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Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
sys_handbuch
Title:
Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft.
Author:
Mayer, Otto
Editor:
Binding, Karl
Place of publication:
Leipzig
Document type:
Multivolume work
Collection:
sammelbaende
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
mayer_verwaltungsrecht_1914_erster_band
Title:
Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht.
Author:
Mayer, Otto
Volume count:
1
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Edition title:
Zweite Auflage
Scope:
416 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Besonderer Teil. Erstes Buch.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Die Polizeigewalt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§ 24. Der Polizeizwang; polizeiliche Zwangsvollstreckung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft.
  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Introduction
  • Allgemeiner Teil.
  • Besonderer Teil. Erstes Buch.
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Polizeigewalt.
  • § 19. Entwicklung des Polizeibegriffs.
  • § 20. Grenzen der Polizeigewalt.
  • § 21. Der Polizeibefehl.
  • § 22. Die Polizeierlaubnis.
  • § 23. Die Polizeistrafe.
  • § 24. Der Polizeizwang; polizeiliche Zwangsvollstreckung.
  • § 25. Fortsetzung; unmittelbarer Zwang.
  • § 26. Fortsetzung; Besonderheiten des Zwangs durch Gewaltanwendung.
  • Zweiter Abschnitt. Die Finanzgewalt.

Full text

$ 24. Polizeiliche Zwangsvollstreckung. >91 
Daneben steht die Möglichkeit für die Behörde, sich mit ihren 
Befehlen auch an den gesetzlichen Vertreter persönlich zu halten, 
insofern eben auch dieser als gesellschaftlicher Ausgangspunkt der 
Störung in Betracht kommt; dann schließt daran auch das ent- 
sprechende Zwangsverfahren gegen diesen in Strafandrohung, 
Strafausspruch und Strafvollzug '". 
4. Die Ungehorsamsstrafe findet noch eine besondere Schranke 
ihrer Zulässigkeit in dm Zusammentreffen mit einer 
rechtssatzmäßig angedrohten Strafe Für sich ist sie 
ihrer Natur nach dem Satz ne bis in idem nicht unterworfen. Sie 
ist ja gerade zur Wiederholung bestimmt. Aber sie ist ausgeschlossen, 
wo für den Tatbestand, den sie treffen soll, rechtssatzmäßig eine 
Strafe gedroht ist. 
Das hängt zusammen mit den allgemeinen Grundsätzen über 
die bindende Kraft des Rechtssatzes für die vollziehende Gewalt 
(oben $7n.3). Es wirkt wieder der Gedankengang, der uns oben 
$ 22 IIn.2 bei der Polizeierlaubnis begegnete. Wenn der Rechts- 
satz auf einen Tatbestand eine bestimmte Strafe gesetzt hat, so 
hat er sich dieser Materie bemächtigt; die vollziehende 
Gewalt kann hierfür Strafe verhängen nur nach Maßgabe seiner 
Bestimmungen. Die Ungehorsamsstrafe ist aber gleichfalls Strafe 
trotz ihrer besonderen Natur und deshalb durch die Alleinherrschaft 
des Rechtssatzes ausgeschlossen, soweit dieser reicht '®. 
VILS. 423, für das Verwaltungszwangsverfahren aufstellt: „Für die juristische 
Person haften deren Vorstände“. Zuerst ist diese selbst in Frage. Als Zwangs- 
mittel dient hier gegen den Handlungsunfähigen, insbesondere die juristische 
Person (wegen des Mündels vgl. Schultzenstein, im Verw.Arch. XIV S.9), 
die Geldstrafe; es sollte nicht notwendig sein, die Androhung einer Haftstrafe 
gegen diese noch ausdrücklich für unzulässig zu erklären (v. Brauchitsch, 
Verw.Ges. I, zu L.V.G. $ 132 Note 262). 
17 Vgl.oben $ 20, IIIn.1. Daß dazu ein gegen den Vertreter persönlich 
gerichteter Befehl gehört, darf natürlich nicht übersehen werden. Nur die 
rechtssatzmäßige Polizeistrafe trifft den Vertreter ohne weiteres mit (vgl. oben 
$ 23 Note 26): sie richtet sich eben von vornherein gegen jeden, den es angeht. 
18 Rosin, Pol.Verord. S. 103 ff.;, Anschütz, im Verw.Arch. I, S. 457. 
O.V.G. 22. Okt. 1896 (Entsch. XXXI S. 346); 4. Dez. 1897 (Reger XIX S. 103); 
Sächs. O0.V.G. 16. Nov. 1901 (Jahrb. II S. 208); 27. Febr. 1904 (Jahrb. V S. 195). 
— Die oben vorgetragene Lehre, welche durch diese Praxis bestätigt wird, 
stützt sich auf die aufzehrende Kraft des Rechtssatzes, der sich der Materie 
bemächtigt, nicht auf die Notwendigkeit einer gesetzlichen Grundlage; deshalb 
geht Hofackers Bemerkung (Verw.Arch. XIV S. 272), auch der Verwaltungs- 
akt der Strafdrohung müsse ja eine solche haben, nebenhin. Sie stützt sich 
auch nicht, wie Fleiner, Instit. S. 211 Note 25, berichtet, auf die l,ösung, 
ıdie das Bayrische Recht gegeben hat, indem es Ungehorsamstrafe „zum Voll- 
19 *
	        

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