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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Die Hohenzollern und ihr Werk.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1867
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1867.
Volume count:
51
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1867
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Title page

Document type:
law_collection
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

656 Im neuen Reich (1871—1888). 
einer Kriegsflotte geschaffen; in Kiel und Wilhelmshaven wurden feste Sce- 
plätze eingerichtet, und der 1883 in Angriff genommene Bau des Nord-Ostsee- 
Kanals wurde von Kaiser Wilhelm als sein eigenstes Werk betrachtet. 
Noch einmal nahmen die auswärtigen Verhältnisse eine bedenkliche 
Wendung: im Jahre 1887, wo gleichzeitig in Frankreich und in Rußland eine 
kriegerische Stimmung gegen Deutschland sich kundtat; dabei wurde auch schon 
hüben und drüben die Forderung eines Bündnisses laut. An der deutsch-franzö- 
sischen Grenze war es zu Reibungen und Verwicklungen gekommen, die an und 
für sich wenig bedeuteten und leicht beizulegen waren, die aber von der fran- 
zösischen Patriotenliga agitatorisch ausgebentet wurden, um eine wachsende 
Erregung in der Bevölkerung hervorzurufen und es womöglich zum Kriege mit 
Deutschland zu treiben; der General Boulanger stand dabei im Hintergrund als 
Kandidat eines neuen, auf militärische Erfolge zu begründenden Cäsarismus. 
Man rechnete auf die Bundesgenossenschaft Rußlands. In Rußland war die 
Stimmung gegen Deutschland äußerst gereizt, weil man die Schwierigkeiten, die 
die russische Politik auf dem Balkan fand, der Tatsache zuschrieb, daß Deutschland 
durch sein Bündnis das Gewicht Osterreichs, des russischen Rivalen, verstärkte, 
obwohl es grundsätzlich vermied, sich irgendwie in die Balkanwirren einzumischen. 
Bismarck erklärte, die bulgarische Frage sei die Knochen eines pommerschen 
Grenadiers nicht wert; in der russischen Presse aber wurde die Ansicht vertreten, 
daß die Lösung der orientalischen Frage nicht auf dem Balkan, sondern an der 
Oder und am Rhein gesucht werden müsse. Der russische Ukas vom Mai, der den 
Erwerb von Grundeigentum durch Ausländer verbot, wurde in Deutschland als 
eine unfreundliche Maßregel aufgefaßt und mit einem Zeitungssturm gegen die 
damals zahlreich in deutschem Besitz befindlichen russischen Werte beantwortet, 
der nicht nur eine neue russische Anleihe unmöglich machte, sondern auch zu 
massenhaften Verkäufen führte und dadurch den Kurs der russischen Staats- 
papiere stark herabdrückte, bis im November sogar die Reichsbank angewiesen 
wurde, die Beleihung russischer Werte einzustellen. Noch gefährlicher aber wurde 
die politische Stimmung dadurch vergiftet, daß von deutschfeindlichen, wahr- 
scheinlich orleanistischen Kreisen aus durch gefälschte Briefe, die man dem Zaren 
in die Hände gespielt hatte, bei der russischen Regierung der Argwohn erweckt 
wurde, als ob Bismarck sie hintergehe und die dem Zaren verhaßte bulgarische 
Thronkandidatur des Koburgers Ferdinand, des Schützlings Osterreichs, an- 
geregt oder befördert habe. In Frankreich wie in Rußland rief man nach einem 
Krieg gegen Deutschland. Da gelang es Bismarck, den Zaren, der auf der Rück- 
kehr von Kopenhagen ein paar Stunden in Berlin Rast hielt, in einer Audienz 
von der Unechtheit jener Schriftstücke, die sich jetzt als die eigentliche Ursache 
des Mißtrauens ergaben, vollkommen zu überzeugen und das gute Verhältnis 
zwischen den beiden Regierungen einigermaßen wiederherzustellen. 
Indessen die Kriegsgerüchte wollten nicht verstummen; in der französischen 
wie in der russischen Presse wurde ein Bündnis zwischen Frankreich und Ruß- 
land gefordert. Da veröffentlichte Bismarck, um die Leidenschaften der Kriegs- 
hetzer abzukühlen und die öffentliche Meinung in Deutschland zu orientieren, 
den österreichischen Bündnisvertrag am 3. Februar 1888 und hielt drei Tage 
später im Reichstag die bekannte große Rede, die in den Worten gipfelte: „Wir 
Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt.“ Die Krisis wurde über-
	        

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