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Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar - Eisenachisches Regierungs-Blatt.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1817
1836
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1821
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1821.
Volume count:
5
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1821
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 3.
Volume count:
3
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

supplement

Title:
Beylage zu No. 3. des Regierungs-Blatts.
Document type:
law_collection
Structure type:
supplement

supplement

Title:
Beilage K. Höchstes Decret, die seit 1819 erlassenen Gesetze betreffend.
Document type:
law_collection
Structure type:
supplement

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts.
  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

Full text

Landgemeindeverfassung in Posen. Das französische Gemeinderecht. 35 
dürfe, das Amt des Schulzen drei Jahre lang zu verwalten verpflichtet sei. 
Das Ernennungsrecht der Gutsherrschaften blieb damals trotz der ihnen 
mangelnden Gerichtsbarkeit noch unberührt. Dagegen ordnete eine Kabinetts- 
ordre vom 9. 3. 18331) nach Bewältigung des polnischen Aufstandes an, 
die Vorsteher der hinsichtlich ihrer Eigentumsverhältnisse regulierten Orts- 
gemeinden seien von den selbständigen Gutsbesitzern und Gewerbtreibenden 
derselben unter dem Vorsitze des Woyts auf sechs Jahre zu wählen und von 
dem Landrate zu bestätigen, nachdem dieser das Gutachten der Gutsherrschaft 
eingeholt; in den nicht regulierten Ortsgemeinden sei der Schulze von der 
Gutsherrschaft zu wählen und vom Landrate zu bestätigen. An die Stelle 
der von den ständischen Rechten wegen des letzten polnischen Aufstandes sus- 
pendierten Gutsherren trat der Landrat, welcher den Schulzen ernannte. 
Jedes Gemeindeglied, welches eine Vormundschaft nicht ablehnen durfte, war 
zur UÜbernahme des Schulzenamtes auf drei Jahre verpflichtet. Der Schulze 
erhielt von der Gemeinde Ersatz für bare Auslagen und eine angemessene 
Remuneration. 
Abgesehen von diesen Bestimmungen, die sich hauptsächlich gegen den 
staatsfeindlichen polnischen Adel richteten, kam auch in Posen die Landgemeinde- 
ordnung des A. L.-R. zur Durchführung. 
§ 4. Das französische Gemeinderecht und seine Nachbildungen. 
Das französische Gemeinderecht und seine Nachbildungen in mehreren 
Rheinbundsstaaten, welches in den preußischen Provinzen links der Elbe im 
Jahre 1815 fast ausschließlich herrschte, wurde zwar in den östlichen Pro- 
vinzen sehr bald wieder verdrängt, hat aber einen maßgebenden Einfluß erlangt 
auf die westfälische Landgemeindeordnung von 1841 und die rheinische Ge- 
meindeordnung von 1845, so daß es hier wenigstens in seinen Grundzügen 
darzustellen ist. 
Die Unterwerfung der französischen Städte, die im Mittelalter gleich 
denen Deutschlands Staaten im Staate gebildet hatten, unter die Staats- 
gewalt war im wesentlichen erst unter Ludwig XIV. wie in Preußen unter 
Friedrich Wilhelm I. erfolgt. Diese Unterwerfung, parallel gehend mit der 
Vernichtung aller kommunalen Selbständigkeit, war aber in Frankreich in viel 
höherem Maße erfolgt als in Preußen. Während man sich hier in der 
Regel damit begnügte, die städtischen Behörden unter die strengste staatliche 
Aufsicht zu stellen, nur ausnahmsweise für einzelne Verwaltungszweige be- 
sondere staatliche Behörden anzuordnen, bildete letzteres in Frankreich die Regel. 
1) A. a. O. Bd. 17, S. 119.
	        

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