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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

Monograph

Persistent identifier:
petersilie_preussiche_staedteordnung_1908
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag der Dürrschen Buchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1908
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Einleitung. Anordnung des Stoffes und Skizze des Gedankengangs.
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit.
  • Die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Zustände im Reiche etwa seit 1200; die äußere machtvolle Stellung der Städte.
  • Die Zahl der Städte und ihre Größe.
  • Ein Städtebild über das Leben und Treiben im Inneren der mittelalterlichen Stadt.
  • Geistige Kultur.
  • Die wirtschaftliche Gliederung der Bevölkerung: ,,Genossenschaft".
  • Die äußere Verfassungsform.
  • Verwaltungsbefugnisse des Rates: freieste Selbstverwaltung.
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung.
  • Die wirtschaftlichen und politischen Zustände im Reiche: Allmählicher Verfall des Bürgertums.
  • Zahlen.
  • Städtebild dieser Zeit.
  • Form der Verfassung des Stadtregiments und Art seiner Verwaltungstätigkeit.
  • Verhältnis der Stadtbehörde zur Bürgerschaft: keine Gemeindevertretung.
  • Lehre aus dieser historischen Entwicklung für die Anwendung des Prinzips der Selbstverwaltung.
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit.
  • Die mit der Vernichtung städtischer Selbständigkeit endende Entwicklung eine historische Notwendigkeit.
  • Der Große Kurfürst. Mittel, um Einfluß auf die Städte zu gewinnen: Garnisonen und Akzise.
  • Friedrich Wilhelm I.: seine durchgreifenden Maßnahmen. Verhältnis der Staatsbehörde, insbesondere des Militärs zur Stadt.
  • Das kurze Zwischenspiel des Allgemeinen Landrechts.
  • Größe damaliger Städte
  • Ein Städtebild damaliger Zeit.
  • Schilderung der Einwohner: ihr bürgerliches und Familienleben.
  • Ihr politisches Leben.
  • Ursachen des Zusammenbruchs 1806.
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808.
  • Erstes Kapitel. Die Stellung der Städteordnung im Gesamtreformwerk Stein-Hardenbergs.
  • Zweites Kapitel. Die Entstehungsgeschichte der Städteordnung.
  • Drittes Kapitel. Die Schöpfer der Städteordnung: Freiherr von Stein und Frey.
  • Viertes Kapitel. Der Inhalt und Geist der Städteordnung.
  • Fünftes Kapitel. Einführung und unmittelbare Wirkung der Städteordnung.
  • Sechstes Kapitel. Die Bedeutung der Städteordnung.
  • Literaturangaben.
  • Die Städteordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 30. Mai 1853, für Westfalen vom 19. März 1856 und für die Rheinprovinz vom 15. Mai 1856.

Full text

— 26 — 
Dritter Abschnitt. 
Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: 
Vernichtung städtischer Freiheit. 
Die im vorigen Abschnitt geschilderten Mißstände treten uns noch 
bis in die Anfangszeiten des 18. Jahrhunderts entgegen. Zwar ließ die 
Bürgerschaft oft ihre Klagen über die verhaßten Magistratspersonen laut 
werden, zumal die städtische Mißwirtschaft immer greller von der sich 
stets steigernden Integrität und Tüchtigkeit der zielbewußten Staats- 
verwaltung absticht; allein eine Anderung der völlig verwahrlosten und 
zerrütteten Zustände konnte sie selbst nicht herbeiführen — ein anderes 
Element mußte ihr zu Hilfe kommen. Es sind das die Landesherren, 
und zwar (indem wir uns von jetzt ab lediglich der Betrachtung der 
preußischen Städte zuwenden) für Brandenburg--Preußen die Hohen- 
zollern. 
Auch in diesem Abschnitt können wir nicht näher auf die geschicht- 
liche Entwickelung eingehen; es gilt nur die Hauptpunkte des jetzt folgenden 
Gesundungsprozesses hervorzuheben, und diese knüpfen sich an die Maß- 
nahmen Friedrich Wilhelms, des Großen Kurfürsten (1640— 1688) und 
besonders seines Enkels Friedrich Wilhelms I., des „Soldatenkönigs“ 
(1713—17400. 
Das Ziel der Bestrebungen der genannten beiden Herrscher war: 
Selbständigkeit und Freiheit der Städte völlig zu brechen und 
sie vollständig der Hoheit des Staates unterzuordnen. Und dieses Ziel 
— um es gleich vorweg zu nehmen — haben sie auch erreicht. Man 
hat nun früher von historischer Seite die Dinge immer so dargestellt, 
als habe die langsam erstarkte landesherrliche Gewalt ohne jede innere 
Berechtigung die alte Selbständigkeit und damit die Blüte der Städte 
vernichtet, als habe der absolute Fürstenstaat, jedes Verständnisses 
für die Bedeutung einer Kommunalverwaltung bar, mit 
brutaler Herrschermacht das städtische Leben als solches vollständig ertötet. 
Diese geschichtliche Auffassung ist gewichen, seitdem Schmoller den 
wahren Zustand des Städtewesens im 16. und 17. Jahrhundert durch 
seine grundlegenden Untersuchungen klargelegt hat. Freiheit und Blüte 
der Städte waren längst dahin, als das Fürstentum gegen die Städte 
vorzugehen begann. Nach Lage der damaligen Verhältnisse konnte es 
sich nur darum handeln, städtisches Wesen wieder in die Höhe zu 
bringen: und dieses Ziel haben die genannten Herrscher auch erreicht. 
Ohne daß sie es ahnten und wollten, haben sie in Preußen die Funda- 
mente einer neuen städtischen Freiheit gelegt, dadurch, daß sie zunächst
	        

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