Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

law_collection

Persistenter Identifier:
rbl_swe_3
Titel:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Erscheinungsort:
Weimar
Dokumenttyp:
law_collection
Sammlung:
weimar
Erscheinungsjahr:
1903
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistenter Identifier:
rbl_swe_1913
Titel:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1913.
Bandzählung:
97
Erscheinungsort:
Weimar
Herausgeber:
Hermann Böhlau
Dokumenttyp:
law_collection_volume
Sammlung:
weimar
Erscheinungsjahr:
1913
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Regierungsblatt Nr. 13.
Bandzählung:
13
Dokumenttyp:
law_collection
Strukturtyp:
law_gazette

Volltext

Unf. 
404 Drittes Buch. IX: Restaurationspolitik des Kaisers. 
Teile Adalbert wieder angeschlossen, des Kaisers Reichstage nicht innegehal- 
ten und keinen neuen Erzbischof gewählt; und auch die Ministerialen der Kinhe 
scheinen der Aufforderung des Kaisers, sich von dem Klerus zu trennen, nicht 
nachgekommen zu sein"). Dagegen hatte Friedrich strenge Maßregeln ge- 
troffen. Der Herzog von Kärnthen, Bischof Dietbold von Passau, ja selbst 
Herzog Heinrich von Osterreich, waren angewiesen worden, in das Gebiet 
Salzburgs einzufallen und es nach allen Seiten hin gründlichst zu verheeren. 
Vorzüglich aber machten sich die Grafen von Playen den Zorn des Kaisers 
gegen die fetten, schlecht verteidigten Kirchengüter zunutze und ließen nicht 
ab, den Salzburgern den größten Schaden zuzufügen. Die strenge Züchtigung 
der Salzburger, dieser Rebellen, die schon vierzehn Jahre lang gegen Kaiser 
und Reich sich zu erheben wagten, war für Friedrich eine wahre Herzenssache. 
Allen in dem Streite mit ihnen erlittenen Schaden versprach er seinen Ge- 
treuen zu ersetzen?"). 
Dieser Vernichtungskrieg gegen das Erzstift hatte seine Früchte getragen. 
Erzbischof Adalbert war ganz aus jenem vertrieben, und da ihm sein Vater 
und seine Brüder keine Hilfe mehr gewähren konnten, Herzog Heinrich Jaso- 
mirgott auch nicht für ihn aufzutreten wagte, irrte er rat= und schutzlos um- 
her'““). Auch der Salzburger Klerus wurde geschmeidig und fand sich zchl- 
reich zu Regensburg ein, unter ihm alle Suffragane des Erzstiftes, mit Aus- 
nahme Alberts von Freising. Erzbischof Adalbert erschien gleichfalls unter 
dem Geleite seines Oheims Heinrich von Osterreich. Diesmal drang der Kaiser 
durch, Adalbert wurde für abgesetzt erklärt und unter der fast einstimmigen 
Beistimmung der Fürsten, von beinahe allen Salzburger Prälaten und 
Ministerialen ein bisher eifriger Alexandrierf), Probst Heinrich von Berchtes- 
gaden, zum Erzbischof erwählt. Gern nahm der Kaiser den Überläufer an und 
erteilte ihm die Regalien 1#). Herzog Heinrich der Löwe hat sich bald des neuen 
Exzbischofs, der freilich in dem Schisma eine unentschiedene Stellung inne- 
hielt, eifrig angenommen und diejenigen Salzburger Kleriker, die sich ihm un- 
gehorsam bezeigten, bekämpft ff#). 
Von da setzte sich der Kaiser langsam nach Italien in Bewegung; manche 
Untergebene Herzog Heinrichs begleiteten ihn, so Bischof Kuno von Regens- 
burg und Pfalzgraf Ottovon Wittelsbach, Heinrichder Löwe selbst aber nicht# 
Die Gründe, die Heinrich zu diesem Zuhausebleiben bewogen, waren ein- 
leuchtend. Das unnatürliche Bündnis zwischen Welfen und Staufemn hatte 
  
) Über dieses alles gibt der S. 398, Anmerk. °) angeführte Brief des Kaisers an die 
Ministerialen des Erzstiftes Aufschluß. 
% Epist. imperatoris ad ducem Carinthiae und ad comites de Plawen ap. Suden- 
dorf, Rgstm., p. 79 f. 
½% An. Magni Pr. Reich., p. 498; vgl. Krit. Erört. IXc. 
f) Reuter, Alex. III., III, S. 93 f. 
) Krit. Erört. IX f. 
) Riegler. Bayern 1, S. 708. 
5) Krit. Erört. IX g.
	        

Downloads

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS PDF Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel Bild Master Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

ausgabe:

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.