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Preußische Geschichte. Dritter Band. (3)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Preußische Geschichte. Dritter Band. (3)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
prutz_preussische_geschichte
Titel:
Preußische Geschichte.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
prutz_preussische_geschichte_dritter_band_1901
Titel:
Preußische Geschichte. Dritter Band.
Autor:
Prutz, Hans
Bandzählung:
3
Erscheinungsort:
Stuttgart
Herausgeber:
J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
preussen
Erscheinungsjahr:
1901
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Drittes Buch. Der Staat des alten Fritz. 1772-1786.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
III. Das Innere des Fridericianischen Staates. 1772-1786.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Preußische Geschichte.
  • Preußische Geschichte. Dritter Band. (3)
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten.
  • Inhalt des dritten Bandes.
  • Erstes Buch. Die Erhebung zur Großmacht. 1740-1756.
  • Zweites Buch. Der Kampf um das Dasein. 1756-1772.
  • Drittes Buch. Der Staat des alten Fritz. 1772-1786.
  • I. Die bayrische Erbfolge. 1772-1779.
  • II. Der Fürstenbund. 1779-1785.
  • III. Das Innere des Fridericianischen Staates. 1772-1786.
  • IV. Friedrich der Große und seine Zeit.
  • Viertes Buch. Die Zeit der Epigonen. 1786-1795.
  • Fünftes Buch. Der Zusammenbruch. 1795-1806.
  • Sechstes Buch. Erniedrigung und Wiedergeburt. 1806-1812.
  • Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.
  • Leerseite

Volltext

III. Das Innere des Fridericianischen Staates. 221 
bei den einen, aus Mangel an Einsicht und Unternehmungslust 
oder auch an Mitteln bei den anderen. Auf dem Lande setzte 
man den befohlenen Neuerungen zähen Widerstand entgegen, 
so daß z. B. die Aussaat der vom König den Bauern geschenkten 
Kartoffeln militärisch erzwnngen werden mußte, da niemand 
an die Genießbarkeit dieser Knollenfrucht glauben wollte. 
Ueberhaupt mißtraute man vielfach der Beglückung von Staats 
wegen, meinte, es solle dadurch nur das Einkommen des Staates 
vermehrt werden, und fürchtete, einen vorübergehenden oder 
nur scheinbaren Vorteil durch dauernde Mehrbelastung bezahlen 
zu müssen. Das traf ja auch insofern zu, als Friedrich, wie 
einst sein Vater, bei der Pflege der Landeskultur als letztes 
Ziel immer die Beschaffung reicherer Mittel für die Zwecke des 
Staates im Auge hatte, der wirtschaftlich blühen mußte, um 
seine neu gewonnene europäische Stellung militärisch behaupten 
zu können. Dafür waren ihm auch hier die Finanzen das zu- 
verlässigste Barometer. Sie bezeugten den Erfolg seines rast- 
losen Bemühens: denn er hinterließ einen Staatsschatz von 
51300 000 Thalern, dem nach den von ihm getroffenen Dis- 
positionen im folgenden Jahre noch drei Millionen zuflossen. 
Auch seiner unermüdlichen Sorge für die Hebung der ein- 
heimischen Manufaktur haftet dieser fiskalische Zug an. So 
erfreulich manche Ergebnisse waren: die erreichte Blüte hatte 
doch zuweilen etwas Künstliches. Zu voller Lebensfähigkeit ge- 
diehen die neu geschaffenen Industrien der Leinwand-, Tuch-, 
Wollen= und Baumwollenwebereien, die in den kleineren mär- 
kischen Städten Tausenden fleißiger Arbeiter ein sicheres Brot 
gewährten. Ihre Zukunft sicherte des Königs Sorge für die 
Anwendung aller technischen Fortschritte. Auch die königliche 
Porzellanmmannfaktur in Berlin gedieh und machte der Meißener 
erfolgreich Konkurrenz. Andere Unternehmungen dagegen wollten 
nicht prosperieren und verdankten ihren Bestand nur mehrfach 
erneuter Staatshilfe. Am meisten gelohnt wurde diese noch 
bei der Seidenindustrie, die gegen Ende der Regierung Fried- 
richs zu bedeutender Höhe gedieh. Recht üble Erfahrungen da- 
gegen machte der König mit der Papierfabrikation, auf die 
er vergeblich beträchtliche Mittel verwandte. Wie ihm auch
	        

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