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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1872
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1872.
Volume count:
56
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1872
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Full text

398 Elftes Kapitel 15. November 
in einer winzigen Minorität sind (die aber dreist und rührig ist, 
während die verständigen Leute, die Freunde der Ordnung sich nicht 
hervorwagen und die Dinge gehen lassen), und daß es stets genügt 
hat, sie in ihr Nichts zusammenschwinden zu lassen, wenn die sich 
zeigten, die regelmäßige Zustände wollen.“ 
Der Artikel schließt: „Und wenn die Nation diese verhängnis— 
volle Notwendigkeit nicht begriffe, wenn sie sich in Entmutigung 
und feiger Teilnahmlosigkeit selbst aufgäbe, dann müßte man das 
Haupt beugen, eingestehen, daß wir nicht nur besiegt, sondern ver- 
nichtet wären, und unfre Erlösung nur noch von einem unmöglichen 
Wunder erhoffen." 
Dienstag, den 15. November. Der Chef ist noch immer 
unwohl. Magenkatarrh, sagen die einen, Gallenerregung, meinen 
die andern. „Die Leute vom Hofe halten heute ihre Sachen gepackt," 
berichtet Theiß, und dies wird beim Frühstück bestätigt, doch mit 
dem Hinzufügen, Kanski habe vermutlich die ihm Untergebnen nur 
probieren und für solche Fälle, die jetzt möglich geworden wären, 
einüben wollen. Zwischen hier und Orleans stünden die Dinge vor- 
läufig für uns nicht so, wie zu wünschen wäre. Auch der Minister 
spricht, nachdem er sich mit uns zu Tische gesetzt hat, von der 
Möglichkeit, daß wir zurückgehn, also Versailles für einige Zeit 
räumen müßten. Ein Vorstoß von Dreux her, kombiniert mit einem 
großen Ausfall aus Paris, wäre nicht undenkbar. Er habe dies schon 
wiederholt den Herren vom Generalstabe gegenüber ausgesprochen, 
und selbst ein Laie könne sich vorstellen, daß ein erfolgreicher Versuch 
dieser Art, bei dem nicht bloß Hof und Generalstab, sondern auch 
das hauptsächlichste Belagerungsgeschütz Gefahr liefe, dem Feinde in 
die Hände zu fallen, die einzige Aussicht auf Rettung für Paris 
böte, und daß man ihn deshalb sehr wohl ins Auge gefaßt haben 
könnte. Dann giebt er nach Durchlesung einer Depesche aus Paris 
  
1 Vgl. G. u. E. II, 111. Nach dem Gefecht bei Coulmiers am 9. No- 
vember war von der Tann vor der übermächtigen Loirearmee auf der großen 
Straße Orleans-Paris bis Toury zurückgegangen und hatte sich dort mit der 
Armeeabteilung des Großherzogs von Mecklenburg (17. und 22. Division, 
drei Kavalleriedivisionen) vereinigt. Da indes starke französische Massen von 
Westen her über Chartres und Dreux gegen Versailles vorrückten, so machte der 
Großherzog, die Deckung nach Süden dem Prinzen Friedrich Karl überlassend,
	        

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