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Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1887
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1887.
Shelfmark:
rgbl_1887
Volume count:
21
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 32.
Volume count:
32
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 1743.) Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern.
Volume count:
1743
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhalt des zweiten Bandes.
  • Karten.
  • Vorwort.
  • Der Feldzug im Westen vom 12. September bis 15. November 1914.
  • Der Feldzug im Osten vom 12. September bis 5. November 1914.
  • Der Feldzug im Osten vom 6. November bis 17. Dezember 1914.
  • Der Vormarsch der Russen auf die Angerapp, die Warta und die Bochnia.
  • Die Hoffnungen des Großfürsten.
  • Die Lage der Verbündeten,
  • Der Plan der Verbündeten.
  • Die Neuordnung des österreichisch-ungarischen Heeres.
  • Die Kämpfe an der Angerapp und an den masurischen Seen.
  • Dr Vormarsch der russischen Hauptarmee.
  • Die Schlachtenfolge in Polen und Galizien.
  • Die Auswirkung des Zusammenbruchs der russischen Offensive.
  • Betrachtungen zum Feldzug in Polen und Galizien.
  • Der Feldzug im Westen vom 16. November 1914 bis 15. Februar 1915.
  • Der Feldzug im Osten vom 17. Dezember 1914 bis 21. Februar 1915.
  • Aus den Betrachtungen zur Kriegslage.
  • Quellenverzeichnis.
  • Karte: Der Stellungskrieg im Westen. (Blatt I und II.)
  • Karte: Die Schlachten in Flandern vom 15. Oktober bis 15. November 1914.
  • Karte: Die Schlachten in Polen vom 3. Oktober bis 17. Dezember 1914.

Full text

260 Der Feldzug im Osten vom 6. Nov. bis 17. Dez. 1914 
die Mährische Senke zu verteidigen. Die Angriffskraft der Osterreicher schien 
für immer gebrochen, die der Deutschen auf längere Jeit gelähmt zu sein. 
Bevor den Deutschen die Kraft nachwuchs, mußte der Anprall der russischen 
Armeen den Kordon zerreißen, zu dem Hindenburg seine gelichteten Korps 
geknüpft hatte, um Schlesien zu decken und die Verteidigung zu fristen. 
Sah man im Lager Nikolais die Lage am 6. November so an, so handelle 
man folgerichtig, als man die Masse des Heeres zum Vorstoß auf die Warto 
ballte. General v. Rennenkampf wurde angewiesen, die deutschen Streitkräfte 
im Norden inzwischen zu fesseln, zu bedrängen und zu schlagen. Dadurch 
wurden die lehten Kräfte, die Hindenburg noch an sich ziehen konnte, ge- 
bunden und auch jene deutschen Truppen beschäftigt, die noch bei Mlawo 
standen und die Nordflanke der russischen Armeemasse zu beunruhigen suchten. 
Auch im Süden des Kriegstheaters erschien dem russischen Generalskab 
die Lage in günstigem Lichte. In der Bukowina wichen die Divisionen 
Oflanger-Ballins aus den Cälern gegen die Pässe, und im Dnjestrtal war man 
aller Wege und Bahnen Herr. Das Korps Hofmann und Lersztyanskis 
Glügelgruppe mußten sich abermals auf die Verteidigung der Karpathen. 
pässe beschränken. Alles Land ösllich des großen Waldgebirges war ihnen 
verloren gegangen. Nun war General Iwonow als Führer der galizischen 
Armeen gehalten, den abziehenden Armeen Boehm-Ermollis, Boroevics 
und Josef Ferdinands dichtauf zu folgen und ihnen möglichst Abbruch zu tun. 
Auf dem prächtigen Schienenneh, das von Wilna bis Czernowitz 
gelnüpft lag, und auf allen galizischen Landstraßen zogen immer noch 
Verstärkungen aus Wolhynien und Podolien heran und füllten den Rahmen 
der Riesena#mee, die gegen Mitteleuropa in Bewegung war. Oie neue 
russische Kampfgliederung war durch die Abwehr des Hindenburgscher 
Flankensloßeo gegen die Weichsel bestimmt worden. Der Großfürst hatte 
seine Armeen vollständig durcheinanderwirbeln müssen, um die Weichsellinie 
zu schützen, und war nur dadurch instand gesetzt worden, die Angriffs- 
masse zu bilden, die er nun im Zentrum vorführte. Auf den Flügeln, 
wo er zu Geginn des Krieges die Entscheidung gesucht hatte, fochten ge- 
ringere Kräfte. 
Am äußersten rechten Flügel kämpfte nach wie vor die aus acht Linien= 
korps und verschiedenen Reservedivisionen gebildete 10. Armee. Sie stand 
am 3. November mit den Hauptkräften in der Linie Schirwindt—Bialla 
und bielt die 8. Armee gefesselt, konnte aber den Druck, den sie auf den Gegner 
ausübte, nicht so verstärken, daß er gezwungen worden wäre, seine Stellungen 
an den masurischen Seen und den Afern der Angerapp zu räumen. 
Links anschließend skand in dem Raume, der durch den Narew und die 
Bzura bestimmt wird, zwischen Draszuysz und Kutno die 1. Armee, die 
sieben Korps umfaßte und gegen Norden und Nordwesten Front machte. Die 
Armee zerfiel in zwei Kampfgruppen, die an Nowogeorgiewsst einen starlen
	        

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