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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1873
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1873.
Volume count:
7
Publisher:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 29.
Volume count:
29
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise.
  • Das Kabinett des Königs.
  • Friedenspolitik und Reformtendenzen. -- Die Finanzkommission von 1798.
  • Bauernbefreiung auf den Domänen. -- Struensee und der Merkantilismus.
  • Auswärtige Politik von 1795 bis 1803.
  • Verträge von Potsdam (1805)., Schönbrunn (1805), Paris (1806).
  • Der Ursprung des Krieges von 1806.
  • Jena und Auerstedt. -- Verhandlungen über Frieden und Waffenstillstand. -- Osterode.
  • Stein und Hardenberg gegen die Kabinettsregierung. -- Steins Entlassung.
  • Fortführung des Krieges: Eylau; engeres Verhältnis mit Rußland.
  • Bündnis von Bartenstein; Hardenberg Premierminister.
  • Schlacht bei Friedland. -- Friede von Tilsit und Konvention von Königsberg.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

— – 
Osterode. Kampf gegen die Kabinettsregierung. Stein entlassen. 437 
Der König kam dieser Forderung einen Schritt entgegen; Beyme entwarf 
einen Plan, nach dem zunächst drei Minister, einer für das Auswärtige, einer 
für das Innere, einer für den Krieg, dem König unmittelbar Vortrag halten 
sollten, aber in Gegenwart und unter Mitwirkung des Kabinettsrats, der zugleich 
auch das Protokoll führen und die eingegangenen Sachen an die einzelnen 
Minister verteilen sollte; als Minister des Auswärtigen wurde Hardenberg 
ins Auge gefaßt, das Departement des Innern war für Stein bestimmt, die 
Kriegssachen sollte der General Rüchel vortragen. Den drei Männern gefiel 
aber die vom König geplante Geschäftsbehandlung nicht, weil sie der Person des 
Kabinettsrats einen zu bedeutenden Einfluß gestattete; sie erhoben Vorstellungen 
dagegen; insonderheit Stein machte die Ubernahme des neuen Ministerpostens 
von der Entfernung des Kabinettsrats abhängig. Indessen der König bestand 
auf diesem Plan, ohne sich um die Einwendungen der Beteiligten zu kümmern; 
nur in der Person des Ministers des Auswärtigen änderte er seine Meinung: an 
Stelle Hardenbergs, von dem er wußte, daß ihn Napoleon haßte, und daß er durch 
seine Persönlichkeit ein Hindernis für den künftigen Friedensschluß bedeuten 
werde, wählte er schließlich seinen Generaladjutanten Zastrow, obwohl dieser 
Mann den abgelehnten Waffenstillstand von Charlottenburg unterzeichnet hatte; 
sein Blick war eben doch mehr auf den künftigen Friedensschluß, als auf die 
Erfordernisse einer energischen Kriegführung gerichtet. Für Stein aber war es 
nun vollends moralisch unmöglich geworden, den neuen Ministerposten anzu- 
nehmen: mit Zastrow mochte er noch weniger zusammenwirken als mit Beyme. 
Er sandte am 30. Dezember die ihm zum Vortrag überwiesenen Akten zurück 
mit der Bemerkung, daß er nach seinen früheren Erklärungen das Ministerium 
nicht für konstituiert ansehen könne, und erschien auch auf weitere Aufforderung 
nicht zum Vortrag. Und nun entlud sich der lange augesammelte Groll des 
Königs gegen Stein in einem gewitterartigen Schlage. 
Es waren Tage voll Sturm und Drang, solche, in denen, wie Roon einmal 
sagte, alle maßgebenden Nervensysteme überreizt waren. Das Hoflager befand 
sich damals in Königsberg. Eben näherten sich die Feinde der Stadt; die könig- 
liche Familie schickte sich an, obwohl die Königin von einem schweren Nerven- 
fieber noch keineswegs genesen war, nach Memel zu flüchten; Stein selbft stand 
im Begriff, ihr mit Zurücklassung seiner Frau und eines typhuskranken Kindes 
zu folgen: da erhielt er am Abend des 3. Januar durch einen Feldjäger ein 
eigenhändiges Schreiben des Königs, wie es wohl kaum je von einem Monarchen 
an seinen Minister gerichtet worden ist. Der König hielt Stein darin ein förm- 
liches Sündenregister vor. Er nannte ihn einen widerspenstigen, hartnäckigen 
und ungehorsamen Staatsdiener, der, auf sein Genie und seine Talente pochend, 
weit entfernt, das Beste des Staates vor Augen zu haben, nur durch Kapricen 
geleitet, aus Leidenschaft und aus persönlichem Haß und Erbitterung handele. 
Nachdem er ihm so, wie er sich ausdrückte, auf gut Deutsch seine Meinung gesagt 
hatte, erklärte er ihm, daß, wenn er nicht sein respektwidriges und unanständiges 
Benehmen zu ändern willens sei, der Staat sich keine große Rechnung auf seine 
ferneren Dienste machen könne. Stein antwortete auf der Stelle mit einem 
kurzen und trockenen Entlassungsgesuch; und der König erwiderte ihm am 
folgenden Tage mit lakonischer Kürze: „Da der Herr Baron v. Stein . . sein 
eigenes Urteil fällt, so weiß ich nichts hinzuzusetzen. Friedrich Wilhelm.“
	        

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