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Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1894
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1894.
Shelfmark:
rgbl_1894
Volume count:
28
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1894
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 19.
Volume count:
19
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft.
  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Introduction
  • Allgemeiner Teil.
  • Besonderer Teil. Erstes Buch.
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Polizeigewalt.
  • § 19. Entwicklung des Polizeibegriffs.
  • § 20. Grenzen der Polizeigewalt.
  • § 21. Der Polizeibefehl.
  • § 22. Die Polizeierlaubnis.
  • § 23. Die Polizeistrafe.
  • § 24. Der Polizeizwang; polizeiliche Zwangsvollstreckung.
  • § 25. Fortsetzung; unmittelbarer Zwang.
  • § 26. Fortsetzung; Besonderheiten des Zwangs durch Gewaltanwendung.
  • Zweiter Abschnitt. Die Finanzgewalt.

Full text

280 Die Polizeigewalt. 
Dadurch ergibt sich auch die Vielseitigkeit der Kraft- 
anstrengung, die dem Verpflichteten zugemutet wird, um 
straflos zu bleiben. 
Es genügt nicht, daß er unmittelbar bei Vornahme des Ge- 
schäftes sich redlich Mühe gibt, die Störung nicht zu bieten; er 
muß sich auch gehörig vorbereitet und ausgerüstet haben, 
damit ihm das gelinge "°. 
Er muß auch alle Vorsichtsmaßregeln treffen, um dem Spiel 
des Zufalles entgegenzutreten, der Einwirkung von Naturkräften 
wie der Launen seiner Haustiere und Mitmenschen, wodurch seine 
Sorgfalt vereitelt werden könnte ?°., 
Er darf sich nicht auf seine Leute verlassen, deren er sich 
zur Erfüllung seiner Pflicht bedient, sondern bleibt haftbar, wenn 
durch deren Schuld etwas versäumt wird ®!. 
Vor allem spielt hier der Irrtum eine ganz andere Rolle wie 
im ordentlichen Strafrecht: er deckt nicht, sondern er ist es gerade, 
den der Polizeipflichtige durch seine Sorgfalt vermeiden soll; der 
ist zum Hüter der guten Ordnung, der öffentlichen Gesundheit, 
der öffentlichen Sicherheit bestellt gegenüber seinen eigenen Unter- 
nehmungen und muß in der vom Strafgesetz bezeichneten Richtung 
das Auge offen halten, damit aus diesen nichts hervorgehe, was 
jenen zuwider sei. 
Es gibt natürlich doch eine Grenze dessen, was auch von 
auf Menschen) sollte man für das unbedingte Erfordernis des Vorsatzes nicht 
so sicher sein (Olshausen, Stf.G.B. zu $ 366 Ziff. 6 Note a; Rotering, 
Polizeiübertret. S. 73): wer seinen Dachshund abgerichtet hat, daß er auf eine 
bestimmte Armbewegung einen Menschen anfällt, kann ihn sehr wohl aus 
Versehen „hetzen“. 
19 Der junge Mann, der Stf.G.B. $ 366 Ziff. 2 zuwider Sonntags „über- 
mäßig schnell reitet“, pflegt sein Möglichstes zu tun, um das zu vermeiden; 
strafbar ist es, weil er ohne genügende Vorbildung das Pferd bestieg. 
92° Manchmal klingt das recht hart. So O.L.G. München 2. März 1895 
(Reger XVII S. 195): der Hund hat in Abwesenheit seines Herrn übermäßig 
gebellt; O.L.G. Dresden 16. März 1908 (Fischers Ztschft. XXIX S. 178): ein 
eifriger Tänzer war nachher, von Müdigkeit überwältigt, auf einer Bank in 
den Anlagen verbotswidrig eingeschlafen. 
°ı R.G. 16. Febr. 1898 (Entsch. XLI S. 211). 
33 Der Milchmann, der abgerahmte „Vollmilch“ verkauft, kann sich nicht 
auf seinen Bauern hinausreden. Vgl. O.Tr. 16. Juli 1875 (Oppenhoff, Stfpr. 
IX S. 458); Mot. z. Nahrungsmittelges. S. 73. Auch die Berufung auf falsche 
amtliche Auskünfte sollte nicht helfen: dem Rechtsstaat entspricht die eigne 
Verantwortlichkeit des Bürgers für sein Verständnis des Gesetzes. Hierüber 
Meinungsverschiedenheit: O.L.G. München 15. Juni 1888 (Samml. V S. 116); 
Loos, in St£f.R. Ztg. X S. 327; Binding, Stf.R. I S. 708 Note 2.
	        

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