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Die Kultur der Gegenwart. Band 2.8. Systematische Rechtswissenschaft. (8)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kultur der Gegenwart. Band 2.8. Systematische Rechtswissenschaft. (8)

Periodical

Persistent identifier:
rbl_wuerttemberg
Title:
Regierungsblatt für das Königreich Württemberg
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Vaterländischer Hilfsdienst
Document type:
Periodical
Collection:
wuerttemberg
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
rbl_wuerttemberg_1834
Title:
Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1834.
Volume count:
11
Publisher:
Gottlieb Hasselbrink
Document type:
Periodical volume
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1834
Copyright:
Ewiger Bund

Contents

Table of contents

  • Die Kultur der Gegenwart.
  • Die Kultur der Gegenwart. Band 2.8. Systematische Rechtswissenschaft. (8)
  • Cover
  • Advertising
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. ALLGEMEINES. WESEN DES RECHTES UND DER RECHTSWISSENSCHAFT.
  • II. DIE EINZELNEN TEILGEBIETE
  • A. PRIVATRECHT.
  • I. BÜRGERLICHES RECHT.
  • 2. HANDELS- UND WECHSELRECHT.
  • 3. INTERNATIONALES PRIVATRECHT.
  • Introduction
  • I. Geschichte des internationalen Privatrechts.
  • II. System des internationalen Privatrechts.
  • Literatur.
  • B. ZIVILPROZESSRECHT.
  • C. STRAFRECHT UND STRAFPROZESSRECHT.
  • D. KIRCHENRECHT.
  • E. STAATSRECHT.
  • F. VERWALTUNGSRECHT.
  • G. VÖLKERRECHT.
  • III. DIE ZUKUNFTSAUFGABEN DES RECHTES UND DER RECHTSWISSENSCHAFT.
  • Register.

Full text

Altertum. 
Mittelalter. 
Sog. System der 
persönlichen 
Rechte 
184 Lupwic von Bar: Internationales Privatrecht. 
I. Geschichte des internationalen Privatrechts. Die letzterwähnte 
Voraussetzung fehlte im Altertum. Nur in beschränkter oder von: Zeit und 
Umständen abhängender, in den einzelnen Staaten verschiedener Weise ge- 
währte man in Griechenland Angehörigen anderer Staaten Rechtsfähigkeit. 
Athen, welches den Handelsverkehr begünstigte, behandelte Fremde oft gleich 
den eigenen Bürgern, während Sparta, welches Ausländer fern zu halten wünschte, 
durchaus anders sich verhielt. Ansätze zu einem System des internationalen 
Privatrechts mit einer freilich nur beschränkt den Fremden zugemessenen 
Rechtsfähigkeit finden sich im römischen Peregrinenrecht. Aber die Aus- 
bildung des römischen Staates zu einem großen Weltreiche, welchem nach außen 
Völker mit gleichzuachtender Kultur nicht gegenüberstanden, und in dem zu- 
letzt ein wesentlich einheitliches Recht galt, verhinderte später die Entstehung 
eines umfassenden Systems. Ein solches ist vielmehr erst möglich geworden 
seit im Mittelalter, einerseits unter dem Einflusse des Christentums, anderseits 
infolge der Vereinigung verschiedener Volksstämme mit verschiedenen Stammes- 
rechten in einem Staate, die allgemeine privatrechtliche Rechtsfähigkeit der 
Ausländer im Prinzip anerkannt wurde, freilich nur im Prinzip; denn allerdings 
gelangte im späteren Mittelalter die Engherzigkeit kleinerer, sich gern mög- 
lichst abschließender Gemeinwesen wieder zu mannigfachen Ausnahmen. Das 
18. und besonders das 19. Jahrhundert führten dagegen jenes große Prinzip 
wieder mehr und mehr durch. Doch ist in neuester Zeit eine rückläufige, den 
Ausländern ungünstige Bewegung in mehreren Staaten bemerkbar, die in Ruß- 
land auch z. B. den Erwerb und Besitz von Grundeigentum Ausländern als 
Regel verschließt. (Solcher rückläufigen Bewegung soll aber nicht dienen die 
auch im deutschen Rechte zugelassene sog. Retorsion, d.h. die nachteilige 
Behandlung der Angehörigen eines anderen Staates, der unsere Staatsangehörigen 
nachteilig behandelt; sie verfolgt vielmehr den Zweck, jenen anderen Staat 
durch solche Wiedervergeltung zu einer liberalen Behandlung unserer Staats- 
angehörigen zu veranlassen.) | 
Das System des früheren Mittelalters war das System der sog. per- 
sönlichen Rechte. Jeder konnte das Recht des Volkes, das ihm durch Ab- 
stammung gleichsam aufgeprägt war, überall geltend machen; in Gemäßheit 
dieses Rechtes verpflichtete er sich, veräußerte und erwarb er, und in Gemäß- 
heit dieses Rechtes wurde er beerbt, und bei zweiseitigen Rechtsgeschäften war 
die Beobachtung der Vorschriften des persönlichen Rechtes jeder der Parteien 
erforderlich. 
Im späteren Mittelalter verschwand das System der persönlichen Rechte. 
Die Autonomie einerseits der großen Grundbesitzer, anderseits der Städte 
machte den Grund und Boden von dem am Orte der Sache geltenden Rechte 
abhängig, und Aufnahme in den Verband der städtischen oder der unter einem 
großen Grundbesitzer vereinigten Genossen erteilte der Person das persönliche 
Recht dieser Genossenschaft. Auch nahm man an, daß durch Vertrag und un- 
erlaubte Handlung Unterwerfung unter das am Orte des Vertragsschlusses 
oder der unerlaubten Handlung geltende, im späteren Mittelalter durch die
	        

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