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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

Full text: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Multivolume work

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg_9_1908
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band.
Volume count:
9
Place of publication:
München
Publisher:
M. Rieger'sche Universitätsbuchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1908
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

193 —194. 1611 459 
dass seine und Zunigas, der anwesenden kurfürstlichen und fürstlichen Mai 16. 
Räte und besonders Braunschweigs Interposition beim König und 
bei den böhmischen, mährischen und österreichischen Ständen so viel 
wirken wird, dass mit dem geschwinden, unförmlichen Verfahren 
gegen den Kaiser (‚es seien gleich sonsten die sachen geschaffen 
wie sie immer wöllen, deme dann in andere, verantwortlichere und 
glimpflichere wege wol rath und mittel zu finden‘) und dessen Räte 
und Diener eingehalten und nicht anderm Ungemach und unaus- 
bleiblichem Verweis für den König, dessen Haus und die böhmischen 
Stände Tür und Tor geöffnet werde. Sollte aber trotz aller Mühe 
alles fruchtlos ablaufen und weder der Kaiser noch das Reich in Acht 
genommen sondern nach erklärter Meinung einiger böhmischer Stände 
immer weiter gegangen werden, so hast Du Dich mit den andern Räten, 
mit dem Herzog, mit Zuniga und dem Nuntius dahin zu bemühen, wie 
der Kaiser samt seinem Hofstaat, besonders seinen geheimen und 
Reichshofräten, der Reichshofkanzlei, dem Archiv und der Registratur 
ungefährdet von Prag anderswohin übersiedeln kann und er so vor weiterem 
Schimpf und Ungelegenheit behätet werde. Dabei hast Du Dich 
der Mehrheit zu konformieren. Datum Aschaffenburg den 15. maü 
anno 1611. 
Wmz., Reichstagsakten, Bd. 1030, no. 117; Kpt, 
194. Brömsers dritter Wochenbericht aus Prag. 
Mai 15. 
Leuchtenberg berichtet uns Gesandten, dass dieböhmischen Stände noch- 
mals ernstlich auf die Ausfertigung der Achtserklärung gegen die Passauer 
dringen; der Kaiser habe noch Bedenken, da das Gutachten des Reichshofrates 
dahin laute, es sei nicht förmlich verfahren worden; trotzdem habe der 
Kaiser unterschrieben und wolle die Achtserklärung den Böhmen zustellen 
lassen. Leuchtenberg begehrte auch, dass wir unser Gutachten über 
die Punkte!, die mit dem König noch vor der Krönung zu verhandeln 
seien, eröffnen wollten, zugleich stellte er uns das Gutachten des 
Herzogs von Braunschweig darüber zu.?2 Abends liess Leuchtenberg mich 
— 
Mai 
15. bis 21. 
i Vgl. no. 183, S. 443, Anm. 3 und $. 444, Anm. 2. Nach dem 
Bericht der sächsischen Gesandten vom 5./15. Mai waren diese Artikel dem 
König gar nicht übergeben worden , die kaiserlichen Räte hatten bei einer 
Audienz vom König nur die Verschiebung der Krönung bis Pfingstmontag 
erbeten, aber der andern Punkte keine Erwähnung getan (Dre., 1. 9167, 
U. Buch passauer Kriegsvolks, f. 578; Or.). 
? 1. Wegen des Titels’ hat es sein Mass; der begehrte Revers ist zwar 
bart und ftir den Kaiser schimpflich, doch werden die Stände sich darauf be- 
rufen, dass es mit Ungarn, Oesterreich und Mähren ebenso gehalten worden sei 
und werden davon nicht ablassen; auch hat der Kaiser in den Punkten, „so mit 
dem könig geredt werden sollen“, sich dazu schon eventualiter erboten. 
2. Die 100 000 Schock Groschen sind zu wenig ; da der Kaiser sich vorbehalten hat, 
deswegen mit dem König zu verhandeln, so wird man bei dieser Verhandlung 
es dahin richten, dass auch die andern Länder, Ungarn, Oesterreich, Mähren,
	        

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