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Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1840
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1840.
Volume count:
24
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht’sche private Hof-Buchdruckerei
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1840
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 25.
Volume count:
25
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Bekanntmachung, das Ausschreiben der Steuer-Termine in dem Jahre 1841, nach Maßgabe des Steuer-Patentes vom 18. Dezember 1840.
Volume count:
60
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

Full text

1343 
der weg reich zu werden; die wege gottes, der vor- 
sehung; mittel und wege, vgl. mittel 3; erlaube ich 
mir die wege zu beleuchten, auf welchen derartigen 
anträgen der beabsichtigte erflg gesiebert werden 
könnte Preuß. i. B. 1, 210; in Zusammenrückungen 
ullerwegen, keineswegs; in alle weg ist fürschung zu 
tbän Frölich Stob. 57; ich bin im in vil wege bei- 
gestanden 501; mein ganzes wesen woltte auf keine 
wege hinpassen Goethe W. Meister 6; vgl. auch unten 
die Präp. wegen. — Zusammensetzungen: Wegebreit, n. 
Name der Pflanze plankago, an Wegen mit breiten 
Blättern wachsend. — Wegedistel, f. Name mehrerer 
Distelarten. — Wegedorn, m.: stachlichter, an Wegen 
wachsender Strauch, rhamnus eathartieus. — Wege- 
geld, n Geld das für Benntzung öffentlicher Wege er- 
hoben wird, Chausscegeld. — wegelagern, aus mhd. 
wegelägen (vgl. dazu lage im Eingange) am Wege 
lauern; dazu Wegelagerer, m. Räuber der an Wegen 
lauert. — wegelos, ohne Wege Moltke 8, 224; weg- 
los Treitschke 1,61. — weglertig, sertig für den Weg, 
zu gehen: sie machte sich wegfertig C F Meyer Nov. 
2, 301. — Wegsäule, k. Säule als Wegweiser: der weg 
. ist ohne wegsäule zu tinden Hauff 6, 81. — Weg- 
scheide, k. wo sich Wege scheiden, Kreuzweg: auf der 
wegschcid Garg. 24; dafür: auf dem wegscheid Marc. 
11, 1; der heiligen stock am wegscheid Fischart 
podagr. Trostb. Db. — Wegweiser, m. den Weg weisende 
Person; Stein oder Holz am Wege, auf dem Ziel und 
Richtung der Wege verzeichnet steht. 
Weg, fort, weiter, entsernt; eigentlich Acc. des vorigen 
Subst. (im Unterschiede von diesem noch mit der mhd. 
kurzen Aussprache wäg), entstanden aus mhd. en wec, 
in den Weg, fort, das auch zu hinweg (s. d.) umge- 
deutet wurde; das gekürzte weg schon im 16. Ih. ge- 
wöhnlich. Als Adverb der Richtung, die auch nach 
Ausgang, Verlaus, Art und Weise näher bestimmt wird: 
weit, von hause weg, von der heimat weg; scchszig 
sehritte weg Schiller Ränb. 2, 3; in éinem weg: rein 
(Möfer Phant. 3, 8), krei (Treitschke 5, 185), von 
der leher weg: gerade, schlecht weg, vgl. auch zu- 
sammengerücktes schlechtweg; dasz Sie still weg leben 
Freyta 6a Handschr. 1, 262; in lebendiger Rede als 
Befehl allein stchend: sic schrien aber. weg, weg mit 
dem! Joh. 19, 15; weg von ihm Schiller Ränb. 2, 3; 
weg da!l: weg damit!, u. a.; mit haben: etwas wog 
haben, schon empsangen haben; er bat seinen lohn 
schon weg; auch übertragen: den hube ich weg, kenne 
ihn; er hat es bei mir weg,. hat es bei mir verdorben 
Adelung:; mit sein, in mehrsacher Bed.: er ist weg, 
fortgegangen, abgereist; auch = tot Weish. Sal. 2, 5; 
wenn wir beide weg sind Bismarck Red. 15, 383;— 
ratlos: gleich bist du weg. der streich schlügt dich 
zu boden Schiller Iphig. 2, 2; weg sein in eine, 
verliebt; über etwus weg sein, etwas überwunden haben; 
cin ding ist weg, abhanden gekommen; zeitlich: ieh 
bin bald uber die funfzig weg; sonst mit Verben der 
Bewegung in mannigfachem, eigentlichem wie über- 
tragenem Sinne, getrennt und zusammengerückt ge- 
schrieben: weg bringen (Jes. 46, 2), drängen (Häusser 
d. Gesch. 3, 71), fallen (Jer. 8, 13), fangen (Keller 
Seldw. 2, 154), fliegen (Jer. 4, 25), fliehen (1. Macc. 
10, 1), fressen (Hiob 15, 30), führen (1. Macc. 1, 34), 
geben (Schiller Räub. 1, 3), gehen (Joh. 6, 67), heben 
(etwas; refl. sich Matth. 4, 10), kapern (Lefsing Minna 
2, 2), kommen (bildlich gut, sehlecht Schiller Kab. 
2, 1), lassen (Räub. 1, 2), legen (Eichendorff Taug. 
