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Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1851. (28)

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Bibliographic data

fullscreen: Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1851. (28)

Periodical

Persistent identifier:
rbl_wuerttemberg
Title:
Regierungsblatt für das Königreich Württemberg
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Vaterländischer Hilfsdienst
Document type:
Periodical
Collection:
wuerttemberg
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
rbl_wuerttemberg_1851
Title:
Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1851.
Volume count:
28
Publisher:
Gottlieb Hasselbrink
Document type:
Periodical volume
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1851
Copyright:
Ewiger Bund

Contents

Table of contents

  • Regierungsblatt für das Königreich Württemberg
  • Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1851. (28)

Full text

8225 Das höhere Unterrichtswesen. 731 
Bergakademien, Forstakademien, Landwirtschaftliche Hochschulen, 
gekommen. 
Das A##. II. 12 88 67, 73, 68 erklärt die Universitäten 
für privilegierte Korporationen und verweist für die Verfassung 
auf die Privilegien und die vom Staate genehmigten Statuten 
jeder Universität. Dasselbe gilt gewohnheitsrechtlich auch außerhalb 
des Geltungsgebietes des ALR. und für andere Hochschulen. Die 
daneben noch im AL. enthaltenen Vorschriften für die Studieren- 
den sind veraltet und durch derogatorisches Gewohnheitsrecht be- 
seitigt. 
Die Forderung des Art. 26 der Verfassungsurkunde, daß das 
Unterrichtswesen durch Gesetz zu regeln ist, gilt auch für die Hoch- 
schulen. Vorläufig ist aber das ältere Recht noch in Kraft. Dieses 
ist das Recht des Polizeistaates, in dem die Universitäten stecken 
geblieben sind. Und nach diesem Vorbilde sind auch die anderen 
Hochschulen geordnet worden. Die Korporationsverfassung der Uni- 
versitäten und sonstigen Hochschulen ist daher nicht die der gesetzlich 
geregelten Selbstverwaltung, sondern die des Polizeistaatesu#). 
Das gilt zunächst von den statutarischen Rechtsgrundlagen. 
Das Statut war ursprünglich die autonome Satzung der Genossen- 
schaft. wodurch diese sich selbst ihre Verfaffüng gab. Der Polizei- 
staat hatte dieses Satzungsrecht erst von seiner Genehmigung 
abhängig gemacht, dann die Genossenschaft auf unmaßgebliche Vor- 
schläge beschränkt und das Satzungsrecht ganz an sich gezogen, 
wobei nur der Name des Statuts sich erhielt. Dabei ist es geblieben. 
Das Unipersitätsstatut ist eine königliche Verordnung, vor deren 
Erlasse die Organe der Universität nicht“ eimmal gehört zu werden 
brauchen, das Fakultätsstatut ein Ministerialerlaß, indem das 
Universitätsstatut den Minister mit der weileren Ausführung be- 
auftragt. Dasselbe gilt von den Statuten der anderen Hochschulen. 
Damit steht die ganze Selbstverwaltung zur freien Verfügung von 
Regierung und Verwaltung, die jederzeit das Statut ändern 
können. 
Die Hochschulen sind juristische Personen. Ihre Verfassung 
hat zwar einen genossenschaftlichen Anstrich, und das ALR. be- 
zeichnet sie als Korporationen. Soweit aber die Vertretung der 
  
½) Vgl. Bornhak, Die Korporationsverfassung der Universitäten, 
Berlin 19110.
	        

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