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Kriegführung und Politik.

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Bibliographic data

fullscreen: Kriegführung und Politik.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1918
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1918.
Volume count:
102
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Full text

Erwägungen über die Kriegführung zu Kriegsbeginn. 69 
— — —  . .-—--——.- 
militärischerseits als unvorteilhaft bezeichnet worden und war es 
1914 in erhöhtem Maße. 
Eine hinhaltende Kriegführung durch Abwehr wäre dann ge- 
rechtfertigt gewesen, wenn zu erwarten war, daß es dem Feinde 
mit dem Kriege gar nicht ernst, sondern darum zu tun sei, uns 
sogleich wieder die Hände zur Versöhnung zu reichen. Deshalb hatte 
uns aber der Feind den Krieg nicht aufgezwungen. Er wollte seine 
sehr klaren Ziele erreichen; wir standen ja nach seinem Willen im 
Kriege. Die politischen Ziele Deutschlands und Österreich-Ungarns 
auf der einen, des Feindbundes auf der anderen Seite waren so ver- 
schieden wie nur möglich. Aber die Ziele der Gegner mußten die 
Art des Krieges bestimmen. Der Satz von Clausewitz, der hierauf 
hinweist, spricht eine unumstößliche Wahrheit aus. Wer das nicht 
erkennen will, steht weltfremd den gewaltigen weltgeschichtlichen 
Ereignissen gegenüber, die durch den Feind entrollt waren, — wenn 
er nicht absichtlich der Geschichte Gewalt antut oder sie fälscht. 
Das tut die Entente, wenn sie uns mit durchsichtigem politischem 
Kniff die Schuld am Kriege zuspricht, um ihre eigene und zwar 
ausschließliche zu verbergen. 
Es lag der Gedanke nahe, zu Beginn des Krieges im Osten an- 
zugreifen, im Westen uns zu verteidigen. Jede entscheidungsuchende 
Operation im Osten hätte aber zum mindesten sehr lange Zeit be- 
ansprucht. Das findet seine Begründung in den Verhältnissen dieses 
Kriegsschauplatzes. Während dieser langen Zeit konnten wir die 
Westgrenze nicht halten, wenn wir tatsächlich den Sieg im Osten 
erstrebten. Die Industriegebiete fielen, jedenfalls teilweise, in 
Feindeshand. Warfen wir dann auch später den Feind wieder über 
die Grenze zurück, so war doch infolge der Zerstörungen durch den 
Feind die Kriegsindustrie auf lange Zeit hinaus wahrscheinlich in 
kriegsentscheidender Weise geschwächt. Der Gedanke, den Krieg 
derart zu führen, war nicht zu verwirklichen. 
Zuweilen hört man, wir hätten im Westen unter Verzicht auf 
einen entscheidenden Kampf nur bis in die Linie Abbeville—Verdun 
vorrücken sollen. Wir würden dann, wie anzunehmen sei, die Kanal- 
häfen Calais und Boulogne als Stützpunkte für den U-Bootkrieg
	        

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