. Kirche und Schule.
  • 30. Die mittleren Verwaltungsbezirke.
  • 31. Die Bundesstaaten.
  • 32. Das Verhältnis des Reichs zu den Einzelstaaten.
  • 33. Sonderrechte der einzelnen Bundesstaaten.
  • 34. Die Reichsbehörden.
  • 35. Die Ordnung des Rechtswesens.
  • 36. Deutschland als Wirtschaftseinheit.
  • 37. Das Reichsheerwesen.
  • Literatur.
  • D. Aufgabensatz.
  • Gesetz, betreffend die Verfassung des Deutschen Reichs. Vom 16. April 1871.
  • Verfassung des Deutschen Reichs. Vom 16. April 1871.
  • Schlußwort.
  • Verweis auf die online-Ausgabe.

Full text

A. Deutsches Staatsrecht. 
  
Durch welche 
Staatsorgane wird die 
Gesetzgebung ausgeübt? 
2 
Welchen indirekten Weg 
Gesetze vorzuschlagen 
  
nutzt der Kaiser, 
obwohl er kein direktes 
Gesetzesvorschlagsrecht hat? 
us RV Art.24 (Nr. 
628, Reichs-Gesetzbl. 
1871, Nr. 16, 5. 63 ff) 
> RV, Arc9 (Nr. 
628, Reichs-Gesetzbl. 
1871, Nr. 16, S. 63 ff) 
22.1.1. Wie kommt ein Gesetz zustande? 
Die Gesetzgebung wird durch den Bundesrat und den 
Reichstag ausgeübt (zwei Faktoren). 
Gesetzesvorschläge können beide Faktoren machen, der 
Kaiser nicht (tatsächlich tut er es durch die Präsidialan- 
träge). Sie werden meist von Reichsbehörden entworfen. 
Der Gesetzentwurf wird zunächst im Bundesrat, dann 
vom Reichstag in drei Lesungen beraten. Der Reichstag 
kann ihn annehmen, verändern oder ablehnen. Ändert er 
ihn, so geht er so lange zwischen Bundesrat und Reichstag 
hin und her, bis eine Einigung oder Ablehnung erfolgt. Die 
Übereinstimmung der Mehrheitsbeschlüsse des Bundesrats 
und Reichstags ist zu jedem Gesetz erforderlich. 
Die Erklärung des Gesetzbefehls (Sanktion) erteilt der 
Bundesrat. — Die Ausfertigung obliegt dann dem Kaiser, 
ebenso die Verkündigung im Reichsgesetzblatt. — Rechts- 
kraft erhält ein Gesetz in der Regel 14 Tage nach seiner 
Veröffentlichung, es sei denn, das Gesetz selbst bestimmt 
etwas anderes. (Ehringhaus) 
22.1.2. Direkter Anteil. 
(1) Bundesrat. 
a) Gesetzvorschlagsrecht. Die gesetzgebende 
Gewalt wird durch den Bundesrat und den 
Reichstag ausgeübt. Der Bundesrat hat das 
und erstellt die 
Gesetzesvorlagen. Die Übereinstimmung des 
Gesetzesvorschlagsrecht 
Bundesrats und Reichstags ist zu jedem Gesetz 
erforderlich. 
b) Er erläßt die zu den Gesetzen erforderlichen 
Ausführungsbestimmungen und _Verord- 
nungen. 
Seite 60 | Die Rechte und Pflichten der Staatsorgane.
	        

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