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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1891
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1891.
Shelfmark:
rgbl_1891
Volume count:
25
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 10.
Volume count:
10
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 1945.) Gesetz, betreffend die Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika.
Volume count:
1945
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

Tod Welf VI. 525 
ledigt zu werden und jedenfalls seine Macht zu schwächen. So verbanden sich 
Markgraf Otto von Brandenburg und die Markgrafen Adolf von Holstein und 
Bernhard von Ratzeburg mit dem ehrgeizigen Bischofe von Schleswig, und 
es dauerte auch nur kurze Zeit, da erfüllte diese Vereinigung gegen Knut VI. 
die Küsten der Ostsee mit dem Getöse des Kampfes"). — Natürlich wandten 
diese Angelegenheiten den Blick der transalbingischen Feinde Heinrichs, be- 
sonders des Grafen Adolf III., mehr von dem Streite mit dem Welfen ab 
und verhinderten sie, ferner noch kräftig gegen ihn aufzutreten. Daß ihm 
hierdurch eine große Erleichterung zuteil wurde, ist selbstverständlich; und 
wirklich benutzte er diese auch sofort gegen seine übrigen Feinde. Ja, er 
wagte es wieder, sich gegen seinen mächtigsten Gegner, den Kaiser, in ein ge- 
fährliches Bündnis einzulassen. 
Heinrich VI. war sofort nach seiner unglücklichen Rückkehr nach Deutsch- 
land vom Geschicke begünstigt worden. Noch vor dem Ende des Jahres war 15. Dez. 
der alte Welfe, sechsundsiebzig Jahre alt, zu Memmingen gestorben, nachdem 
er sich vorher mit seiner Gemahlin Uta ausgesöhnt““"). Hatte er auch seit 
langer Zeit den Kampf gegen die Staufer aufgegeben, war er überhaupt 
durch den Tod seines Sohnes aller seiner früheren Energie und Kraft, die er 
den Staufern so oft fühlbar gemacht, beraubt worden, war doch sein Todesfall 
dadurch ein für den Kaiser günstiges Ereignis, daß er ihm die reichen Gebiete 
des Verstorbenen in Süddeutschland verschaffte. Ein abermaliger großer 
Verlust altwelfischen Besitztumsf). Der Kaiser gewann dadurch eine neue 
Verstärkung seiner Hausmacht, die ihm in der Bedrängnis, in der er sich 
augenblicklich befand, nur doppelt erwünscht sein konnte. Die große Haus- 
macht war einmal für die Könige des stets uneinigen, stets gegen seinen Ober- 
herrn sich auflehenden Deutschland unentbehrlich, die sicherste Stütze des 
Kaisertums überhaupt. So war es eine gebührende Ehre, die Heinrich VI. 
dem alten Welfen — im Leben der beständige Feind, im Tod der Wohltäter 
des staufischen Geschlechts — bewies, als er sich dem Zuge anschloß, der dessen 
Leiche von Memmingen nach seinem Lieblingskloster Steingaden hinüber- 
führte, wo sie Bischof Udalschalk von Augsburg neben dem Grabe des jungen 
Welfs VII. beisetzte; der Kaiser aber zog sofort das ganze Besitztum des Ver- 
storbenen einfff). 
  
Arn. Lub. V, 17: Siquidem Waldemarus, Canuti regis filius, rontra Canutum 
inimicitias pro regno susceperat, et auxilium regum Noruegiae et Sueciae sibi 
contrazerat; cui ex altera parte fauebant amici imperatoris, Otto Marchio et 
Adolfus comes et Bernhardus comes de Raceburg. 
Hugonis Cont. Weingartensis, p. 477: MCXCI. 18. Kal. Ianuariül moritur 
Welf. — Necrologium Weingartense ap. Hess. Monum. Guelf., p. 156: XVIII. 
K. lan. Welf dux. — Necrologium Zwifaltense ibid., p. 251: [Dezember) 
XVIII. K. Welph dux senior de Rauinsburc. — Irrig die Ann. Scheftlarenses, 
P. 337: 1192. 
Ann. Steingardenses, M. G. Ss. XXI, p. 471. — Hug. Cont. Weing., p. 479. 
7) Die Besitzungen in Italien hatte schon Friedrich I. erhalten. S. 156. 
f) Hug. Cont. Weingart. 1. C. — Chronogr. Weing., p. 68. 
1191-)
	        

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