IIt), loeken (Freytag Bild. 1, 54), machen (sich 
Ps. 55, 8), nehmen (Marc. 1, 15), räumen (Kant 8, 25), 
reiszen (Schiller Wall. Tod 3, 23), scherzen (Iffland 
Hausfrieden 3, 9), schieszen, schleichen, schmeiszen. 
schnappen, schneiden, schreiten (Schiller Kab. 1, 8), 
schen, spulen, thun (Hes. 21, 26), tilgen (Grabbe 
Wegebreit — weg. 
1344 
2, 420), tragen (Joh. 20, 15), treten, wälzen (Eichen- 
dorss Tang. 81), weisen (Ranke Päßpste 2, 103), 
wenden (sich Schiller Kab. 2, 3, das ungesicht Sir. 
14, 8), werfen (verächtlich, als untauglich, gering u. ä. 
Luc. 14, 35; sich un einen fursten . . vegwerfen 
Schiller Kab. 2, 3; eine wegwerfende geberde machen: 
wenn der russische hochmuth uber die Preuszen noch 
wegwerfender urtheilte Häusser d. Gesch. 3, 58; dazu 
wegwurf — Gegenstand des Wegwerfens: aller weg- 
wurk Herder Brieje z. Beförd. d. Hum. 6,78; ich ein 
wegwurf der verachtung Grillparzer , 188), vischen 
(Schiller Kab. 3, 2), zieben (1. Macc. 7, 19) u. a. 
Wegen, Präp. zur Bezeichnung einer Veranlassung 
und Hinsicht, aus der Bed. der Richtung und Seite 
entwickelt, Dativ Plur. des Subst. weg, der seit dem 
späteren 13. Ih. in der Verbindung von — wegen mit 
besitzanzeigenden Fürwörtern oder Substantiven vor- 
kommt: schade, schande und ungemuch han ich von 
sinen wegen Virginal 377, 3; geblieben im Nhd.: Hero- 
des hatte Johannem gegriffen von wegen der Hero- 
dias Matth. 14, 3; nit des manns, sonder von ander 
leut wegen Frölich Stob. 387; von wegen der diesen 
tug erzeigten hut Königsb. Dichterkr. 153; in neuerer 
Spr.: gebt rechenschaft. von wegen des vergoszuen 
blutos Schiller Jungfr. 1, 11; in Formeln: von amts, 
rechts, staats wegen; in der Verbindung um — wegen. 
vgl. unter um 114; Kürzung zu bloßem wegen seit 
dem 16. Jh. (vgl. vorher die *e aus Frölich), mit 
beigesetztem Genitiv, der vorausgchen oder solgen kann: 
wegen der kinder, der kinder wegen; in Zusammen- 
rückungen, vgl. meinet-, deinet-, seinet-, ihretwegen, 
deswegen, weswegen, u. a.; statt des Gen. ein Dativ: 
wegen hundert luderlichen und infumen streichen Les- 
sing an EKönig 1772; entschuldigte sich . vegen 
dem ungewöhnlichen empfang Wieland Liebe um 
Liebe 5, 32; wegen jenem eindruch Freytag Bild. 
1, 101. — Wegerich, m. ahd. wegarih, mhd. wegerich, 
Name der Pftanze plankago. wegen des häufigen Vor- 
kommens an Wegen als Wegbherrscher vorgestellt. — 
wegsam, mhd. wegesam, mit Wegen verschen, durch 
Wege gangbar, itinerosus, tritus Stieler; durch 
Abruzzo und Kalabrien mag es nicht gar wegsam 
sein Seume Spaz. 1, 77; als der wald wieder weg- 
sam wurde Heyse 8, 75. 
Weh, Wehe, 1) Ausruf des Schmerzes und der 
Drohung; Naturlaut, goth. vai, altengl. wa, altf. ahd. 
mhd. we, stimmend zu lat. vae und griech, oi gleichen 
Sinnes; die uhd. zerdehnte Form wehe (wie ehe aus 
ô entstanden), durch Luther verbreitet, in der gewähl- 
ten neueren Spr gewöhnlich geworden; verstärkt durch 
neh und o. s. dort; auch als awe 2. Kön. 6, 5; in den 
erbindungen weh rufen, schreien; in den Fügungen 
eines Adverbs, mit Gen. der Sache: o weh des tages 
Joel 1, 15; mit Dat. der Perfon: wehe dir Chorszin, 
weh dir Bethsaida Matth. 11, 21, mit Präp.: wehe 
üÜber ihn Schiller Räub. 1, 3. 2) Adverb und Ad- 
jectiv geworden, zunächst in den Fügungen wehe sein, 
werden: mir ist wehe Pf. 69, 30; das . jnen bange 
und weh werden sol 5. Mos. 2, 25; dem ritter sehr 
wehe zu muht was B. d. Liebe 2449; ioh . thet mir 
wehe mit fasten Pf. 35, 13; so thuts jm im herzen 
weh Sir. 25, 25; weil ich . cuch heut am wehesten 
gethan Schiller M. Stuart 2, 9; sprichwörtlich: ihm 
thut kein fnger mehr weh, er ist ganz gesund; auch: 
eh spünnen wir . uns die finger wund und weh 
Wieland Klelia 5, 329; nur in ungewählter Rede 
auch attributiv, zuerst von Campe erwähnt: einen 
wehen funger, eine wehe hand, cine wehe nase baben. 
3) als Subst., den Ausruf meinend: das weh uber 
einen schreien Stieler; den Schmerz bezeichnend, abd. 
wowo, mhd. we, Gen. wöes; das wehe oder weh, 
Plur. die wehen Adelung, älter aber die wehe Jefs. 
wegen — weh, wehe.
	        

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