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Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1818. (2)

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fullscreen: Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1818. (2)

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Gesetzsammlung

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
Gesetzsammlung
Collection:
Grand Duchy of Saxe-Weimar-Eisenach.
Year of publication.:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Gesetzblatt-Jahrgang

Persistent identifier:
rbl_swe_1899
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1899.
Buchgattung:
Gesetzsammlung (amtlich)
Keyword:
Gesetzsammlung
Volume count:
83
Place of publication:
Weimar
Publishing house:
Hermann Böhlaus Nachfolger
Document type:
Gesetzblatt-Jahrgang
Collection:
Grand Duchy of Saxe-Weimar-Eisenach.
Year of publication.:
1899
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Law Gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 13.
Volume count:
13
Document type:
Gesetzsammlung
Structure type:
Law Gazette

Law

Title:
[48] Ausführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch.
Volume count:
48
Document type:
Gesetzsammlung
Structure type:
Law

Contents

Table of contents

  • Deutschland und der Weltkrieg.

Full text

  
Der Ausbruch des Krieges 561 
  
diplomatischer Exponent Grey in dieser Stunde war, lag an einer an- 
deren Stelle: es war der Grundgedanke der ganzen Einkreisungspolitik 
seit einem Jahrzehnt, und wer den Sinn und die inneren Zusammen— 
hänge der ganzen Vorgeschichte des Krieges verfolgt hat, wird nicht über- 
rascht sein, daß aus der systematischen Vorbereitung, aus dem intensivsten 
Verfolgen einer Idee schließlich die Vollendung der Tat hervorsprin- 
gen mußte.51) Als im Verlaufe des Krieges sich die Lasten und 
Opfer Englands wider dessen Erwarten dermaßen steigerten, daß die 
belgische Aentralität als ausschlaggebendes Kriegsmotiv für einen ge- 
sunden nationalen Egoismus nicht mehr auszureichen schien, hielten 
dic politischen Köpfe der Aation es für erzichlicher, ein im Grunde un- 
englisches Scheinmotiv in den Winkel zu werfen und die Dinge bei 
ihrem wahren Namen zu nennen. In einem Leitartikel der Times vom 
9. Mlärz 1915 wurde das offene Geständnis, das einen Kennecr nicht 
überraschen konnte, mit rücksichtslosen Worten abgelegt: „Wir lieben 
es nicht, einen internationalen Don Qnichotte abzugeben, der zu jeder 
Zeit irgendwelches Unrecht bekämpft, das ihm keinen Schaden zufügt. 
Selbst wenn Deutschland nicht in Belgien eingedrungen wäre, würden 
unsere Ehre und unsere Interessen uns mit Frankreich vereinigt ha- 
ben.“55) Bald darauf ließ sich auch der einstige deutschfreundliche Lock- 
vogel des Kabinetts, Lord Haldane, zu der Erklärung herbei: „Belgien 
berührte unsere Ehrc, Frankreich unser Gefühl und Interesse. Wenn man 
die Theorie der Welteroberung betrachtet, die hinter der erfolgreichen 
deutschen Bewegung zugunsten eines Angriffskrieges stand, so scheint 
es mir, daß es ein Wahnsinn gewesen wäre, mit gefalteten Händen stille- 
zZusitzen, während Deutschland die Hindernisse auf dem Kontinent für 
ministeriums hat die Wochenschrift der Arbeiterpartei, der Labour Leader, vom 
18. März, unwidersprochene Enthüllungen gebracht. 
54) Scharfblickende Engländer räumen das selbst ein. Ein nicht zu täuschen- 
der Realist wie Shaw hat in seiner Polemik mit Ramsay Muir (in The new 
Statesman) das folgende Bild gezeichnet: Grey und Asquith seien auf das 
sorgfältigste mit der Vorbereitung für einen Kampf befaßt gewesen, der ihnen 
unvermeidlich schien, indem sie militärische und maritime Verträge in aller 
Jorm mit Frankreich und Rußland abschlossen, um Deutschland und SÖsterreich 
mit einer Dreimächte-Kombination zu begegnen. Schließlich hätten sie, damit 
Deutschland genötigt sei, den Kampf mit allen dreien zugleich aufzunchmen, 
und diese nicht einzeln schlagen könnc, ihre Zuslucht zu einer Kriegslist ge- 
nommen, nämlich zur Behauptung, daß sic nur um der Schadloshaltung Bel- 
giens willen zum Schwerte gegriffen hätten. 
55) Gelegentlich kombiniert der Artikel die wirklichen und die redensartlichen 
Motive: „Brutales Selbstinteresse ging Hand in Hand mit Ehre, Gerechtigkeit 
und Mitleid.“ 
Deutschland und der Weltkrieg 36
	        

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