Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Illustriertes Realienbuch.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Das Wiesenthal.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
31. Der Flußkrebs.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • I. Der Laubwald.
  • II. Der Garten.
  • III. Das Wiesenthal.
  • 26. Das Sumpf-Vergißmeinnicht.
  • 27. Der Stachelhalm.
  • 28. Die Herbstzeitlose.
  • 29. Kümmel, Wasserschierling und Hundspetersilie.
  • 30. Das gefleckte Knabenkraut und die Insektenbestäubung.
  • 31. Der Flußkrebs.
  • 32. Der Blutegel.
  • 33. Die Bachforelle.
  • 34. Der Salm oder Lachs und der Wels.
  • 35. Die Elster.
  • 36. Der Fischreiher und der Storch.
  • 37. Der Biber.
  • IV. Das Feld.
  • V. Der Teich.
  • VI. Der Nadelwald.
  • VII. Der Bauernhof.
  • VIII. Die winterliche Stube.
  • IX. Hochgebirgsbild.
  • X. Nordisches Landschaftsbild.
  • XI. Afrikanisches Landschaftsbild.
  • XII. Asiatisches Landschaftsbild.
  • XIII. Amerikanisches Landschaftsbild.
  • XIV. Australisches Landschaftsbild.
  • XV. Der Mensch.
  • Systematische Übersicht.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

— 32 — III 
ohne Eingeweide kann man ihn leicht fangen. Gesottene Krebse, Krebssuppe 
und Krebsaugen gelten als Leckerbissen. Der „Krebsgang“ bringt rückwärts. — 
6. Alljährlich, wenn dem Krebs der Rock zu knapp wird, zieht er ihn aus und 
läßt sich einen neuen wachsen. Er reibt, strampelt und arbeitet so lange, bis 
er sein steises Kleid los ist. Am schwersten gehen die Stiefel von den Beinen; 
nicht selten reißt das Bein ab. Das schadet aber nicht, da Fühler und Scheren 
wieder nachwachsen. Der entkleidete Krebs heißt Butterkrebs. Nach einigen 
Tagen schon ist der neue Rock fertig, der bald zum Panzer erhärtet. 
32. Der Blutegel. 
1. Der Blutegel gehört zu den Glattwürmern, die weder Füße noch 
Borsten haben. Seinen Namen hat er von der Fähigkeit, wie ein Schröpfkopf 
Blut auszusaugen. — 2. Der 8—10 em lange, grüngelbe, weiche Körper hat 
gegen hundert Ringe, die eng zusammengezogen und weit auseinander gedehnt 
werden können. Am Kopf und Hinterteil hat er Saugnäpfe. Der vordere hat 
3 gezähnelte, fleischige Kiefer, die beim Saugen auf der Haut wie eine Schrot- 
säge stechend und reißend hin und her gehen und dreistrahlige Wunden verur- 
sachen. Die 10 Auglein liegen paarweise auf den vorderen Ringen, die Atem- 
bläschen am Bauche. — 3. Der Egel lebt in Sümpfen und Teichen mit ruhigem 
r Wasser und vielen Wasserpflanzen. 
Der Grund muß schlammig und thonig 
hzusammen, indem er den Kopf in den 
bhintern Saugnapf steckt. Im Winter 
gräbt er sich in den Schlamm. — 
4. Seine Nahrung besteht aus frischem 
Blute, das er Tieren und Menschen 
abzapft. Bestreut man ihn mit Salz, 
so giebt er das Blut sogleich wieder von sich. Man bewahrt ihn in halbge- 
füllten Wassergläsern. — 5. Bei Entzündungen kann er durch Entziehung von 
Blut den Kranken das Leben retten. Er wird darum fleißig gezüchtet und weit 
verschickt. Die besten kommen aus dem Osten. — 6. Im Juni formen die Egel 
aus grünem Mundschleim eine eichelförmige Kapsel, in die sie 10.—15 Dotterchen 
legen. Der Schleim wird zur schwammigen Zelle, aus der die hellen Jungen 
wie Fädchen schlüpfen. Anfänglich liegen sie immer zusammengeknäuelt; erst 
nach 3—5 Jahren sind sie ausgewachsen. 
Der Regenwurm ist ein spannenlanger Ringelwurm aus 100—200 röt- 
lichen Ringen. Am 2. Ringe ist unten der zahnlose Mund, zwischen dem 30. 
und 40. ein dunkler Wulst mit Schleimdrüsen. 
33. Die Bachforelle. 
1. Die Forelle ist ein räuberischer Flußfisch aus der großen Familie 
der Lachse. — 2. Der Körper ist seitlich zusammengedrückt und mit Schuppen, 
d. h. hornigen Blättchen, bedeckt, die wie Dachziegeln über einander liegen. Die 
Färbung ist oben meist grünlich, unten gelblich. An den Seiten finden sich 
oft schwarze oder rote Punkte in bläulichen Ringen. Die Forelle atmet wie 
alle Fische durch Kiemen. Das sind kleine Blättchen und Röhrchen, die 
wie Fahnen einer Feder an einem Knorpelbogen stehen und durch einen 
Kiemendeckel am Hinterkopfe geschützt sind. Um zu atmen, nimmt der Fisch 
das Maul voll Wasser und drückt es zur Kiemenöffnung hinaus, wobei die 
Kiemenblättchen die Luft aus dem Wasser saugen. Trocknen die Kiemen- 
  
31. Blutegel (nat. Größe).
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handbuch der Deutschen Verfassungen.
1 / 3
Handbuch der Deutschen Wahlgesetze und Geschäftsordnungen.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.