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Sagenbuch des Königreichs Sachsen

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Bibliographic data

fullscreen: Sagenbuch des Königreichs Sachsen

Monograph

Persistent identifier:
meiche_sagenbuch_sachsen_1903
Title:
Sagenbuch des Königreichs Sachsen
Author:
Meiche, Alfred
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. Schönfeld's Verlagsbuchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
1147 Seiten
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Dritter Teil. Romantische (literarische) Sagen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sagenbuch des Königreichs Sachsen
  • Cover
  • Imprint
  • Title page
  • Preface
  • Introduction
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Erster Teil. Mythische Sagen.
  • Zweiter Teil. Geschichtliche Sagen.
  • Dritter Teil. Romantische (literarische) Sagen.
  • Register.

Full text

— 1035 — 
Schwimmen ans jenseitige Ufer zu retten versuchte, unsichtbare 
Hände entrissen sie ihm, er konnte sie nicht über dem Wasser er- 
halten, sie versank, ihn aber trugen die Wellen nach der Fischer- 
wohnung zurück. Er verließ die Gegend nicht wieder, sondern 
baute sich im nahen Walde eine Hütte, wo er fortan als Einsiedler 
lebte und seine Tage am Ufer des Sees verbrachte, der ihm sein 
Teuerstes geraubt hatte. Einst fanden ihn die Fischersleute tot 
auf dem See schwimmend; wie er dahin gekommen, wusßte nie- 
mand. Alan begrub ihn am Afer und setzte ihm ein Kreuzlein 
mit seinem Namen. Längst ist dasselbe verschwunden, der See 
hat einen Abzug ins Tal gefunden; aber der Berg, wo einst seine 
Klause stand, trägt von ihm heute noch den Mamen: „Der Ottelngstein.“ 
1247. Die Jungfrau vom Pöhlberge. 
Gräße, Bd. I, Ar. 524; novell. behandelt von Dietrich a. a. O., Bd. 1, 
S. 1 ff. 
Der Bielberg oder Pöhlberg, an dessen Fuße Annaberg liegt, 
hat seinen Mamen von dem Grenzbache Biela, der hinter ihm vor- 
beiströmt. Auf demselben soll sich ein Wunderbrunnen befinden, 
den aber nicht jedermann finden und sehen hann; bald hat ihn 
einer angetroffen und einen guten Trunk aus ihm getan, dann 
aber, als er den Fleck wiedergesucht, ist er nicht mehr dagewesen. 
Zuweilen soll eine schöne Jungfrau an ihm sitzen. Dies ist die 
Jungfrau vom Bielberge. Es soll der Geist einer Tochter des letzten 
heidnischen Beherrschers dieser Gegend, des Miesen Bilo, sein, die 
einst auf einem Jagdzuge mit dem Schüler des heiligen Bonifacius, 
Conrad, bekannt wurde und, sei es durch seine Worte, sei es, was 
wahrscheinlicher ist, durch Liebe zu dem schönen Jünglinge — denn 
das war er — bewogen, zum Christentum bekehrt ward. Zwar 
ward sie eines Tages mit ihm und seinen Schülern, als sie eben 
auf dem Fichtelberge sich frommer Andacht hingaben, von ihrer 
Mutter und ihren heidnischen Priestern überrascht und gefangen 
auf den Bielberg geschleppt, um da geopfert zu werden, allein ein 
Blitzstrahl verlöschte den Holzstoß, auf dem sie und Conrad den 
Flammentod sterben sollten, und schlug das Götzenbild und seinen 
Oberpriester zu Boden, und alle, welche das Wunder geschaut hatten,
	        

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