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Sächsische Volkskunde.

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Sächsische Volkskunde.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1887
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1887.
Signatur:
rgbl_1887
Bandzählung:
21
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1887
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück No 5.
Bandzählung:
5
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Sächsische Volkskunde.
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Die Grundlagen des Volkslebens.
  • 1. Das sächsische Land.
  • 2. Sachsens Vorgeschichtliche Zeit.
  • 3. Die germanischen Bewohner Sachsens vor der Slawenzeit.
  • 4. Verlauf und Formen der Besiedelung des Landes.
  • 5. Die Anfänge des sächsischen Städtewesens.
  • II. Die Bevölkerung.
  • 6. Stand und Wachstum.
  • 7. Die Bevölkerungsgliederung.
  • 8. Verbrechen und Selbstmord.
  • Aus dem geistigen Leben des Volkes.
  • 9. Volksdichtung in Sachsen.
  • 10. Die obersächsische Hauptmundart.
  • 11. Sitten und Gebräuche im Kreislauf des Jahres.
  • 12. Aberglaube und Volksmythen.
  • 13. Sprache und Volksdichtung der Wenden.
  • 14. Volkssitte, Brauch und Aberglaube bei den Wenden.
  • IV. Das künstlerische Wollen des Volkes.
  • 15. Die Dorfkirche.
  • 16. Haus und Hof.
  • 17. Die bäuerliche Wohnung.
  • 18. Die bäuerliche Kleinkunst.
  • 19. Die wendische, vogtländische und altenburgische Volkstracht im 18. und 19. Jahrhundert.
  • 20. Die Zukunft der Volkstrachten.
  • Sachregister.
  • Werbung
  • Karte - Das Königreich Sachsen.

Volltext

502 A. Kurzwelly: Die bäuerliche Kleinkunst. 
zurechnen. Auf Sachsen-Altenburg werden allenthalben stattliche gelbe und 
weiße Bierkrüge zurückgeführt, deren Dekor vorwiegend in aufgesetzten emaille- 
artigen Perlen oder Tropfen und Rosetten besteht (Fig. 243, 244, 245). 
Sie werden daher vielfach Perlkrüge genannt und sind in den Museen in 
großer Anzahl anzutreffen. Das Germanische Museum in Nürnberg besitzt eine 
besonders schöne Sammlung von solchen Krügen, die von einem Altenburger 
Sammler auf altenburgischem Boden zusammengebracht worden ist. Die Perl- 
krüge haben entweder rein cylindrische Form oder sie sind in der Mitte leicht 
eingezogen und oben und unten mehr oder weniger ausgeschweift. Unterteil 
und Hals sind gewöhnlich bei der einen wie bei der anderen Gattung mehr- 
fach, z. T. sogar vielfach gerieft, der mittlere Teil des Leibes ist glatt ge- 
lassen und für den Perlendekor reserviert. Dieser tritt in verschiedener Form 
auf. Die Perlen sind meist zu spiraligen Ranken, Zweigen, Blättern und 
Blüten, aber auch zu primitiven Tierbildern, Figuren, Figurengruppen und 
Wappen zusammengesetzt. Rosetten treten vielfach dicht gereiht auf, aber 
auch in Gestalt von Blüten u. a. Nicht selten wird der mit Perlendekor 
ausgestattete mittlere Teil der Krüge von Schriftbändern abgeschlossen, deren 
Buchstaben aus Emailletropfen gebildet sind. Diese Schriftbänder enthalten 
allerhand fromme und weltliche Sprüche. Der in Fig. 243 abgebildete Krug 
weist den Spruch auf: 
„Sorget nicht für den anderen Morgen, 
« Denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen.“ 
Die Perlen und Rosetten kommen in weißer und dunkelbrauner Farbe 
vor, die Blattflächen sind öfter mit blauem oder weißem Emaille ausgefüllt. 
Die Verzierung mit in den noch weichen Thon eingedrückten Quarzstückchen 
ist bei den Altenburger Krügen ziemlich häufig zu beobachten und stets mit 
dem Perlendekor verbunden; die Quarze sind in die Mitte von Blüten, 
Rosetten oder an das spiralige Ende der Perlenranken gesetzt. Trotz der 
reichen Emaillierung würden die Altenburger Krüge ziemlich grob und nüchtern 
wirken, wenn sie nicht fast durchweg eine ungewöhnlich reiche und sorgfältige, 
ja zuweilen sogar verzierte Zinnmontierung aufzuweisen hätten, wie sie sich 
an den rheinischen Steinzeugen und an Kreußener Krügen nur ganz ver- 
einzelt findet. « 
Bei jenen bildet der Zinndeckel meist die ganze Montierung, nur hier 
und da ist diese durch einen zinnernen Fußreif oder Bodenuntersatz vervoll- 
ständigt. Die Altenburger Krüge haben, soweit sie einen Deckel haben, meist 
auch einen Fußreif oder Untersatz von Zinn. Deckel und Bodenmontierung 
sind gewöhnlich durch ein zinnernes Band mit einander verbunden, das 
über dem Henkelrücken hinläuft und an diesem mit zinnernen Ringen be- 
festigt ist. Damit aber noch nicht genug: der Hals und der untere Teil 
der Krüge sind meist noch mit verschiedenen Zinnreifen gesichert, die mitunter
	        

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