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Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914. (25)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914. (25)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1895
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1895.
Signatur:
rgbl_1895
Bandzählung:
29
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1895
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 23.
Bandzählung:
23
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Kolonialblatt.
  • Deutsches Kolonialblatt. XXV. Jahrgang, 1914. (25)
  • Titelseite
  • Einteilung.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • Verzeichnis der in den Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten vorkommenden Länder-, Orts- und Volksnamen.
  • Namen-Verzeichnis.
  • Stück Nummer 1. (1)
  • Stück Nummer 2. (2)
  • Stück Nummer 3. (3)
  • Stück Nummer 4. (4)
  • Amtlicher Teil.
  • Nichtamtlicher Teil.
  • Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
  • Kolonialwirtschaftliche Mitteilungen.
  • Aus fremden Kolonien und Produktionsgebieten.
  • Vermischtes.
  • Neue Literatur (IV.).
  • Verkehrs-Nachrichten.
  • Stück Nummer 5. (5)
  • Stück Nummer 6. (6)
  • Stück Nummer 7. (7)
  • Stück Nummer 8. (8)
  • Stück Nummer 9. (9)
  • Stück Nummer 10. (10)
  • Stück Nummer 11. (11)
  • Stück Nummer 12. (12)
  • Stück Nummer 13. (13)
  • Stück Nummer 14. (14)
  • Stück Nummer 15. (15)
  • Stück Nummer 16. (16)
  • Stück Nummer 17. (17)
  • Stück Nummer 18. (18)
  • Stück Nummer 19. (19)
  • Stück Nummer 20. (20)
  • Stück Nummer 21. (21)
  • Stück Nummer 22. (22)
  • Stück Nummer 23. (23)
  • Stück Nummer 24. (24)

Volltext

G 150 20 
von Amerika 30 395000 (35.0880000), Liverpool 22 
(23 474 000), Hamburg 6 000 O00 (7 000 000), 
werpen 4777404 (4 335 813), Le Havre 5 662 043 
(1008 577), London 24 014 000 (18. 568 000), Bordeaur 
2221000 
Ant- 
1 364 915 (1 832 980), Lissabon 2 729 511 (2739 117 5r 
Notterdam 1 375 000 (1 199 000), Ansterdam 497 00 
(240 000), zusammen 99 035 873 (94 085 787). 
(Bericht des Kaiserl. Genernlkonfulatg in Antwerpen.) 
  
