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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1873
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1873.
Bandzählung:
7
Herausgeber:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No. 24.
Bandzählung:
24
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 958.) Verordnung, betreffend die anderweite Feststellung des Etats der Verwaltung des Reichsheeres für das Jahr 1873.
Bandzählung:
958
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Volltext

Belagerung Cremas. 227 
seine Pläne und seine ganze Macht vereinigten? Die Ideen, von denen sie 
getragen wurden, waren keineswegs geringere, als diejenigen des Kaiser- 
tums selbst. Wie dieses das Weltreich der Cäsaren in seiner alten Pracht und 
mit seinem steten Völkerfrieden wieder aufrichten wollte, so strebte die Kirche 
nach der Vereinigung der ganzen Welt unter der Herrschaft der katholischen, 
d. h. nach ihrer Meinung allein wahren Lehre, die Lombarden aber 
wollten die Herrschaft der Ausländer beseitigen und dabei die populare Frei- 
heit herstellen. Es waren genau die beiden begrifflichen Gegensätze des Kaiser- 
tums, die so gegen das letztere in das Feld zogen: gegen die Despotie des 
Schwertes kämpfte die Kirche, gegen die Despotie überhaupt der Lom- 
bardenbund. Daß später, wenn der Sieg erfochten war, die Universalkirche 
und die individuelle Freiheit wiederum untereinander zum Kampfe kommen 
mußten, konnte jetzt ihr Bündnis gegen den gemeinsamen Feind nicht 
schwächen. 
Als der Kaiser von diesen Umtrieben Kenntnis erlangt") und erfahren 
hatte, daß auch Bergamo, Parma, Mantua und die Veroneser Mark Miene 
machten, sich jener feindlichen Koalition anzuschließen, kannte sein Zorn 
und sein Schmerz keine Grenzen „über die verbrecherische Treulosigkeit, die 
todeswürdige Bosheit, den schändlichen Verrat“ der lombardischen Städte, 
die offenbar sich nicht allein gegen seine Person, sondern gegen die deutsche 
Herrschaft in Italien überhaupt gerichtet hätten"). Obwohl das Bündnis 
zwischen den Lombarden und dem Papste ein geheimes war, fand doch der 
Kaiser bald tatsächliche Schuldbeweise an den Hauptbundesgenossen der 
Mailänder, nämlich den Piacenzern. Diese Beweise benugzte er, um die 
Piacenzer auf feierlichem Reichstage zu ächten“““"). Es mußte sich bald 
zeigen, welche der beiden großen Parteien zu dem unvermeidlichen, heißen 
Kampfe die meiste Kraft mitbrächte. 
Die Cremenser feierten den Beginn des neuen Jahres sogleich mit einem 
unvermuteten Angriffe auf das große Sturmdach, unter dem sich der Kaiser 
befand: aber auch dieses Mal wurden sie zurückgetriebenf). Außerdem ging 
ihr vorzüglichster Maschinenbaumeister, ein Palästinenserff), vom Kaiser 
bestochen, zu diesem über und erbaute ihm einen ungeheuren, beweglichen 
Turm aus Holz mit einer 40 Ellen langen Fallbrücke. Jetzt glaubte der Kaiser 
die Zeit zum entscheidenden Sturme gekommen. Der Turm wurde also an 
der Westseite der Stadt aufgestellt, um von ihm aus auf die Mauern zu ge- 
langen. Gleichzeitig sollte der Pfalzgraf Otto von Wittelsbach von Nord- 
westen her über den ausgefüllten Graben stürmen. Sobald er sich auf den 
Wällen festgesetzt hätte, sollten dann die übrigen Heeresteile zugleich den 
  
½ Ep. imper. ad archiepisc. Salisburg., M. G. Leg. II, p. 124. 
*% Krit. Erört. II n. 
½% Ragev. IV. 59. 
4) Otto Mor., p. 616. 
) Vinc. Prag., p. 677 f93 
15- 
1160 
1. Jan.
	        

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