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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1873
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1873.
Bandzählung:
7
Herausgeber:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No. 2.
Bandzählung:
2
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Volltext

— 6 — 
nur weichen Ackerboden durchfurcht und durchaus nicht sich eignet, 
schweres Erdreich tief aufzureißen. Angebaut werden die bekannten 
Getreidearten Roggen, Weizen, Gerste und Hafer; mit der Sichel 
wird die Frucht geerntet, auf der Tenne unter freiem Himmel aus— 
gedroschen. Mittels Handmühlen (zerna — got. quairnus, ahd. 
chuirna, altnd. querna, engl. quern, mhd. kürne), die aus zwei 
durchlöcherten Mahlsteinen bestehen, deren oberer in kreisende Be— 
wegung versetzt wird, gewinnt man aus dem Korn das grobe Mehl 
zur Brotbereitung. Außer dem Getreide erbaut man Hülsenfrüchte, 
Rüben, Hopfen, Hanf und Flachs. Noch wenig Pflege genießt der 
Gartenbau und die Obstzucht, und erst in späterer Zeit wird durch 
deutsche Mönche der Weinbau eingeführt. Auf den weiten Wiesen— 
auen, die von leicht übertretenden Bächen und Flüssen bewässert 
werden, findet sich ein kräftiger Graswuchs, welcher reichliches Heu 
und Grummet liefert, wovon auch Ortsnamen mehrfach zeugen. 
Als wesentlicher Zweig der Landwirtschaft wird natürlich auch 
die Viehzucht betrieben. Rinder und Pferde grasen auf den weiten, 
vielfach sumpfigen Triften, Herden von Borstenvieh liegen im 
Schatten der Eichen= und Buchenwälder, Schafe und Ziegen weiden 
an den Berglehnen; die Gehöfte sind belebt von Geflügel, zumal 
von Hühnern, ja die spätere Zeit kennt sogar besondere sogenannte 
Hühnerdörfer. Eine gewisse Vorliebe äußert sich für einen zarteren 
Zweig der Tierzucht, die Bienenzucht, welche in viel bedeutenderem 
Umfange als heute gepflegt wird und reichen Ertrag liefert; bedarf 
man doch des Honigs zur Zubereitung süßer Speisen und Getränke, 
vor allem zum Met, dem Lieblingstranke des Volkes. Im Walde 
namentlich, dessen blumige Wiesen reichliche Nahrung bieten, werden 
die fleißigen Tierchen gehegt und zwar in hohlen Bäumen oder 
Bienenbeuten, welch letztere zur Winterszeit wohl in Erdkellern 
Schutz und Verwahrung finden. Die hohe Bedeutung der damaligen 
Bienenzucht erhellt daraus, daß es 965 im Gau Luzicy Honig- 
zehnten und vollständig geordnete Genossenschaften von Zeidlern 
und abgegrenzte Bienenheiden unter Obhut eines Bienenrichters gab. 
Die weiten, dichten Waldungen beherbergen Raubtiere und 
anderes jagdbares Wild in Hülle und Fülle; da hausen Bär und 
Wolf, Fuchs und Luchs, Auer und Wiesent, Elentier und Eber neben 
dem Wilde, das noch jetzt unsere Forsten bevölkert. Indes nicht 
bloß reichliche Beute für den Jäger, auch ungeheuere Holzmassen 
für den Ansiedler überhaupt gewähren diese Wälder. Die Apxt der 
Holzfäller, die miteinander auch besondere Ansiedelungen bilden, 
bringt weite Strecken Waldes zum Fall, zunächst freilich nur im
	        

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