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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1839
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1839.
Volume count:
23
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht’sche private Hof-Buchdruckerei
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1839
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 16.
Volume count:
16
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Full text

Kampf um Rom. 165 
Die Deutschen waren gerade im Begriffe, sich von den Anstrengungen und 
Mühseligkeiten der letzten Marschtage bei einem festlichen Mahle zu erholen"). 
Zuerst von dem Stoße wurde Heinrich der Löwe betroffen, der zunächst an 
der Mauer lagerte. Mit heldenmütiger Tapferkeit hielten seine Sachsen trotz 
ihrer Uberraschung den Angriff der Feinde auf'*). Während so die Trasteve- 
riner am Janiculo kämpften, waren die Römer aus der eigentlichen Stadt 
über die Brücke bei den Turme des Creszentius — jetzt Engelsburg genannt — 
gezogen, hatten die Kardinäle beraubt und den Papst in seinem Palaste be- 
droht. Aber jetzt eilte der Kaiser mit dem gesamten deutschen Heere herbei, 
in dem sich besonders die Lothringer durch großen Mut auszeichneten?##). Ein 
erbitterter Streit erhob sich bei dem Creszentiusturm und der nahen Tiber- 
brücke, die von der Vorstadt in das eigentliche Rom führtef). Glücklicher- 
weise verhielt sich die Besatzung des Creszentiusturmes neutral. Hätte sie 
Wurfgeschosse und Steine auf die Deutschen niedergeworfen, wären diese 
in eine sehr üble Lage geraten. Unablässig kämpfte man bis zum Dunkel- 
werden ohne alle Entscheidung. Endlich aber warf Heinrich der Löwe die ihm 
gegenüberstehenden Trasteveriner und fiel den Feinden an dem Creszentius- 
turm über die Tiberbrücke her in Rücken und Flanke##). 
Dieser Stoß entschied das Gefecht. Die Römer begannen zu wanken, dann Abends 
wandten sie sich zur Flucht, ein beträchtlicher Teil mußte sich durch Schwim- 
men in dem Tiber die Rettung suchen, viele von ihnen ertranken. Von den- 
jenigen, die sich nicht in den Fluß zu springen getrauten, wurde eine große 
Anzahl gefangen genommen, während die anderen noch glücklich über die 
Brücke in die innere Stadt gelangtenfs##t). War auch von den Deutschen man- 
cher tapfere Krieger gefallens), so hatten die Römer doch ungleich größere 
Verluste zu beklagen: fast 1000 von ihnen waren erschlagen oder im Tiber 
ertrunken, gegen 200 in die Hände der Sieger gefallen, verwundet un- 
zählige s). Hierauf hielten sich die Römer ruhigss). „So, Rom, bezahlt dir 
dein Fürst für deine Krone," sprachen die Deutschen in gerechtem Stolze, „so“ 
erkaufen die Deutschen das Kaisertum““). 
  
544 Brief Friedrichs I. c.: Dum omnes nimio labore et aestu confecti ad tentoria 
rediremus et cibum caperemus, Romani prosiluerunt. 
%) Helm. I, 81. — Theod. M. Pal., p. 89. 
% ) Ann. s. Jacobi Leod., p. 641. 
f) Otto Mor. a. a. O. —Olto Frie. 1. c. — Brief Friedrichs l. c. 
1) Krit. Erört. IV#.% 
f#11) Chr. var. Pis., p. 171. — Otto Mor., p. 597. — Ann. Herbipol., p. 8. — Ann. 8. 
Jac. Leod., p. 161. — Ann. Isingr. Maj., p. 314. — Vinc. Prag., p. 665 f. — Sigeb. 
Auct. Afflg. p. . 402. 
5) Otto Mor. l o.: multis otiam ab utraque parte in campo interfectis. — Otto 
Fris. II,. 33 behauptet, nur ein Deutscher sei gefallen, nur ei mie er gefangen 8 · 
nommen!! — Doch auch die ziemlich unparteiischen Ann. Egmund. sagen p. 460: 
Imperator autem sine grandi vulnere et dapmno suorum . cvastt. 
K) Krit. Erört. IVr. 
44/) Otto Sanblas. l. c. 
Otto Fris. l. c.
	        

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