Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fürst Bismarck und der Bundesrat. Zweiter Band. Der Bundesrat des Zollvereins (1868-1870) und der Bundesrat des Deutschen Reichs (1871-1873). (2)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Fürst Bismarck und der Bundesrat. Zweiter Band. Der Bundesrat des Zollvereins (1868-1870) und der Bundesrat des Deutschen Reichs (1871-1873). (2)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1887
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1887.
Shelfmark:
rgbl_1887
Volume count:
21
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 20.
Volume count:
20
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 1726.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Aufnahme einer Anleihe auf Grund der Gesetze vom 16. Februar 1882 (Reichs-Gesetzbl. S. 39), vom 31. März 1885 (Reichs- Gesetzbl. S. 79), vom 16. März 1886 (Reichs-Gesetzbl. S. 58), vom 30. März 1887 (Reichs- Gesetzbl. S. 148) und vom 1. Juni 1887 (Reichs-Gesetzbl. S. 204).
Volume count:
1726
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Fürst Bismarck und der Bundesrat.
  • Fürst Bismarck und der Bundesrat. Zweiter Band. Der Bundesrat des Zollvereins (1868-1870) und der Bundesrat des Deutschen Reichs (1871-1873). (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • Die erste Session des Bundesrats des Zollvereins. (2. März bis 30. Juli 1868.)
  • Die zweite Session des Bundesrats des Zollvereins. (28. April bis 20. Dezember 1869.)
  • Die dritte Session des Bundesrats des Zollvereins. (4. April bis 23. Mai 1870.)
  • Der Bundesrat des Deutschen Reichs. Vorwort.
  • Die erste Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (20. Februar 1871 bis 9. März 1872.)
  • I. Abschnitt. Allgemeine Uebersicht.
  • II. Abschnitt. Die neuen Mitglieder des Bundesrats.
  • 1. Preußen.
  • 2. Bayern.
  • Finanzminister v. Pfretzschner.
  • Kultusminister v. Lutz.
  • Oberst Fries.
  • Ober-Appellationsgerichts-Präsident, Reichsrat v. Neumayr.
  • 3. Königreich Sachsen: Finanzrat Dr. Nostitz-Wallwitz.
  • 4. Württemberg.
  • 5. Baden.
  • 6. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz: Staatsminister v. Bülow.
  • 7. Großherzogtum Sachsen: Staatsminister Dr. Stichling.
  • 8. Mecklenburg-Strelitz: Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Präsident des Staatsministeriums Graf v. Bassewitz.
  • 9. Oldenburg: Geheimer Ministerialrat Ruhstrat.
  • 10. Coburg und Gotha: Staatsminister Freiherr v. Seebach.
  • 11. Hamburg: Senator Dr. Schroeder.
  • Protokollführer: Landrat v. Pommer-Esche.
  • III. Abschnitt. Aus der Werkstatt des Bundesrats.
  • Die zweite Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (Vom 9. März 1872 bis 10. Februar 1873.)
  • Die dritte Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (17. Februar bis 29. Dezember 1873.)
  • Personen-Register.
  • Sach-Register.
  • Advertising

Full text

— 139 — 
für die Bevollmächtigten. Das war aber eine Aufgabe, die er in München 
löste. Wenn ich nicht irre, war Lutz in Berlin selbst nur fünf- bis sechsmal 
und immer nur zu kurzem Aufenthalt, nämlich bei der Eröffnung des Bundes- 
rats des Deutschen Reichs (20. Februar 1871), bei Beratung des sogenannten 
Kanzelparagraphen, auch lex Lu genannt (16. November 1871), bei der Debatte 
über das Jesuitengesetz und am 21. Februar 1881 bei den Konferenzen mit 
Bismarck, v. Nostitz-Wallwitz und v. Mittnacht über das Unfallversicherungsgesetz.:) 
Lutz galt nicht bloß im Bundesrat, sondern — ich habe dafür bestimmte 
Anhaltspunkte — auch in den Berliner Hofkreisen als eine hervorragende Kraft. 
Zwischen Bismarck und Lutz bestanden stets die herzlichsten Beziehungen. 
Ueber seinen Aufenthalt in Versailles ist M. Busch, „Graf Bismarck und seine 
Leute“", Volksausgabe S. 192, 336, 337 und 343 zu vergleichen. Am 
15. August 1871 und 1. August 1886 besuchte Bismarck Lutz in München 
auf dem Wege nach Gastein. Besuche von Lutz in Kissingen erfolgten am 
23. August 1880, im Juli 1881,2) am 27. August 1883, am 18. Juni 1885, 
am 12. Juli 1886, am 20. August 1887. 
Am 1. April 1885 eilte auch der Staatsminister v. Lutz nach Berlin, 
um an der Feier des siebenzigsten Geburtstags von Bismarck teilzunehmen. 
Der Bundesrat war die erste offizielle Körperschaft, die durch den baye- 
rischen Minister dem Reichskanzler ihre Glückwünsche darbrachte. v. Lutz ergriff 
das Wort zu folgender Rede: „In allen deutschen Landen ist heute ein Festtag! 
Die Nation gedenkt heute in gehobener Stimmung und mit herzlicher Teilnahme 
des Reichskanzlers. Sie feiert ein Familienfest mit Ihnen, der Sie als der 
ersten einer den Gedanken des neuen Deutschen Reichs gefaßt haben und unserem 
erhabenen Kaiser mit weisem Rate zur Seite gestanden sind, als es die Einigung 
der deutschen Fürsten und Völker zu einem achtunggebietenden Alldeutschland 
1) Die Minister Lutz und Crailsheim trafen am 16. Februar 1881 abends in Berlin ein. 
2) Die „Frankfurter Zeitung“ erhielt aus Kissingen einige Mitteilungen über die 
Konferenz der bayerischen Minister Lutz und Crailsheim mit dem Fürsten Bismarck, die 
ich wiedergebe, obgleich sie wohl lediglich auf Kombinationen beruhen. „Die Minister 
v. Lutz und v. Crailsheim konferirten gestern etwa fünf Stunden mit dem Reichskanzler, 
der über den Ausfall der bayerischen Landtagswahlen sich dahin äußerte, v. Lutz könne 
mit der Kammer, deren Zusammensetzung sich ausnützen lasse, zufrieden sein’. Weiter 
sprach Bismarck sich sehr ungnädig darüber aus, daß Bayern bei den Verhandlungen der 
Immediat-Kommission zur Beratung einer einheitlichen Militärstrafprozeßordnung an seinem 
öffentlichen, mündlichen Verfahren mit Geschworenen festhalte. Der Minister v. Crails- 
heim erklärte, Krone und Volksvertretung würden dieses Reservatrecht niemals aufgeben. 
Noch weniger, meinte Bismarck, werde Preußen der Einheit zuliebe durch Einführung des 
öffentlichen Verfahrens die Autorität der militärischen Vorgesetzten erschüttern und die 
Machtbefugnisse der Obern verringern. Die Disziplin werde erheblich leiden, das sei so 
klar wie das Ziel gewisser liberaler und fortschrittlicher Blätter. Zum Schluß soll der 
Kanzler noch des Wachstums der Demokratie in Bayern Erwähnung gethan haben. Die 
Minister konnten nur ihr „lebhaftes Bedauern über diese unangenehme Thatsache' ausdrücken.“
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handbuch der Deutschen Verfassungen.
4 / 88
Das Staatsrecht des Deutschen Reiches.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.