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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Monograph

Persistent identifier:
reventlow_potsdam_nach_doorn_1940
Title:
Von Potsdam nach Doorn.
Place of publication:
Heidelberg Berlin
Publisher:
M. A. Klieber
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1940
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Introduction

Document type:
Monograph
Structure type:
Introduction

Chapter

Title:
Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • A. Die Fürsorge für die Kriegsinvaliden.
  • B. Die Fürsorge für die Hinterbliebenen der Kriegsteilnehmer.
  • C. Die Fürsorge für die heimkehrenden Kriegsteilnehmer.
  • a) Beratung.
  • b) Arbeitsvermittlung.
  • c) Kredithilfe.
  • d) Wohnungsfürsorge und Gewährung von Ansiedelungsmöglichkeit.
  • Literatur.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

2 A. v. Janson 
Dasselbe gilt von der Ausführung des Aufmarsches, das heißt der Ent- 
wicklung der Heere an den Grenzen, der letzten Vorbereitung für die eigent- 
lichen Heeresbewegungen, die zur Schlacht führen sollen 1). Den Aufmarsch 
arbeitet der Generalstab für alle denkbaren Kriegsfälle aus, die Möglichkeit 
eines Krieges mit zwei Fronten war längst ins Auge gefaßt, die Sicherung 
der Ausführung durch Landsturm- und immobile Truppen vorgesehen. 
der Vollendung des Aufmarsches schließt ab, was mit Sicherheit für alle 
Fälle vorbereitet werden kann. Denkt sich nun auch der Generalstab weit 
in den Gang der Ereignisse hinein und macht sich über die ersten Ziele 
schlüssig, vornehmlich darüber, wo verteidigungs- und wo angriffsweise zu 
verfahren ist, eine Frage, die bereits die Gestaltung des Aufmarsches beein- 
flußt, so kann dies doch nur in großen Zügen geschehen. Doch auch dies 
Teil des Kriegsplanes reicht, wie Moltke sagt, mit einiger Sicherbeit nur 
bis zum ersten größeren Zusammentreffen mit dem Feinde. Bis dahin 
und darüber hinaus in der Leitung der gesamten Heeresbewegungen ein- 
schließlich der ersten großen Erfolge hat der jüngere Moltke das denkbar 
Beste geleistet. Sein Nachfolger, General v. Falkenhayn, der als Kriegs- 
minister sich große Verdienste um die Organisation des Heeres erworb 
hatte, ersetzte ihn dann. 
Die Vorbereitungen für einen möglichen Krieg mit zwei Fronten 
mußten gemeinsam mit dem österreichisch-ungarischen Generalstab erfolgen. 
Das gegenseitige Verständnis und Vertrauen ließ ein in allen früheren 
Bündniskriegen (Koalitionskriegen) dauernd hervortretendes Hemmnis leicht 
überwinden. Eine starke Belastungsprobe der Haltbarkeit der Waffengemein- 
schaft bildete bereits die erste Kräfteverteilung. Deutschland konnte mit 
Rücksicht auf die zahlenmäßige Stärke seiner Gegner nicht auf zwei Seiten 
gleichzeitig zum Angriff übergehen. In der berechtigten Annahme, daß Rußland 
später als Frankreich kriegsfertig sein werde, beschloß man, im Osten mit einem 
Mindestmaße von Truppen hinzuhalten, um im Westen zunächst den gefähr- 
lichsten Gegner, Frankreich, niederzuwerfen und sich dann mit aller Kraft 
gegen Rußland zu wenden. Österreich übernahm die durch Italiens schon damals 
zweideutige Haltung und durch die Bekämpfung Serbiens, das durch einen 
verruchten Mord den Stein ins Rollen gebracht hatte, erschwerte Aufgabe 
möglichst starke feindliche Kräfte zu fesseln. Für Deutschland kam noch eine 
dritte Front in Gestalt seiner Küsten in Betracht. Obwohl die weltbeherr- 
schende Seemacht England sich zu den Feinden gesellte, konnte diese Grenze 
der Verteidigung durch unsere Flotte, die Küstenbefestigungen einschließlich 
der befestigten Nordseeinseln, namentlich Helgolands, und den Besatzungs- 
truppen unter Beihilfe der Eisenbahnen überlassen werden. 
Im Westen ließ die Anordnung der feindlichen Grenzbefestigung kaum 
einen Zweifel über die Art des französischen Angriffs. Durch eine Kette 
  
1) Die Lehre von diesen Heeresbewegungen wird als Strategie, die von der Schlacht 
überhaupt von dem, was in unmittelbarer Berührung mit dem Feinde geschieht, 
Taktik bezeichnet, eine erst Ende des 18. Jahrhunderts von einem reinen Theore- 
erfundene entbehrliche Trennung und Bezeichnung. Das Vermeiden dieser Ausdrücke 
wird Lehrern ihre Aufgabe, Schülern das Verständnis erleichtern.
	        

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