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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1873
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1873.
Bandzählung:
7
Herausgeber:
Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker)
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No. 6.
Bandzählung:
6
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 909.) Gesetz, betreffend die Abänderung des Artikels 28 der Reichsverfassung.
Bandzählung:
909
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Volltext

Gegnerschaft der Welfen. 35 
nach Mainz, das ja damals seines Erzhirten entbehrte, und wußte dort alle 
wahlberechtigten Kleriker und Laien so zugunsten der staufischen Sache zu 
stimmen, daß sie sämtlich beschlossen, den Bruder von Friedrichs II. Gemahlin 
Agnes, Grafen Albert von Zweibrücken, zu ihrem Erzbischof zu wählen"). 
Als an dem Ausfalle der Wahl kein Zweifel mehr herrschen konnte, benach- 
richtigte Friedrich seinen Bruder, den König, der nun von Cöln aufbrach und 
unter dem Zujauchzen der ganzen Einwohnerschaft in Mainz einzog; hier 
forderte auch er zur Wahl Alberts auf, die ohne irgendeinen Widerspruch 
unter allgemeiner Beteiligung vollzogen wurde'*). Außer den zu Cöln schon 
Erschienenen warteten zu Mainz Bischof Sigfrid von Speyer und Friedrich, 
der sechzehnjährige vielverheißende Sohn des Herzogs von Schwaben, dem 
Könige auf'“). 
So konnte Konrad sich wirklich als den König der Deutschen ansehen. Von 
allen Stämmen, mit Ausnahme des bayrischen, war ihm Anerkennung zuteil 
geworden. Ganz Westdeutschland hatte sich entschieden auf seine Seite ge- 
stellt. 
In Ostdeutschland hatten freilich die Dinge ein finstreres Aussehen. Zwar 
konnte Konrad auf seinen Stiefbruder von Osterreichf) und den Markgrafen 
Albrecht von Brandenburg mit Sicherheit zählen, aber von den eigentlichen 
bayrischen Großen war niemand, von den weltlichen ostfälischen nur einer 
erschienen: es war klar, daß sie zunächst an dem schwer gekränkten Heinrich 
dem Stolzen hingen. 
Wie groß mußte der Zorn Heinrichs sein, als er sich so überlistet und die 
List so gut gelungen sahl Ihm, der das Königtum schon in Händen zu haben 
geglaubt, war es unerwarteterweise auf das keckste entwunden, und die Für- 
sten Westdeutschlands, ja Bischöfe des eigenen Herzogtums scheuten sich nicht, 
den Krondieben zuzujubeln. Noch mehr wurde der Grimm des Herzogs durch 
Erzbischof Konrad von Salzburg genährtif). Diesem war eigentlich weder 
an den Welfen noch an den Staufern etwas gelegen; aber in den fortgesetzten 
tumultuarischen Königswahlen — erkhatte sich auch anfangs gegen Lothar III. 
ausgesprochen — sah er eine Beeinträchtigung des fürstlichen Rechtes und 
der allgemeinen fürstlichen Macht. Ihm stimmten nun die meisten sächsischen 
und bayrischen Fürsten zu: das sei ja keine gesetzliche, sondern eine heimliche, 
hinterlistige Wahl, die keine Gültigkeit besitzen könnef f#). So unternahm die 
antistaufische Partei zwar keine offene Gewalttat gegen den neuen König, 
aber sie verharrte in schweigendem, ablehnendem Trotze. 
Auf der anderen Seite scheuten Konrad und seine Umgebung den offenen 
Konflikt mit dem Welfen und dessen Anhange keineswegs; sie wollten nur 
% Otto Fris., G. F. ump., I. 22. 
%) Otto Fri, Cbr. L. c. — An. S. Disib., l. o. 
½% ) Jaffé, Konr. III., S. 9, Anmerkung 27. 
1) Leopold V. Siehe Stammtafel S. 18. 
t) #W# *** greniepiscohtr alzburgensis, M. G. Se. XI, p. 66. 
f#l) Otto Fris., Chr. 1.0 
  
3½
	        

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