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Rechtslexikon. Dritter Band. Zweite Hälfte. Stolgebühren - Zypaeus. (2.3.2)

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Bibliographic data

fullscreen: Rechtslexikon. Dritter Band. Zweite Hälfte. Stolgebühren - Zypaeus. (2.3.2)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1913
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1913.
Volume count:
97
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nr. 36.
Volume count:
36
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 127.) Ministerialbekanntmachung über die Anstellung von Militäranwärtern und Inhabern des Anstellungsscheins.
Volume count:
127
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
  • Rechtslexikon. Dritter Band. Zweite Hälfte. Stolgebühren - Zypaeus. (2.3.2)
  • Title page
  • Title page
  • Buchstabe S.
  • Buchstabe T.
  • Buchstabe U.
  • Buchstabe V.
  • Buchstabe W.
  • Buchstabe Z.
  • Ergänzungen und Berichtigungen.
  • I. Verzeichniß der Mitarbeiter.
  • II. Sachregister.
  • Index

Full text

Wissenbach — Witte. 1341 
144 I. 21 an, daß bei der Beendigung des Nießbrauchs, wenn derselbe durch Ver- 
trag bestellt ist, über die Restitution die Vertragsbestimmungen maßgebend bleiben, 
daß aber beim Fehlen derselben und bei dem gesetzlichen Nießbrauchsrecht die 
Nutzungen des letzten W. zwischen dem Eigenthümer und dem Nießbraucher bzw. 
dessen Erben getheilt werden sollen. Die Art der Theilung ist dieselbe, wie in der 
Lehre vom Besitz, jedoch mit der auffälligen Modifikation, daß zwar bei Landgütern 
das W. am 1. Juli, bei anderen Grundstücken aber am 1. Juni beginnt. Welche 
Gründe diese Verschiedenheit rechtfertigen können, bleibt unerfindlich. Die von ein- 
zelnen Schriftstellern beliebte Motivirung befriedigt nicht. Eine Anwendung dieser 
Grundsätze findet sich im Allg. LR. § 615 II. 1. bei dem gesetzlichen Nießbrauchs- 
recht des Ehemannes und in dem Gesetz vom 10. Mai 1855, welches die Aus- 
einandersetzung zwischen dem Pfarrer bzw. dessen Erben und seinem Amtsnachfolger 
regelt, das jedoch insofern von ihnen abweicht, als es den Anfang des W. auf 
den 1. Oktober verlegt. 3) Auch bei der Pacht wird das W. wesentlich, jedoch 
nur, wenn das Objekt derselben ein Landgut ist. Es kommt in Betracht im Falle 
der Entsetzung des Pächters innerhalb der Kontraktszeit, bei der Bestimmung der 
Kündigungsfrist, falls weder eine solche, noch die Dauer der Pachtzeit im Vertrage 
verabredet ist, bei der Geltendmachung von Gewährsmängeln und bei den Remissions- 
forderungen. Wird der Pächter des Pachtbesitzes innerhalb eines W. entsetzt, so soll 
er zwar den Pachtzins für das ganze W. bezahlen, das Pachtgut jedoch während 
dieser Zeit für ihn verwaltet werden. Die beim Mangel einer vertragsmäßigen 
eintretende gesetzliche Kündigungsfrist von sechs Monaten wird nach dem Endpunkt 
des W. berechnet. Zu Tage getretene Gewährsmängel hat der Pächter zur Ver- 
meidung der Präklusion noch vor Ablauf des W., in welchem er sie wahrgenommen, 
dem Verpächter anzuzeigen. Bei Remissionsforderungen endlich ist behufs Festsetzung 
der Höhe der Remissionssumme auf das W. und die Einkünfte während desselben 
zurückzugehen. In allen diesen Fällen spricht das Gesetz wol vom W.,p stellt jedoch 
nicht fest, wann dasselbe beginnt. Man hat deshalb auf die Vorschriften in der 
Lehre vom, Nießbrauch hingewiesen. Allein die Praxis hat mit Rücksicht auf den 
Umstand, daß der Wille der Kontrahenten dem Gesetz vorgeht, sich dafür entschieden, 
daß in allen diesen Fällen unter dem W. das Pachtjahr zu verstehen, daß also der 
Beginn desselben mit dem Anfang der Pachtzeit zusammenfällt (Entsch. des OTrib. 
Bd. XXXI. S. 422, Bd. XXXIV. S. 174). Mit Recht wird für diese Ansicht 
auch der § 162 der Gemeinheitstheilungsordnung vom 7. Juni 1821 herangezogen, 
in welchem ausdrücklich als W. das Pachtjahr bezeichnet ist. Meves. 
Wissenbach, Joh. Jakob, 5 1607 zu Fronhausen, studirte in Gröningen 
und Marburg, ging nach Paris, wurde Professor in Franeker, 1 1665. 
Schriften: Emblemata Tribonianie Gron.' 1633, 1642; Hal. 1736. — Diatriba de 
mutuo, Franek. 1641 (Vindiciae 1646), 1660. — Disp. (ad Instituta Imperialia, Franekerae 
6, 1666. — In extr. Pandect. tit. de div. regulis juris exercit. cathedrariae, Franekerase 
6, 1665. — Exerc. ad 50 libr. Pand., Franek. 14½ 1658) 16l, Lips. 1673. — In libros 
7 priores Cod. Comment. cath., Franek (1660, 1633, 1664) 170 
Lit.: Hub eri Dedicatio, Wissenbachii disputationes 4 Instit. Imper. a. 1666. — 
Jugler, V. 61 ff. — Rivier, Introd. historique, 1881, p. 607. Teichmann. 
Witte, Hermann Adolf Josef, 5 22. XI. 1833 zu Breslau, studirte 
in Halle und Heidelberg, promovirte 1855 in Halle, 1860 Dozent in Berlin, 1863 
außerordentl., 1864 ordentl. Prof. in Greifswald, nach langen körperlichen und 
geistigen Leiden 26. I. 1876. 
Schriften: De onere probandi in negatoria actione, Halis 1855. — Die Bereiche- 
zasnlage des Gemeinen Rech ts, Halle 1859. — Das interdictum uti possidetis, Lpz. 1863.— 
ahr ogm — 
Lit.: Krib V.J. Schr. sso) 115—127 und J 511—523. — Beitchr. für Civilrecht 
u. Proz., Neue Folge 18, XV. (1861). — Zeitschr. f. d. ges. H.R., VIII. 1. — Zeitschrift für
	        

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