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Geheime Mächte - Internationale Spionage und ihre Bekämpfung im Weltkrieg und heute.

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Bibliographic data

fullscreen: Geheime Mächte - Internationale Spionage und ihre Bekämpfung im Weltkrieg und heute.

Monograph

Persistent identifier:
nicolai_maechte_1925
Title:
Geheime Mächte - Internationale Spionage und ihre Bekämpfung im Weltkrieg und heute.
Author:
Nicolai, Walter
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
K. F. Koehler
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1925
Edition title:
3. Auflage. 11. - 15. Tausend.
Scope:
185 Seiten
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
II. Kriegsvorbereitung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geheime Mächte - Internationale Spionage und ihre Bekämpfung im Weltkrieg und heute.
  • Title page
  • Meinem Vaterland zur Warnung.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • I. Geschichtliche Entwicklung.
  • II. Kriegsvorbereitung.
  • III. Kriegsausbruch.
  • IV. Kriegsnachrichtendienst in den neutralen Ländern.
  • V. Auf den Kriegsschauplätzen.
  • Allgemeines.
  • Der russische Kriegsschauplatz.
  • Der Balkan.
  • Die Türkei.
  • Österreich-Ungarn.
  • Der westliche Kriegsschauplatz.
  • VI. Im Heimatgebiet.
  • VII. Die Ergebnisse.
  • VIII. Nach dem Kriege.
  • IX. Spione und Landesverräter.
  • X. Rückblick und Ausblick.

Full text

Kriegsvorbereitung 17 
richtendienst einzurichten und gleichzeitig die Abwehr gegen die über- 
handnehmende russische Spionage an der Grenze organisieren. 
So ging ich im Sommer 1906 nach Königsberg. Ehe ich meine 
Tätigkeit begann, unternahm ich eine Reise in das noch unter dem 
Ausklang der Revolution von 1905 stehende Rußland, um Land und 
Leute kennen zu lernen, die mir aus eigener Anschauung bis dahin 
fremd waren; und ohne diese Kenntnis schien mir meine Aufgabe nicht 
lösbar zu sein. Ich hatte keinen Grund, in Rußland meine Stellung als 
deutscher Offizier geheim zu halten. Uberall stieß ich aber deshalb auf 
die Auffassung, daß ich zum Jwecke militärischer Erkundung nach Ruß- 
land gekommen sei. Bei Aufenthalt in Festungen wurde ich überwacht. 
In einer großen Stadt zeigte man sich auf das höchste erstaunt, daß 
ich mich dort aufhielte, die Stadt sei doch gar keine Festung! Ein hoher 
Beamter, dem ich Grüße seiner in Deutschland lebenden Verwandten 
überbrachte, nahm mich sofort beiseite und fragte mich, was ich denn 
wissen wolle. Offiziere, die ich kennen lernte, zeigten sich kameradschaft- 
lich besorgt um mein Schicksal. Die Vorstellung, daß ein Offizier nur 
zu Spionagezwecken ins Ausland reise, schien in Rußland überall selbst- 
verständlich. Die Erklärung hierfür erhielt ich, als ich nach Rückkehr 
aus Rußland mich meiner Aufgabe zuwandte, den Kampf gegen die 
russische Spionage in Ostpreußen zu organisieren und es allmählich 
gelang, diese mehr und mehr aufzudecken. 
Bis zum russisch-iapanischen Kriege war die russische Spionage gegen 
das lange Zeit befreundete Deutschland wenig tätig gewesen. Sie setzte 
aber tatkräftig aus Furcht vor einer feindseligen Haltung Deutschlands 
während dieses Krieges ein. Diese Furcht wurde politisch von Frankreich 
genährt und führte den russischen mit dem französischen Nachrichten- 
dienst zusammen. Der Wiederaufbau des russischen Heeres nach fran- 
zösischen Weisungen und mit französischem Gelde brachte dann den 
russischen Nachrichtendienst ganz unter den Einfluß und erschloß ihm 
alle Lehren des seit langem ununterbrochen gegen Deutschland tätigen 
französischen Spionagedienstes. Der selbstherrliche Polizei= und Beamten- 
staat Rußland war wie kein anderer geeignet, sich der ihm zugewiesenen 
neuen Aufgabe anzupassen. Dazu kam, daß die von Frankreich für 
Rüstungszwecke zur Verfügung gestellten Geldmittel auch die Spionage 
auf das reichlichste ausstatteten. Die Summen, die Spionen und Landes- 
verrätern versprochen wurden, waren für die Verhältnisse in dem spar- 
Nicolal 2
	        

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