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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar - Eisenachisches Regierungs-Blatt.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1817
1836
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1817
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1817.
Volume count:
1
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1817
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 13.
Volume count:
13
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

Mai 1. 
422 - 1161 174. 
Pöbel einmal erst recht erhitzt ist? Beklagte man sich nachher 
darüber, würde man zum Schaden noch den Schimpf haben, weil in der 
Sache nicht collegialiter vorgegangen worden sei. Zudem hat sich der 
Herzog von Braunschweig ohne all unser Verschulden sehr unfreundlic 
gegen uns erzeigt, denn er hat uns auf wiederholte, selbst eigen- 
händige Schreiben nicht geantwortet; wir sind daher ganz ungewiss, 
wie weit er sich bemühen wird, uns vor Despekt bei der Handluns 
zu behüten.! Auch bedenken wir, wenn wir schon bei de 
jetzigen Läufen (was uns sehr lieb wäre) mit dem Kaiser ausgesöhnt 
würden und ihm dagegen treuen Beistand leisteten , dass sich dee 
nachher, wenn es zu besserem Stande gekommen wäre, Leute finden 
dürften, die den Kaiser bereden möchten, als sei er durch sokt: 
Aussöhnung, die zu „ungleicher“ Zeit geschehen sei, nicht verbunder 
Ferner haben wir kraft unserer Union, ebe E. L, uns etws 
von der Sache geschrieben haben, den Administrator der Kur 
pfalz um dessen Gutachten ersucht, welches wir nun erwarten müsser. 
Endlich wissen wir nicht, wie und zu welchem Ende die Be- 
ordnung von uns verlangt wird, können aber in so wichtiger 
Sache die unseren nicht „cum libera“ abfertigen; es würde sich and 
niemand mit so ungemessenem Befehl beladen lassen ; dagegen 
sehen wir aus einem Schreiben E. L. an Braunschweig,? dass 
sich mit Mainz schon lange vor unserer Zusammenkunft zu Torga 
verglichen hatten, was durch die Ihrigen zu Prag zu handeln ei, S 
dass wir abermals nicht finden können, wie wir bei solcher Br 
ı Der Herzog von Bra unschweig hatte, wie er am 18./28. April « 
Kursachsen schrieb, sogleich beim Kaiser wegen Kurbrandenburg angefraf 
und durch Minckwitz den Bescheid erhalten, dem Kaiser werde die Ankır: 
eines kurbrandenburgischen Gesandten nicht nur wolgefällig sein sonder e 
werde denselben gern hören und „wer vor disem was widriges vorgelaufe. 
daran weren I. M.! unschuldig und were der leute schult, so es verhindert 
und I.M.! nicht gebürlich vorbracht“. Braunschweig versicherte, dass weit 
der Kurfürst noch dessen Räte etwas Nachteiliges zu befahren haben würde 
(Dre., a. a. O., f. 245; Or. eigh.). — Am 2. Mai wandte sich der Her 
unmittelbar an den Kur fürsten von Brandenburg: DaSigmund von Götze befehlist 
sei, sich eventuell beim Kaiser anzumelden, so habe er, Herzog, die Audiens fü 
ihn befördert, dienur wegen des Kaisers Schwachheit bisher unterblieben sei. Ta 
zu zeigen, wie guter, Herzog, es mit dem Hause Brandenburg meine, habe er 
neben den sächsischen Gesandten wegen dessen Vergleichung und Aussöbnug 
mit dem Kaiser persönlich bemüht und zur Verfertigung eines kaiserlickt 
Dekrets an die sächsischen Gesandten (vom 2. Mai) des Inhalte Anleitug 
gegeben: wenn der Kurfürst von Brandenburg und der Pfalzgraf von Neuburg 
um Verzeihung ansuchen und sich künftig schuldigen Gehorsams beflsissee. 
so wolle der Kaiser sie die Wirkung der sächsischen Interzession geniesse 
lassen (Drs., 1. 8808, 23. Buch jülicher Sachen, f. 220; Or.). Der Kurlür: 
möge daher ohestens soine Räte lhieher abfertigen, um, da die Krönumg 
doch nicht zu hindern sei, wenigstens weitern Despekt vom Kaiser abwehm 
zu helfen und ihm bei den noch unabgehandelten Artikeln wegen Resiier: 
und Regierung Genugtuung zu verschaffen (Drs., 1. 9167, IL Buch passar:: 
Kriegsvolks, f. 349; Kopie). 
’ Vgl. no. 131. S. 319, Anm. 1.
	        

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