Aus fremden Kolonien und Produktionsgebieten. 
Der Baumwollbau in Rußland. 
Rußlands Bemühungen, seine Baumwollproduktion 
zu heben und mehr und mehr dem großen Bedarfe 
seiner Industrie anzupassen, haben auch in den letzten 
Jahren nicht nachgelassen. Betrug die Anbaufläche im 
Jahre 1906 nur erst 107 504 Dessätinen, so war sie im 
Jahre 1910 bereits auf 439 187 angewachsen, hatte sich 
also in der kurzen Zeit von vier Jahren mehr als 
verdreifacht. Mit der Ernte von 1910 trat Rußland 
zum ersten Male vor Agypten an die dritte Stelle der 
baumwollpflanzenden Länder. 1911 erreichte die Anbau- 
fläche 184 204 Dessätinen, um indessen 1912 auf etwa 
163 000 Dessätinen zurückzugehen. Nach der Schätzung 
für die Aussaat des Jahres 1913 ist dieser Rückgang 
jedoch wieder wett gemacht, und die Anbaufläche wird 
die des Jahres 1911 noch übersteigen. 
Die Erntestatistik weist jolgende Jahlen auf: 
: 17,8 Billionen Pud, 1908: 16.6 
1910: 27,4, 1911: 27,6 und 1912: 26, ln Pud. 
Der Gesamivreblangh Nußlands an Baumwolle 
im Verhältnis zur eigenen Produktion und zur Einfuhr 
stellt sich, wie folgt: 
Gesnt, Lrigeneng Einfuhr 
Ballen gerechnen à 500 lbs engl. nello 
190 sB 13 18 00O0 620 000 998 000 
1909 .. .).-30 000 768 000 762 000 
1910 650 000 824 000 826 000 
1911 ! 717430 833 000 884 1306 
1912 1 488 665 769 300 719 365 
Zum er ersten Male ist also im Jahre 1912 wesentlich 
mehr russische als ausländische Rohbaumwolle ver- 
braucht worden. Allerdings war auch der Gesamt- 
verbrauch geringer als in den letzten vier Jahren, so 
daß sich Schlüsse für die Zukunft aus diesem zufällig 
günstigen Vahseuverhältaie kaum ziehen lassen. 
bkreise bewegten sich entsprechend den Welt- 
marss#bteize! in aufsteigender Richtung. Für Ferg- 
hana-Baumwolle aus amerikanischen Samen, normal 
I. Sorte wurden im Jannar 13 Rubel und gegen Ende 
Dezember 1912: 15,70 Rubel pro Pud gezahlt. Nach 
einigen Schwankungen in der ersten Hälfte 1913 ist 
der Preis weiter öecestiegen und betrug zu Anfang 
Dezember a. St. 0 bis 16,70 Rubel pro Pud. Zu 
derselben Zeit r7 amerikanische Baumwolle good 
middling zu 16 bis 16,15 Rubel, also etwa 60 Kopeken 
Oilliger angeboten. Amerikanisches Ergeugnis wird noch 
vielfach von den Fabrikanten infolge seiner Reinheit 
bevorzugt. Eine Umfrage des Baumwollkomitces unter 
den Fabriken und Spinnereien, wie der Vernnreini- 
gung russischer Baumwolle zu steuern sei, wird 
wahrscheinlich als Ergebnis die häufigere Anwendung 
des pneumatischen Reinigungsverfahrens zur Folge 
haben. 
Das Interesse, das die russische Regierung und 
Privatindustrie an sich schon nahmen, durch Ausdehnung 
der eigenen Baumwollkultur sich von der Einfuhr 
fremden Erzeugnisses mehr und mehr frei zu 
machen, wurde Anch die Kündigung des russisch- 
amerikanischen Handelsvertrags noch gesteigert. Be- 
fürchtungen, die zunächst laut wurden, daß ein Kampf- 
oll auf amerikanische Baumwolle diese verteuern 
würde, erwiesen sich allerdings sehr bald als hinfällig. 
Die Erhöhung des Zotls auf Baumwolle gegenüber 
Amerika ist nie ernstlich in Erwägung gezogen worden · 
Ubrigens wird der weitaus größte Teil der amern 
kanischen Baumwolle nach Rußland zur Zeit noch durch 
deutsche und englische Vermittlung eingeführt. 
Von den im Jahre 1911 über die europäische 
Grenze eingeführten 9391 709 Pud amerikanischer 
Baumwolle wurde importiert: Aus Deutschland 
1550 963 Pud, aus England 3 306 128 Pud, aus 
Amerika Taniern 1 547 618 Pud. 
utsche Vermittler hat es insbesondere 
versicdhen das Importgeschäft nach Rußland zu heben. 
wie sich aus folgenden Zahlen ergibt. Es wurden nach 
Rußland eingeführt: 
Aus Deutschland Aus England 
1892 93 00 483 2413 288 
1911 4540 963 3 306 123 
Da der Bezug amerikanischer Baumwolle auf dem 
Umweg über Deutschland und England eine erhebliche 
Verteuerung des Produkts mit sich bringen soll, sind 
Bestrebungen im Gange. die russische Schiffahrt für 
einen direkten Bezug aus dem Ursprungsland u 
interessieren. 
Zur Hebung der heimischen Baumwoll= 
produktion ist im Sommer 1912 von der Hamt' 
verwaltung für Agrarwesen und Ackerbau ein Gese eb- 
entwurf ausgearbeitet worden, der die Heranziehnug 
privaten Kapitals zur Bewässerung und Baumwolle 
kultur Turkestans bezweckt. Fiskalisches Land so 
privaten Unternehmern mit der Maßgabe überlassen 
werden, daß diesen nach Durchführung der Bewässerung 
die Hälfte des überlassenen Landes unentgeltlich als 
Eigentum zufällt. 
Der Entwurf ist inzwischen dem Generalgonver= 
neur von Turkestan zur Begutachtung übersandt worden 
und liegt nunmehr der Duma vor. Um eine beschleu 
nigte Durchführung des zu erwartenden Gesetzes mög 
lich zu machen, hat man schon jetzt Gesuche von Be 
werbern geprüst, denen dann nach Erledigung der 
Vorlage ein Borzugsrecht auf die von ihnen belegten 
Ländereien eingerämmt werden soll. 
Zur geit sind in Turkestan etwa 2 Millionen 
Dessälinen bewässert, von denen insgesamt 16,8 v. #.4 
mit Baumwolle bestellt sind. Nach amtlicher Schägung 
können ohne neue Bewässerung noch etwa 20.) 700% 
Dessätinen dieser Ländereien für die Baumwollkultm 
gewonnen werden, wodurch ein Mehrgewinn an reiner 
Baumwollfaser von 4 bis 5 Millionen Pud jährlich s 
erzielen wäre. u 
Ein Gesetzentwurf über das Wasserrecht i 
Turkestan liegt gleichfalls der Duma vor. be- 
Auch in Transkaukasien ist die Regierung 
müht, die Baumwollkultur auf fiskalischem Gebicte, 
heben. Die regierungsseitig unternommene Bewässe lei 
rung der Mugan-Nilski= und Schirwan-Steppe schrei, 
vorwärts. Ein 160 Werst langer Kanal zur 
n 
 
	        

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