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Kriegführung und Politik.

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fullscreen: Kriegführung und Politik.

Monograph

Persistent identifier:
ludendorff_kriegfuehrung_politik_1922
Title:
Kriegführung und Politik.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. G. Miller & Sohn
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1922
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Full text

50 III. Die Vorkriegszeit und der Kriegsbeginn unter der Ersten O. H. L. 
schwieriger. Es war das Recht eines freien Volkes, das uns 
diesen Weg beschreiten ließ. Wir mußten ihn auch gehen; denn 
nur so erhielten wir die Kraft, unsere Unabhängigkeit zu ver— 
teidigen. Also auch hier wiederum eine volle Wechselwirkung von 
größter Einfachheit. 
Unserer äußeren Politik nach Bismarck fehlten Wille und Blick. 
Vielleicht steuerte noch Fürst Bülow folgerichtig das Staatsschiff. 
Bei solcher Politik wirkte das politische Ziel, „die Erhaltung 
des Friedens“, einschläfernd und nahm uns im Zusammenhang mit 
der zunehmenden höheren Bewertung irdischer Güter kriegerischen 
Sinn. Damit wurden Gefahren gezeitigt, über deren Größe das 
deutsche Volk sich nicht klar war. 
Auf Einzelheiten der deutschen Außenpolitik einzugehen, würde 
zu weit führen. Sie liegen abseits vom Wege, der hier verfolgt 
wird. Das Festhalten an dem Bündnis mit Österreich und Italien 
war gegeben, auch wenn die Haltung Italiens zweifelhaft wurde. 
Die Kündigung des Rückversicherungsvertrages mit Rußland, das 
Unvermögen, den klaren Entschluß zu finden, mit England oder 
Rußland zu gehen, und sonstige Irrgänge sind genügend bekannt. 
Wie weit das innerpolitische Denken des letzten Friedenskanzlers 
seine Politik gegenüber Rußland vor dem Kriege bestimmt hat, muß 
dahingestellt bleiben. Ausgeschlossen erscheint, wie die Folge es lehrt, 
eine Abhängigkeit seiner äußeren von der inneren Politik nicht. 
Hier genügt die Feststellung, daß die äußere Politik vollständig 
versagte. Ihr entglitt die Führung der europäischen Politik, die 
Bismarck durch seine Bündnisse in der Hand gehabt hatte. Sie sah 
sich auf einmal in der Durchführung ihres Zieles, den Frieden zu 
erhalten, durch die Einkreisungspolitik König Eduards VII. be- 
droht. Ihm gelang es, Mächte zu einem Bunde gegen Deutschland 
zu einigen, deren Streben bisher zum Teil gegeneinander lief. 
Die deutsche Politik stellte dem nichts entgegen, obschon sie sich 
über die weitgehenden feindlichen Absichten und über die zu- 
nehmende militärische Stärke der feindlichen Mächte einer Täu- 
schung wirklich nicht hingeben konnte. 
England wollte sich seines erfolgreichen Nebenbuhlers im Welt-
	        

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