Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Erster Band: Von den frühesten Zeiten bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Erster Band: Von den frühesten Zeiten bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1897
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1897.
Volume count:
31
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1897
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 36.
Volume count:
36
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen.
  • Geschichte des Kurstaates und Königreiches Sachsen. Erster Band: Von den frühesten Zeiten bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts. (1)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Übersicht.
  • Einleitung und Vorgeschichte.
  • Erstes Buch.
  • Erste Abtheilung.
  • Zweite Abtheilung.
  • Erstes Hauptstück. Geschichte der meißner Mark bis auf Heinrich den Erlauchten.
  • 1. Markgraf Konrad (der Große) und seine Erwerbungen.
  • 2. Die Markgrafschaften und kleineren Territorien von 1157 bis 1190.
  • 3. Innere Verhältnisse der Markgrafschaften (1123-1190).
  • 4. Geschichte der Markgrafschaften bis zur Erwerbung des pleißner und thüringer Landes 1190-1247.
  • Zweites Hauptstück. Geschichte der Landgrafschaft Thüringen bis zu ihrem Anfalle an das Haus Wettin 1130-1247.
  • Dritte Abtheilung.
  • Zweites Buch.
  • Berichtigungen.

Full text

154 Inneres 1123 — 1190. Rechtswesen. 
und Krankenstuben, nur mag die Heilkunde noch in den Win- 
deln gelegen haben. Selbst über die bürgerliche Zeitrech- 
nung und den Anfang des Jahres war man noch nicht im 
Reinen; letzterer schwankte zwischen dem Weihnachtstage und 
dem 25. Märzz erst seit dem 13. Jahrhundert entschied man 
sich in der meißner Diöces nach dem Vorgang der mainzer 
und prager für jenen 2). 
So waren die privatrechtlichen Verhältnisse der Markein- 
wohner nach gar verschiedenem Recht bestimmt, welches, nir- 
gends aufgezeichnet, sich bloß auf Brauch und Herkommen 
gründete, also der Willkür manchen Spielraum ließ. So fin- 
det man außer den Localstatuten der Städte sächsisches, frän- 
kisches, wendisches, flämisches Recht; beginnende Bekanntschaft 
mit dem römischen Rechte zeigt, daß in einer pfortaischen Klo- 
sterstreitsache um 1181 Gerhard von Stechau nach jus gracco- 
latinum behandelt sein will 1). Das Gewohnheitsrecht nannte 
man das jus publicum. Daß die Wenden ihr herkömmliches 
Recht behalten hatten, für Mord, Diebstahl und andere Ver- 
brechen mit Geld büßen konnten, daß vornehme Wenden ganze 
Unterthauenfamilien verkaufen und vertauschen konnten, zeigen 
die Urkunden, hing auch mit dem Begriffe der Leibeigenschaft 
zusammen. 
Unter dieser schmachtete auch wohl der größte Theil der 
Ackerbau auf ofsenem Lande treibenden Markbewohner, dar- 
unter viele ehemals Freie, welche den Eintritt in die Dienst- 
mannschaft versäumt hatten und nun zu unfreien Hintersassen 
herabgesunken waren, die dem Grundherru Erbzius zahlten; 
auch Slaven fanden sich noch viele unter ihnen. Sie heißen 
in Urkunden liti, leti, aldiones, amurdi, Smurdiones; auch die 
noch unerklärten frohnpflichtigen gasti gehören hierher. Seit 
dem Schwinden der alten Markeinrichtungen entwickelte sich 
auch eine eigene Dorfverfassung; mehre Dorfschaften zusammen 
1) Vgl. Fr. A. Ebert, Geschichte und Beschreibung der königlichen 
Bibliothek zu Dresden Ceipzig 1823). Über die Nekrologien Wedekind, 
Noten zu einigen Geschichtschreibern des Mittelalters III, 319. 
2) Chu. Schöttgen, Leben Kourads des Großen, S. 163.
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.