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Allgemeines Staatsrecht.

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Bibliographic data

Object: Allgemeines Staatsrecht.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1913
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XXIV. Jahrgang, 1913.
Volume count:
24
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Allgemeines Staatsrecht.
  • Cover
  • Blank page
  • Prepage
  • Blank page
  • Preface
  • Contents
  • Blank page
  • Title page
  • Einleitung.
  • § 1. Begriffe und Quellen des Staatsrechts.
  • § 2. Einteilung des Staatsrechts.
  • § 3. Quellen des Staatsrechts.
  • Erster Teil. Allgemeine Staatslehre.
  • § 4. Begriff und Zweck des Staates.
  • § 5. Enstehung und Untergang der Staaten.
  • § 6. Rechtsgrund des Staates.
  • § 7. Nation, Volk, Gesellschaft und Stände.
  • § 8. Staatsangehörige. Fremde.
  • § 9. Staatsgebiet. Gebietshoheit.
  • § 10. Staatsgewalt.
  • § 11. Staatsformen.
  • § 12. Einteilung der Staaten.
  • Zweiter Teil. Deutsches Staatsrecht.
  • § 13. Zeittafeln zur Entwicklung des Deutschen Reichs.
  • § 14. Geschichtliches.
  • § 15. Der deutsche Bund.
  • § 16. Die Kompetenz des Bundes.
  • § 17. Gesetzgebung des Bundes.
  • § 18. Finanzverwaltung.
  • § 19. Bundesreformversuche.
  • § 20. Der Zollverein.
  • § 21. Der Deutsche Bund und das Jahr 1848.
  • § 22. Weitere Reformversuche.
  • § 23. Der Norddeutsche Bund und das Deutsche Reich.
  • § 24. Die August-Bündnisse.
  • § 25. Rechtlicher Charakter des Norddeutschen Bundes.
  • § 26. Die süddeutschen Staaten.
  • § 27. Deutsches Reich.
  • § 28. Der rechtliche Charakter des Reiches.
  • § 29. Verhältnis des Reichs zu den Bundesstaaten.
  • § 30. Die Organisation des Deutschen Reichs.
  • § 31. Die Reichsbehörden.
  • § 32. Rechtsverhältnisse der Reichsbeamten.
  • § 32 (33). Reichs-Gesetzgebung.
  • § 33 (34). Zuständigkeit des Reichs für Gesetzgebung und Verhältnis der Reichsgesetze zu Landesgesetzen.
  • § 34 (35). Das Reichskriegswesen.
  • § 35 (36). Die Reichsfinanzen.
  • § 36 (37). Die einzelnen Verbrauchsabgeben.
  • Die einzelnen Verkehrsabgaben.
  • § 37 (38). Das finanzielle Verhältnis des Reichs zu den Gliedstaaten. Franckensteinsche Klausel. Matrikularbeiträge.
  • § 38 (39). Das Reichsbudget.
  • § 39 (40). Rechtliche Stellung der Reichs-Angehörigen.
  • § 40 (41). Freiheit der Niederlassung und des Umherziehens u. s. w.
  • § 41 (42). Gewerbefreiheit.
  • § 42 (43). Innungen.
  • § 43 (44). Schutz der Gesundheit.
  • § 44 ( 45). Schutz des geistigen Eigentums und Erfindungspatente.
  • § 45 (46). Arbeiterfürsorge.
  • § 46 (47). Freiheit der Presse und Vereinswesen.
  • § 47 (48). Gleichberechtigung der Konfessionen.
  • § 48 (49). Einrichtungen des Reichs zur Förderung des Verkehrs.
  • § 49 (50). Elsaß-Lothringen. Schutzgebiete.
  • Einführungsgesetz und Verfassung des Deutschen Reichs.
  • 1. Gesetz, betreffend die Verfassung des Deutschen Reichs, vom 16. April 1871.
  • 2. Verfassung des Deutschen Reichs. (Vom 16. April 1871.)
  • Sachregister.

Full text

Erster Teil. 
Allgemeine Staatslehre. 
  
84. Begriff und Zweck des Staates. 
Der Staat ist ein organisches Gemeinwesen, welches gebildet 
wird durch die Vereinigung eines auf einem bestimmten Gebiete 
seßhaften Volkes, und besteht unter einer höchsten Gewalt un— 
einer bestimmten Verfassung zum Zwecke der Verwirklichung 
aller gemeinsamen Ziele des Volkslebens, vor allem der Rechts- 
ordnung. Seydel definiert ihn: Der Staat ist die Vereinigung 
der Menschen eines Landes unter einem höchsten Willen. 
Huebler sagt: Staat ist das seßhafte, rechtlich geordnete 
und dadurch zur Einheit erhobene Volkk. 
Seine Merkmale sind demnach: 
1. Ein Volk. Das Volk ist die natürliche persönliche Grund- 
lage des Staates. Dasselbe wächst aus der Familie heraus: 
Familien und Geschlechter verbinden sich zu politischen Gemein- 
wesen. Das Volk in diesem Sinne beruht auf der Einheit der 
Abstammung, als der Grundlage des Gemeingeistes, der gemeinschaft- 
lichen Bedürfnisse, Sitte und Sprache. (Natürliche Volksein- 
heit.) Aber der Gang der Geschichte weicht von der natürlichen 
Entwicklung, bei welcher jedes Volk seinen eigenen Staat bildet, 
vielsfach ab. Nicht selten bilden Stammabteilungen eines Volkes 
Staaten für sich, oder es nimmt eine Staatenbildung Elemente 
fremder Nationen in sich auf, oder es entstehen durch Völkermischung 
überhaupt neue Völkerschaften. (Historische Volkseinheit.) 
Da Volk und Staat sich gegenseitig bedingen, so ist im recht- 
lichen Sinne Volk: die Gesamtheit derjenigen, welche 
Einem und demselben Staatsverbande angehören. Dieser 
Begriff ist für Rechtsfragen allein entscheidend. 
236. Ein Land. Jedes Volk bedarf zur Führung seines Daseins 
eines bestimmten Teiles der Erde, auf dem es seßhaft ist. Zur 
Erfüllung der bleibenden Aufgaben des Staatsleben ist nämlich 
ein Volk nur dann herangereift, wenn es zu festen Wohnsitzen 
gelangt ist. Nomadenvölker bilden keinen Staat im staatsrechtlichen
	        

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